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Der Orient · 1847-09-03 · 36 (3.9.1847) · p. Spalte 563-564

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
36 (3.9.1847)
Date
1847-09-03
Page
Spalte 563-564 (sequence 2)
Language
German
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863 : LiteraLurbe.richt aus Riga, Lcjonders durch seine vielen inhcsttrcichen Schriften in ' der That verewigt Hat, so verwerflich erscheint umsomehr das Mittels dessen er sich hier dazu bediente; indem er der Versuchung, seinen Namen nrr£Q T^yn -aibnfiG' in einem Gebete poetisch zu liefern, nicht widerstehen konnte, und sollte er auch ein Plagiat deshalb begehen müssen. Denn dieses kabbalistische Gebet von den Worten Wpdd Nim ^3n ihn an bis n^nn nunbao nwp, ist wirklich an ach tzehn zwe iz eil ig e Reim- Stropchen von gedachtem Mose Chagjs dem Möse. Alaschkar aus dem Schlußworte seines Buches . fih nwiDND nöD by 93erona, 1557, 4. 12 Blatter, wörtlich abgeschriebcn worden, ohne daß er die Quelle als -OL72 im angegeben hat. Glücklicherweise lebte unser Chag'is zu einer Zeit, wo die jüdische Literatur, wenn sie sonst nur an und für sich gehaltreich war, als Gemeingut ohne alle Legitimation überall frei und ungehindert passiren konnte; um das>„Woher^ srug Niemand. — Schließlich ist bic biographische Skizze des Chagis dahin zu berichtigen, daß gedachter Chag'is nicht blos, wie Herr Rabbiner Frankel schreibt, bis zum Jahre 1740 gelebt, sondern daß er noch imJahre!743 (;ip"n) Jerirsalem verließ, und in anderweitigen Gemem-- deangelegenheiten verschicdeneOrtschaften bereiste. (Vergl. De Rosst OLxionario I. 8.) Die merkwürdige Notiz des zu seiner Zeit so großes Aufsehen erregenden Streites zwischen nnserm Moses Chagas, als-Repräsentant vieler-, orthodoxen Gemeinden Italiens und Deutschlands gegen Mose Chajjün' Luzzatto in Padua, in Betreff der von Letzterem herausgegebenen Schriften, welcher von beiden Parteien Jahre lang heftig geführt wurde, — durste hier gleichfalls nicht fehlen, da' dieses Faktum nicht wenig zur Charakteristik des Chag is beiträgt. — Bei solchen Gelegenheiten, wo es überhaupt Etwas zu streiten gab, da zeichnete unser Chagas sich stets als Kämpfer ans und war dieses sein Element. Charakteristisch äst das Urtheil, welches der fast achzigjährige ehrwürdige Greis, Rabbi Jeschaja ben R. Israel Chiökija Bassani zu Reggio, Lehrer des Möse Chajjmr Luzzatto, . in einem Briefe zur Vertheidigung des Letztem an einige deutsche Rabbiner schrieb*, 'über Chagas fällt; indem es daselbst unter Anderm heißt : Y nmn nam nsioi mybi mvMNn n"in *Q JHVN1? - D&W pH, -jriTlV W?:o DDH iKin DN pNI rbwh f pn Nin. uddi iiVn p icvns n^rrn zbyb) , Xto-y p nbpj p , -mv )eon h tyv, pn snpv dddi pko nn rnu }*p.i lyn *ppt&nD .^oV /HDon nn« mbn ddd anne* nuA- ’bJ?' —- So heftig und rückstchtslos Chagis bei Gelegenheit irgend eines sich ihm darbietendm Streites auch wirklich zu sein pflegte, so'geschah dieses größtentheits doch nur aus Mißyerstättdniß und glaubte derselbe stets von Re- Ist abgedruckt m Kerem Chemed 4L 62. . Ueber Mose Chag'is. 564 ligionswegen so handeln zu müssen. . Wie sehr er aber als n^v.'von'^V' Ymd vorzüglich wegen feiner Frömmigkeit und Gelehrsamkeit in Ansehen stand, beweist, daß, wo er nur irgend einen Funken der Unzufriedenheit in Betreff irgend emes religiösen Gegenstandes au den Tag legte, sich gleich schaarenweise die berühmtesten Rabbiner ferner Zeit aus Italien, Holland und Deutschland um. staue Kriegssahne samnu'tten und ihm, als ihrem vornehmsten Anführer, tapfer Beistand leisteten. (Vergl. Kcrem Chcmed III.;j<5. 151 und 157.) — (Fortsetzung: folgt.) Literarische Mnalekten Bericht über einigeHandschriften Almnuzi's mitgethellt von Sam. Dav. Luzzatto. I. Commcntar des Rabbenik Gerschom über den Traktat Baba Batra. Dieser Cominentar (22 'd by P) ist auf Pergament geschrieben rn 4. itufc ist vollständig; ec enthält 351 Blatt. Die Schristzügc sind sehr alt und fast der Qnadralschrift ähnliche das Bet und Schi» gleicht der Quadratschrift fast immer, nur das Atef gleicht dem jüdischen SchriftduktnS. - Die HS. scheint in Italien angcscrtigt zu sein. Die erste,, 89 Seiten enthalten den Comnl. Naschi's über Baba Kamma, beginnend milder Formel: Mp tpa 'PO2 mnP ^nnN toom ■pad ba"r ntbw U’rn1?; dann folgen 104 Blatt über Baba Mezka, wo cs in der Aufschrift heißt: Mjraa ioa ’pDD b"ar bkNiDty wb, obgleich dieser Comin. der vonRaschi gedruckte ist. Endlich folgen 158 Blatt über Baba Batra, an deren Spitze cS heißt: (sie) riMna ^>33 'pO2 DIV7.1 ü'21;i3!3l3!2 pnpn. Ans diesem Eomm. »NN will ich hier zwei Proben mitthcilcn, nämlich eine zu Anfänge des Traktats über einen halachischcn, die andere zu p. 73 über einen haggadischen Gegenstand. Erste Probe zu p. 2. lamji nisniEO nan rn7 nwi psnwn pmD , bna ,■ ntü * yzütb dniDü hn pa , NL'M n’n ntVi nxinn men b hm nw , naisj» m3n nafiD , Dii mt^n j'n nposo nsna!?dd nmn , 0131^ D'jnrnmj.'n'’ mrb m /idis nariD nanDi peoj» p E»N"nJ , nnj d-dh pi. ra b 'm , tro3 , D1D3 D’ptpT i3“ij;rui mp. iKbrpi.rv'a ippB'.pin p 3’rp“D , Dirn wb nsnsy piipr, tsn’p nr nn nanw dp otni , e^n npm p ’nd p’Erni hn^oh Enpn ■‘.pm dW 3"nr nvOinm nr bw wip’i mnnN3 , Nin ^nm pn’jnm nana ’Nnn iroB-Nn pn «ntyn ran. nayo , phwo pp'n 7 man na-noa rb

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