Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 36 (3.9.1847)
- Date
- 1847-09-03
- Page
- Spalte 567-568 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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568 567 Kmiken. Nissim's Clavis y.i b oy rmbw* by dm" ib nby p inxi , NMnb brno n'ii'L', ynvr Nb / j1?’« iniNb , ot wb w N-p:^ pp pty min ib djdj^ * -p ho nb'yi pw mr:' ri-wb iDibs , Niijb; dm phsfa -, rm»; njm rbox n’j’D oini Diro din’DDh? bno DM|wty Mb , dm , .tdjn Nnbn ryb NDnn * dm v'biynVD., imd pw ib'uni , Mtt'p impi * rai by pip» dm bin MMty ji hm immjd j’D , nsw iw p ' binn by D'DVy UP .nbiy hm .um , mb’b '.» dmv 'j mMbn nnbn ■ru'sDn h’b noipi; '^n oy piii' uni , D'vn , ndm Njib’J pm p ini’ miMDD robin 'nnw/ yhb r,M2', 'iDy MV ni pü , wan ‘ idei pty D' brv .11 nibp». rnty , M'PDrvv mPi.i Mottn * omtyb ypD msn -pbn int ib idi , neu ’b N'bi pPn p pbiv niaun ’bb; inn hn pby p'b hinan piMy,; nbn.m mob , p-niN wib "iyM, nTOn pp pDDyD cnuiy shDty , rrb moi •.D’M ibyn iya. pb et Dnubsynnou Mb wm posM 'in xmiN'wn iDiN rpnty p bn ’pD >imi;ndd Din * p bn pp .iMtEiniDjb; NyiN wnb njiin DMEQ D11D pDDDD.I DPV' I'yn |PDip iMty , 'DDD'DI Kttrze Anzeigen. 29) HDbnn ’biyJD^biE nnDan 1SD u. s. w. Clavis zum Talmud von Ni ssi m b. J akob aus Keiruwün im 11. Jahrhundert. Zum ersten Male nach einer höchst seltenen, uralten afrikanischen Handschrist, die sich gegenwärtig auf der kaiserl. Bibliothek zu Wien befindet, herausgegcben und mit begleitenden theils stellennachweisenden theils sachlichen Noten unter dem Namen Dpyi versehen von Dr. Jak. Goldenthal. Wien, 1847, 8. In der k. k. Hof- und Staats-Druckerei (Bl. £3) *). 30) Nissim b. Jako b und sein VnnDDH. 1DD "nD^niV Eine Abhandlung von O« H. S ch o r.' (Nach dem hebr. Original bearbeitet von Geiger). Eingerückt in Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie V. Grünv. u. Leipzig, 1844, 8 S. 431—445. Die gelehrte Welt hat längst auf das Erscheinen dieses merkwürdigen Werkes eines der ältesten und renommirtesten Rabbinen des 11. Jahrhunderts, der kaum einige Jahrhunderte nach völligem Abschluß des Talmuds gelebt, gewartet, und zwar mit um so größerer Spannung, als diese Handschrift,, so viel bekannt, die einzige ist, die sich erhalten. Die Abhandlung des Hrn. S ch or über diese Handschrift, die ich bei dieser Gelegenheit hier mit anzeige, hat schon vermuthen lassen, daß wir aus diesem alten Werke Vieles lernen können, obgleich Hr. Schor eigentlich nur die Werke aufgezählt, die darin citirt werden. Nun da es erschienen und uns in so prächtiger Ausstattung, in ausgezeichnet korrekten Abdrucke uns vorliegt, ') Das Buch hat einen ausführlichen hebr. und lat. Titel, den ich hier aber der Kürze wegen übergehe. zum Talmud. Goldenthal. so sind wir Hrn. Dr. Goldenthal, der mit ausnehmender Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit Denkmale des Alterthums herauszugeben gewohnt ist, zu Dank verpflichtet, wie nicht minder der Bereitwilligkeit der Staatsdruckerei, deren erstes hebräisches'Werk. dieses ist. In einer sehr schonen zu Anfang in gereimter Prosa nach dem Muster der mittelalderlichen spanischen Autoren gehaltenen Einleitung giebt uns Hr. G. über die äußere Geschichte dieser Ausgabe Folgendes: Die Handschrift, nach welcher diese Ausgabe besorgt wurde, ist eine der seltensten; so vielbekannt ist, befindet sich auf keiner der besuchten europäischen Bibliotheken ein handschriftliches Exemplar dieses M aste ach.^ Die H.-S. ist aus Pergament, sehr alt, die Schrifrzüge jedoch deutlich und leserlich und erstreckt sich, müßer der Vorrede, über die drei Talmud- Traktate Berachot, Sabbat und ''Erubin. Nach der Mittheilung Asulai's in seinem Schem ha-Gedolim, wo er sagt, daß er einen umfänglichen Kodex über diese erwähnten drei Traktate auf altem Pergament gesehen, scheint es fast gewiß, daß das Exemplar, nach welchem edirt wurde, mit jenem identisch ist, da auch dieses, eigentlich Js. Schor in Brody gehörend, aus Italien erworbenwurde. Hr« I. S.choc schenkte nun diese H.-S. Hrn. Dr. G. zum Behufe der. Veröffentlichung und indem Hr. G. die Ausgabe danach machte, so schenkte er das Original der k. k. Bibliothek als kleinen Dank für die Gefälligkeit und Bereitwilligkeit, mit der sie gegen Besucher erfüllt ist. Der Inhalt und die Tendenz des Mafteach ist leicht aus dem Lesen deffolben zu ersehen, wie auch Nissim selbst im Vorworte diese genau angiebtz das Bestreben desselben ist nämlich, dunkle Stellen des babylonischen Talmud's durch Parallelen aus dem palästinischen Tälmud, durch solche aus Sifre, Sifra und Tosifta zu erklären, 'oder er bringt zuweilen Parallelen aus dem .bab.Talmud selbst, um die verkürzte Stelle aus einer weitläufigen zu erläutern. Bei dieser hauptsächlichen Erklärungsweise bringt er zuweilen treffliche Erläuterungen, alte Lesarten, und Auffassungen, die nur ein Mann wie Nissim, der als Epigone der Geonim noch das Talmudstudium in lebendiger Ueberliefcrung gehabt, geben konnte. Hr. G. macht auf diese abweichenden Lesarten, auf die eigenthümlichen Erkkärungeu aufmerksam in seinen Noten, wie er auch dadurch sich ein Verdienst erworben, daß er die Stellen im bab. Talmud, im Jeruschalmi, Sifre, Sifra und Tosifta genau nachgewiesen, wie er auch die arabischen Sätze sprachgemäß ins Hebräische übertragen und manche Jcrthümer theils verbessert, theils naher bezeichnet. Uebor die Grundsprache des Mafteach, ob sie von Nissim selbst schon so in dieser Hebräisch-arabischen Mischung herrührt, oder ob diese vielmehr von einem ungeschickten Uebersetzer herkommt, darüber hat sich der Herausgeber nicht entschieden. Hr. Schor hingegen in seinem Aufsätze sieht das vorliegende Werk in Bezug auf die Sprache als übersetzt an, und beruft sich dabei auf Bez. Aschkenasi's Schitta zu Baba Mezi^a 59/der selbst übersetzte und.in der Übersetzung von unserer abweicht. Auch will Hr. S. in dem ganzen Styb dies erkennen. Mein