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Der Orient · 1847-10-15 · 42 (15.10.1847) · p. Spalte 661-662

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
42 (15.10.1847)
Date
1847-10-15
Page
Spalte 661-662 (sequence 3)
Language
German
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662 661 Studien. Lebensgeschichte Rafael Meldola's rc. von Zipfer. cullacT rccedy dela aulhoricUul de su digriisimo magistrado, que me iiombraren Dayan con su benigno decreto en datla de 27. Mars 1710 y se les deye dedicar por que la maleria* que en sy contiene es proporcio-nada, a el oilcio tan Exelen (e, queincumbe a su dignisimo ininisterio, que son juezes decisores en todas las Causas ciyilesr Privilegio que unicainenle gosan con dislincion de olras Kehilot, por EspeciaL gracia de S. A. R. Benigno Soberano de essos flelisimos Estados; A mas desto liallarali que buena parle delos quesilos en esles libros propuesLos; fueron ja yinlilad» y jusgados en su ILuslre anahamad de inaaera que quedaran mas aulhorisados poser res jwdicata, Este acierto firvame de consuelor que sy a, Cazo toparen Jerro en algun pueto de lo que enel ascrho, a lo menos no diran que jene en adernsar my olrni sabiendola dirigir a quien estoy nuny tenido a seryiles; suplie pues la bondad de ymds. muy Ilustres reciban esteOmage dela fideiidad de nnde sus subditos, que contisuamenle repile sus oraciones por la Exallaeion de vmds.. y de lodo esse muy Iluslre K. K. que Ds. augmente y prospere Amen, Sa mas Iiumilide Servidor Raplu Melclola. Bayona R. K, Quisley 5496. Widmung dm sehr edlen und. berühmten Herrn Parnasim der heiligen Gemeinde zu Livorno. Hochverehrte Herren! Es erscheint dieser Thcit über Eben Haeser und Choschcn Ha-Mischpat, urn meineHuldigung gegen JtM Wohlgel)orcndarzubringen z indem ichs laut gestehe, daß die Erzeugnisse meines schwachen Geistes den Gunstbezeugungm Ihrer berühmten Gemeinde das Dasein verdanken. Wie die Quelle., aus hohem Hügel entsprungen, das gebirgige Vaterland für die Ebene werläßt und mit ihren Gewässern in das fruchtbare Gefilde sich ziehet, das eine mit lieblichen Blumen beschmilzt, das Andere mit hohen Erlen und Pappeln verherrlicht, und gewiß so sie keine Eingeborenen der Gebirgshohe wäre und sich nicht als legitime Tochter aus deren. Eingeweide erzeugte, sie sich auch bald verlieren und selbst ausreiben müßte, indem Luft und Sonne das Feinste ihr aussaugen, das Dichteste hingegen der Boden einschlürfen würde, so würden nicht minder diese ans meinem trübm Geiste hervorgegangcncn Gewässerschön längst verloschen sein, wenn sie nicht ihrem Ursprung aus./jenem hohen Hügel, "aus jener immer sprudelnden Quelle genommen, wenn sie nicht ihre Herkunft jener berühmten Gemeinde zu verdanken hätten. Wie der Epheu, gelehnt an einer erhabenen Stütze, sich mulhig in die Hohe ziehet und der Stamm selbst bei Vertrocknung einiger Stengel noch kräftig und aufrecht bleibt, so kann ich es nicht leugnen, daß es auch Ihr Geist ist, der mich wie alle Müden freundlich zu urrterstützen wußte. AuS Dankbarkeit fühfe ich mich daher verpflichtet, Ihnen dieses Werk zu widmen, um einen Thcil dessen abzustatten, was ich Ihnen in so hohem Maaße schnlde'und mit voller Bestimmtheit erkenne ichs, welches Recht Ew» Wohlgeboren auf diese beiden Theile beanspruchen kön- . iren. Hin so mehr glaube ich aber es thun zu müssen, weit bei der Abfassung dieses Werkes ich mich stolz noch mit dem Titel eines Dajans zeichne, dessen Befähigung von der Autorität Ihres'» würdigen Kollegiums hervorgegaugen, das mich mit seinem wohlwollenden Dekrete vom 27. März 1710 zu diesem Amte ernannte. Nicht minder aber gebührt Ihnen die Widmung dieses Werkes auch deshalb, weil der Stofs, den es enthält, ganz mit dem hohen Berufe Ihres sehr würdigem Collegiums übereinstimmt, dessen Mitglieder Schiedsrichter in allen Prozessesangelegenheiten sind, ein Privilegium, dessen sie sich allein mit Vorzug gegen alle andern Gemeinden, als einer besondem Begünstigung seiner königlichen Majestät, unseres wohlwollenden Fürsten gegen dixse seine getreuesten Uuterthauen zu erfreuen haben. Jndeß wird man auch finden, daß ein großer Theil der in diesen Büchern vorgeschlagencn Fragen in ihrem berühmten Mamad (Administrations-Verwaltung) schon erörtert' und abgeurtheitt wurden, wodurch sie aber nur umsomehr an Ansehen gewinnen, weit sie als geschehene Rechitssprüche zu betrachten sind» Dieser Umstand dient mir ferner zu nicht geringem Tröste, sollte man zufälliger Weise auf irgend einen Fehler stoßen, in dem was ich hier niedergeschricben, man wenigstens nicht wird sagen können, daß ich auch in der Ausstattung meines Werkes geirrt, daß ich es Denen zu widmen verstand, gegen die ich mich am meisten mit meiner Dieustsertigkeit verpflichtet fühle. Ich erbitte mir also das.Wohlwollen Ew. Edelgeborncn , daß Sie gütigst diese Huldigung der Treue von einem Ihrer Ergebensten aufzunehmen, der stets seine Wünsche für die Glücksechebung Ew. Wohlgeboren in Gemeinschaft mit Dero berühmten Gemeinde in seinen Gebeten an Gott wiederholt, daß er Sie segnen und vergrößern möge. Amen. Ihr ganz ergebenster Diener Rafael Meldola. Bayonne, im Monat Kiölev 5496. 40 Jahre später finden wir obenbenanntcu David Meldola, Sohn des Rafael, in Amsterdam an der Spitze eines gelehrten Vereins, D”n yV genannt, angestellt, wo er in Verbindung mit noch aildern Gelehrten, aus Dankbarkeit für die Unterstützung, die ihnen daselbst insgesanuut zu Thcil geworden, ein mehrbändiges Werk ns □^n yy hcrausgab. Hier findet sich/ aber nichts über die LebenSverhältnisse seines Vaters, mit Ausnahme, daß er sich auf dessen Gutachten -beziehet. >N n, n"y '‘‘HD nf/D -Dl i'b Uebrigens beklagt sich David Meldola 42*

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