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Der Orient · 1847-09-10 · 37 (10.9.1847) · p. Spalte 585-586

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
37 (10.9.1847)
Date
1847-09-10
Page
Spalte 585-586 (sequence 5)
Language
German
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586 585 Studien. Wie lange lebte El. Levita, von H.- Bodek. nungen verschieden. Die Portugiesen behaupten nämlich, - daß sie ihm das Versprechen geleistet, alle jüdische Kauf- Leute aus der Türkei, die sehr wichtigen Händel nach Ankona trieben, nach Pisa zu bringen, daß er auch deshalb , obwohl Kapitän des Pabstes, dessen Gesandten, die von ihm die Auslieferung der Flüchtlinge verlangten,. mit leeren Versprechungen zurückgeschickt und deshalb auch seines Amtes bei der apostolischen Armee entsetzt wurde. RGA. Nachla ll-Jehoschua (ytOTb nbru)' §. 8. ar^x aan ^ba roy ünn a2/x nt naobi ibanaw n&yyon pro xjrmx n .^pn a^.a nnrnöbpr- DJnDi oxwp nxananb nbun nrman bn nx j/narfc dpn ■pnn 3^n -irwnn oipb xr>a a^a iMpbi -n:npjxa nnxiy h a^v^awxbpbx rbw ac^x a^oxnara sV-pinnf äinapatfifb' nna rwyb ubx b'Bpban |nh rby nxrnaobi naaio *po' jnjvyw nax xbrnnm): *pnn dm onpD a^x my tdpii m^axa non *)Nnroax innnxi mo^ waa XL? 1x3a a^ xirmx h o^rnb D^abx '□ nxr inniaj; *]bn ib ruro TOn. Die Portugiesen schickten daher auch nach.Konstantinopel und andern ansehnlichen Gemeinden einen gewissen Juda Prager mit dem Bedeuten, sie möchten von nun an Pisa statt Ankona zu ihrem Handelsplätze erwählen, theils um sich -an dem Pabste zu rächen,- theils weil ihnen sonst ein ähnliches Schicksal von Seiten des Herzogs bevörstünde. — IS. §. 39: D'obaa DBQ t”pa?ai rüipjxa una ixr> xbrä bxaty myian boa noaon wym ■>pn mp bx xiav annonbr tt nx xtob xan ba pa DT'nbpjnnxn , mbyin ntDvratfirä'V'XMaix n ö’bbpj.aip n^nr, a^ipax nahm Nb arya atc/n otx nibynn noa ppnn nixaa noab iar> na^ban an’5 xpaa xb OXI isnxn jnDi xtsflon rnjnapadbpd* maio mbyD) .jrba nwya 'ön -mir• iprw warb anp nDaonnowyn nrcn!-au aaat^ ^ab rnnn D^am cnm ynn .nbap ’am xnjnx; xap'yta u ndaoriD (Fortsetzung folgt.) Wie lange lebte El. Levita.? Im LB. des Orients Nr. 35macht Herr M. M e ndelson mit Recht aufmerksam, daß eine Uebersicht sämmtlicher sprachlichen Arbeiten Levita's in diesem Blatte erwünscht wäre, indem das Leben und Wirken dieses um die hebräische Literatur und Sprache so sehr verdienstlichen Mannes wirklich von nicht geringer Wichtigkeit ist. Wenn es mir theils als Laien nicht gegeben, theils meinem Berufe nicht zukommt, ein systematisches Ganze über die Leistungen dieses Mannes zu Liefern, welches nur den Männern von Fach anheimgestelll * bleibt, will ich dennoch mein kleines Schärflein nach Kräf¬ *) Ich denke dabei an Rapaport und Aunz. ten beizutragen suchen und werde ich hin und wieder manche Notizen, die ich gesammelt und aus Levita's Werken geschöpft, von Zeit zu Zeit'hier folgen lassen. Denn auch ein Steinchen zum großen Bau beigetragen zu haben muß dem Freunde der Literatur genügen. Bevor ich aber auf den Inhalt der Werke eingehe, muß ich über den Verfasser selbst sprechen. Wann lebte er? Wie -lange lebte er? Wo lebte er? Durch die vielen Ausgaben, welche der Verfasser selbst veranstaltet (die ich aber nicht besitze), und durch die noch zahlreicheren Nachdrucke, die später mit Vermehrungen, Vorreden und Einleitungen aufgelegt worden sind, ist die Verwirrung bekanntlich größer und das Alter genau zu bestimmen um so schwieriger geworden. In seiner Vorrede der zweiten Ausgabe zu M. Kimchi's -jbriD wird erwähnt, daß er in seiner -Jugend den Kommentar zum genannten Werke in Padua, wo er sein Vermögen verloren und einige Jahre als Lehrer fungirte, YlD 264=1504, u. zwar im 2.7. Lebensjahre, seine ersten Geistesprodukte veröffentlicht, wo er sich auch mit Unwillen gegen seinen Plagiator Binjamin Kalbi aus Rom ausspricht. Aus den dort angeführten ,,:myb ud ''w" ist ebenfalls das Alter nicht genau zu ermitteln. Die erste Ausgabe vom Bachur war im Jahre 277=1517, was er durch das punktirte anzeigt, also im vierzigsten Lebensjahre, welches auch I mit der Angabe' von David Gans übereinstimmt. Im ein und sechzigsten Jahre verfaßte er das naiDE.T Na?OQ d. h. 298=1538. Die zur zweiten Ausgabe des Bachur's geschriebene Nachrede giebt uns schon nähern Aufschluß, indem der Verfasser manches früher gesagte wiederruft, glaubt erber der jetzigen Ausgabe, wo er um 30 Jahre älter ist , alles berichtigt und verbessert zu haben, wo er mit „pa \3x nn 'TßW pipai^" sich bezeichnet. De Rossi's Forschungen über Levita's Geburtsjahr sind nach Hirz auf 1469 — nach Nagel auf 1477 t"ba angegeben, vergebens sucht er von seinen Reisen nach Padua und Venedig seine Zeit zu bestimmen, wir erhalten kein autentisches Resultat. Ueberhaupt schwebt de Rossi über-die Herausgabe des ^b.aE in Ungewißheit, früher heißt es, daß Levita 1504 im drei und dreißigsten Lebensjahre Lehrer zu Padua geworden, und Kamchi's -jbriE erst 1509 —nun herausgegeben, gleich darauf wird am angeführten Orte die Herausgabe von -jbnß in Pesaro im Jahre 1508 — n va angegeben , während wir es klar und deutlich, aus der zweiten Vorrede ersehen, daß er 1504 —oa den ^b.ad kommentirte: anxa ppa ’ntrs nDDn m Tit^pinj ’TD^DD “Iti'iO Wohl sind manche Ausgaben nachher aber nicht durch ihn erschienen , wie der Vers, es selbst an derselben Stelle sagt. Nach de Rossi hat E. Levira 77 Jahre gelebt, dieser Ansicht ist auch unser Geschichtsschreiber Hr. Dr- Jostallein diese Frage ist schon im Orient 1843 Nr. 1' von

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