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Der Orient · 1847-09-03 · 36 (3.9.1847) · p. Spalte 561-562

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
36 (3.9.1847)
Date
1847-09-03
Page
Spalte 561-562 (sequence 1)
Language
German
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♦ Stn-ieu und für Mische Geschichte mr- Fiteratnr. M 3G Leipzig, den 3. September 184V. Inhalt. Literatur-Berichte. Leipzig. Riga. Bibliographie, mitgetheilt von R. I. Wunderbar. — Studien. Literarische Analektev.. Ueber einige Handschriften Almanzi's , von S. D. Luzz a tt o. Gersckorn's Comm. zu Baba Batra. — Kritik e n. Kurze Anzeigen. Goldenthas. Nisft'm's Mafteach. Schor. Alphabete. — Lebensgeschichte Nafael Meldola's und ein Bild -er jüdischer! Zustande in Italien zu seiner Zeit. Von Rabb. Zipfer. — Ankündigungen. Literatur - Berichte. Leipzig, 24. Aug. 1) Von H>. Fasset in Proßnitz erscheint nächstens ein wissenschaftliches Werk in deutscher Sprache unter dem symbolischen Mel NON, ungefähr 20 Bogen stark. Es enthält eine „Tugend- und RechtsLehre des Talmuds" im Einklänge mit der Philosophie. Wir haben beb der Tüchtigkeit des Verses-eine gediegene Arbeit zu erwarten. — 2) Predigt, bei Eröffnung der in der Synagoge zu Königsberg sonntäglich stattsiudenden Andachts.-Stunden gehalten von Dr. I. L. Saalschütz, Pr. an d. isr. Gemeinde. Königsb. 1847, 8. — 3) Aegyptische nnd israelitische Zeitrechnung. Ein Sendschreiben an den Hrn. Geh.-Rath Dr. Böckh von Dr. I. Ehr. N. Hofmann: Nördlingen, 1847, 8. bei E. H. Weck. — Von einzelnen lesenswerthen Aufsätzen sind erschienen: 4) Die Emancipation der Juden; Monita von A. Meisel (R. in Stettin). Abgedr. in Luders „Wächter an der Ostsee" Heft 6. S. 366-373. Diese Monita sind eigentlich eine Polemik gegen einen frühern Artikel in demselben Blatte. — 5) Bemerkungen über das Verhältniß der Juden Hamburgs zu dem Entwurf einer-Schulordnung. Von G. Riesser. Abgedruckt in den Muen Hamb. Blättern vom 7. Juli. — 6) Die israelitische Freischule in Hamburg. Vom Dir. Dr. Ed. Kley. Ursprünglich als Einladungsschrift zur öffentlichen Prüfung bestimmt, dann abgedr. im Telegraphen Nr. 113 flg. — Riga, im März. (Fortsetzung.) 15) Endlich habe ich noch über das von Moses Chag is verfaßte Buch Dfibn 'IW, —'-auö welchem einzigen Werke Herr Rabbiner Fränkel die ganze biographische Skizze des Chag is geschöpft und geliefert hat, die' aber natürlicherweise deshalb auch sehr mangelhaft aussallen mußte, —nachsvlgendcs zu bemerken. Dieses Buch, welches zu Wandsbeck, 1734"(j?'Ä p?O) 4. 59 Bl. bei dem Buchdrucker Israel Abraham gedruckt ist, ist gr'ößtcntheils aufKosteir^ des Herrn Jacob Mendez da Kosta Senvr herausgegeben worden, und hat rrMOO.n von Yd nn 7d y? rbw2 juw äro» YD'oi'PiÄntsnj; on-'di ypjttD, Rabbiner zu Mantua, und ppD yicrp 'DpjP ßXti KreLsrabbiner in Lemberg und Landrabbiner zu Berlin. — Das Werk enthält 45 verschiedene Rechtsgutachten, wobei nachstehende Celelmtaten mit demselben korrespondirten. 1) Zcbi Hirsch Aschkenasi, Rabbiner zu Amsterdam; 2) Jehnda Low, ehemaliger Rabbiner zu Rotterdam; 3) Samuel da Kosta, Rabbiner zu Livorno; 4) Abr. delRio, Gelehrter zu Livorno; 5) Jakob Hirsch, Rabbiner zu Pintschow; 6) Markus Lissa, Dajan, aus Halberstadt; 7) Samuel Bmdet daselbst; 8) und9) Menasche Chefez, Rabbiner zu Verona und Chiskijja da Silva (beide Schwager des Verfassers);-10) JchudaAschkenast, Dajan zuTii'tiu, 11) Jehuda ElieserBriele, Rabbiner zu Mantua; 12) Salomo Jakob Acklion, Rabbiner zu Amsterdam, und endlich die obengedachteu OlOM.D zu diesem Buche, Rabbiner zu Mantua. — Angchangt ist eine Antikritik vom Verfasser gegen eine, von einem gewissen Rabbi gestellte Kritik einer Stelle in m^Du des Versa ssers. Dann werden die OMDDD.7 niHD , welche aus Palästina keinen Bezug haben und mithin auch noch jetzt in voller Giltigkeit bestehen müssen, nach ddidS anfgezählt und einige davon erörtert. Zum Schlüsse bringt derselbe ein poetisch-kabbalistisches Gebet, worin die rirpDD faimnt dem Namen des Versoissers in mu'^n W~i enthalten sind. — So gern aber der Ve-rfaffer sich durch dieses Gebet verewigen wollte, und so sehr er sich durch sein frommes Leben und Wirken, sowie 36

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