Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 42 (15.10.1847)
- Date
- 1847-10-15
- Page
- Spalte 659-660 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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659 der Eiligen Gemeinde Nefuzot Inda zu Bayonue, denen ' sowohl, welche die Verwaltung von jetzigem Dato an führen sollen als die bis jetzt darin eingesetzt sind. Hier folgen /die Namen. Auch die Erzeugnisse des Geistes, vermittelst der Presse anö Licht gerufen , bedürfen des Schutzes einer sorgfältigen Wirthin (Amme),- die sie aufnehme und pflege,, damit sie sich stets in den Schoß ansgezcichncter Männer begeben mögen/'die sie mit ihrer Autorität begünstigen. Dieser gegenwärtige Band, den ich mit meinem Fleiße über den Jere Dea verfaßt habe, — dessen Inhalt über Verbotenes und Erlaubtes abhandelt, welches eine der festesten Grundlagen ist, worauf sich die Beachtung unseres heiligen Gesetzes stützt — er kann keine günstigere Stütze finden, als wenn er sich in den Schoß und, unter, den hohen Schutz Eurer Wohlgeboren begebe, die ich erprobt befunden, nicht btos leutselig und barmherzig wie eine Pflegemutter, sondern auch liebreich und wohlwollend wie Vater. Eurer Wohlgeboren ,Edelrnuth möge daher dir Frucht nicht verachten, die ich Hochdenselben widme und darreiche, obgleich -sie von einer traurigen Pflarize erstanden ist. Man erzählt sich nämlich von einer gewissen Traucrpflanze, welche auf der Insel Goa und Malaka entstehen soll, auf der Einen Pan'sata, aus der Andern Siugadi genannt, daß sie „stets das Licht flieht und die Finsterniß liebt.. So sehr sich auch ihr blühendes Haupt beim Sternenmifgange. entfaltet, so senken sich lviedev ihre- Blumen beim Erscheinen der Sonne, weshalb ihr auch Aresy in seinen Wahlsprüchen das Motto beilegt, sie verehret die Dunkelheit. Die Philosophen bcstreben sich, die Ursache von dem Abfallen dieser Blnure beim Aufgange der Sonne zu ermitteln. Manche sagen, daß es eine geheime Antipathie sei; aber überzeugender ist jener andere Grund , der die Magerkeit und die geringe Feuchtigkeit des Bodens zur Aufrechthaltung derBlumen und ihrer Verbindung mit der -Pflanze als Ursache angibt, weshalb sie beim ersten Anfälle der himmlischen Wärme vertrocknen und jeder Feuchtigkeit beraubt, die ihre Theile zusarn men halten soll/ leicht mit der Pflanze zugleich dahm sinken. Dessen ungeachtet schätzen sie doch jene.-Insulaner des duftenden Wohtgeruches halber, die diese Blumen ausathmcn, wie auch wegen der Flüßigkeit, die aus dieser Pflanze dcstitirt wird und die als Heilmittel für die Augen, dient. Diese Bewandtniß, sage ich, hat es auch mit dieftnr Buche. Obwohl, es m Anbetracht der Geringfügigkeit seines Autors, als auch wegen der geringen Kraft und Feuchtigkeit, die cs enthalt, um seine Blumen aufrecht zu erhalten, dem Hinwelken vor der Gegenwart der Helden, die glänzend wie die Himmelssonne dastehen, nahe ist; obwohl es den hellsehendeu Blick der scharfsichtigen Lu.rangm nicht zu ertragen vermag und dessen Verbergen daher in derFin- 6Ä0 . sterniß und im tiefsten Dunkel rathsamer tvären, so werden es dennoch einige meines Gleichen nicht unterlassen das Werk zu schätzen , darin etwas Nützliches und Vortheilhastcs anszufinden und aus der - dcstjlirten Essenz einen heilsamen Nektar zu ziehen - der die Augen des Verstandes . erleuchte. Wenn - daher Ew. Wohlgeboren, ebenfalls von diesem Gesichtspunkte ausgehend,' sich mit dein Wenigen zufrieden geben ,- das - ihnen mein Talent darbictet, so-suhle ich mich hochdenftlben sehr verpflichtet mit meiner Erkenntlichkeit; und die Versicherung hinzufügend, daß wenigstens der Wille und der Geist, womit ich dies Werk aubiete, groß bei nur sind, werde ich stets zum großen Gotte Israels flehen, daß er segne und vermehre das Glück Ew. W ohlgeboren wie auch das der ganzen Gemeinde, indem er ihnen so viel Heil und Segen gewähre als Hochdieselben cS selber wünschen mögen und was auch wünschet und erflehet Ew. Wohtg/boren ganz ergebenster und wohlgeneigtesterDiener - Rafael Melde la. Datum Mcrrat Kisltw- 5499 (1735). I vedicaloria A los nray Ilushres y Nobles Seimres Parnasim del 2. K. dela ciadad de Lionie, Muy 8 rRares mi 0-3, Sale esta parle del Ebenhaezer y Hosen Mispat, a Tributär my olisequio delante sus Iluslres personas confessaiulo que los parlos de my rud» Ingenio, son devidos alos fayores de Esse Ilustre K. K. Nace de una colina una fuenle, y deslierase del monte su Palria por el Ilano y con sus aguas a un Campo ferteiisa con ifruclos, aylro le tarrasea con flores, aytro le anierisa en cliopos y alanios, no ay duda que a no ser origfnada de la colina sino fuera hija legitima desus Enlranas, so perdiera y malograra, clmpandö lv inas sulil el sol y el agre, y beyiendole lo mas crasso el Tereno, por lo consignienle eslus_mis aguas imanadas de my Tenebroso Ingenio sy no tubieran su nacimientö y sugen dessa elevada colina desse, perene fnentc sy no sulieran desse celebre K. Ki ja qtiedasan ex« linclas, y assy no puedo negande rendir les lo que es suyo Rason es que el que pudo como Jedra fa- Toresida de San snperior arrimo, eleyarse Entrelcido, sea siempre conslanle en lo Uno, y sepa con en la sequedad de un Ironco, moniener atnante los lasos, sy que por Ley de gratitud deyo dedicarles esta obra para pagar parle delo mucho que deyo y con mas dislinccion conosco que tienen ymds. muy Ilustre dereclio en esto dos yoluines, y presisamente deyo jo dedicarselos, y seles deye dedicar deyo dedicarselos por que a escrlyir este Torno vengo a blasonar del cliaracter de Payan cuya fa- ©tübicei.. Lsb.eA§geschichte Rafael Meldola's rc. von Kkpser