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Der Orient · 1847-08-20 · 34 (20.8.1847) · p. Spalte 537-538

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
34 (20.8.1847)
Date
1847-08-20
Page
Spalte 537-538 (sequence 5)
Language
German
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537 Studien. Lob- und Pxeisgedicht aus MW MutiK in Babylonien. 538 dem Ged ich Le auch nennt, preisen und rühmen und zwar mit der Ueberschwengüchkett der arabischen Dichter. In solcher Ueberschwenglichkeit. sagter vmrMbln Jekntivt, daß. er gleichsam Herr' der Well gewesen sei, welche ihm einer - Sklavin gleich unterthänig geworden .^y")^ yhrb)'t und dieser Gedanke führte ihn weiter zu der Behauptul^g, daß die Welt eigentlich nicht schlecht und voll des Truges sein kann, wie insgemein die Menschen behaupten,'.sondern sie ist lieblich und gut, da sie unter Leitung des weisen und frommen Jekntiel steht; denn S. ist gleichsam ihre Krone ()b>0tan. indVi n$N“)b TD rray b^mp). Bevor er jedoch zu Jekutiöl kommt, beklagt, er sich in poetischer Weise über sein großes Mißgeschick,, über die Zeit, welche ihm so viele große und tiefe Wunden geschlagen, aber er erstaunt gleichsam über sich selber,, wie seine Seele unter, diesen Schlägen so gebeugt, wie sie so kleinlaut und verzagend sein konnte, an ihre eigene Stärke verzweifelnd , da in einer Zeit, wo ein solcher Mann wie R. Jekmiel lebt, zu Klagen kein Raum sein darf. — Auch dieses Lied ist ein neuer Beweis gegen CHarisi, welcher behauptet, daß Salomo Jbn G'c'birol das 30. Jahr nicht erreicht habe, auch beweist dieses natürlich, daß er nicht, wie Manche behauptet haben , im Jahre 1040, sondern viel frühergeboren worden sein mußte, da Nisan 1039RabbiJekntiöl schon getodtet wurde, und wer weiß wie lange früher dieses Lobgedicht auf denselben gesungen wurde. Es folgt mru hier das erwähnte Gedicht: Trn W piean. ' “ V ■ " “ u " - - iß * 1? nti^n o’D’ nij?Q ty) D’Jb’ a'-iö. ■»nnipi^nTiw? ni£l!üN aj6. ..•»rinniabi T -r . t t: ’aaP ra ]mn irvv '? NV^ma 'aa^> >a tp'nJi n^’tprb narri a’pn itste * ntfaa )i3’ na^ Eto ah ' 1) Der Dichter fragt, ob seine Seele wie ein Vogel ("IN" UV m einer' Schlinge verstrickt (;rop\), ober ob sie wegen der unglücklichen Begebnisse, genannt v. ». nb1 geschwächt und. krank sei? Das bezeichnet, wie .in bm vby HDD, dass der. Gegenstand die sprechende. Person schmerzt. Möglich auch, daß nty)bn als.Noinen zu betrachten ist, etwa wie in nmbn my bip, und der Sinn wäre demnach: Ist die Ver.zagung etwa d^er Begegnisse wegen über mich gekommen? 2) Indem der Dichter die Seele gefragt, warum sie so gebeugt, so kann der Leser wohl begreifen, daß viele Leiden und Bedrängnisse über sie gekommen sein müssen und der Sänger ruft erstaunend aus, warum die Zeit so sehr über ihn-zürne? Sollte es etwa, meint er, deshalb geschehen, weil die Zeit es weiß) daß sein Herz ehern und ohne Furcht ist M smn na'dri ttithi O'-ie'Dy -utky-^ni.; 4 ntfr dan° njiarv anoi ■;. nfiaa ^an rwnV ’iay.y nnpp’n onspiy ni’ap’parao’ijy n^aa Tsa ^>ax , NM ,, li-n nei)] : ©• nM rnni E rirtHjn rrag * r pvjrr.ö, iin) npnasrn ' .• tögca},;nDF!-- 8 nt^inyaN rMn ros1? ■ns»- Tijj^nöga-n^) * a^aa Bipp -ona cpTsi nrart inpasa naa.EOi * ntma irfena rna’Ki und mithin von kleinern Schlagen nicht gebeugt werden kann, so daß sie Zweig und Wurzel, .Schößling und Ast, um Eindruck zu machen, vernichten mußte? ' 3) Indem er sagt, daß die Zeit ihn mit grausamen Schlägen geschlagen, so ist's natürlich klar, dass die Zeit ihn haßt, und er fragt daher, 'warumsie ihn haßt, ob sie eifervoll und warum sie so gegen ihn ist. In der HS. steht hier £op ^DJlb. Die Konstruktion des Zeitwortes top mit b und nicht mit I ist. wie in der Stelle nJnDi TOD1 2? INJpU 4) Wer gegen seinen Genoffen neidisch ist, erscheint besorgt, daß er nicht groß. und. mächtig werde, , wo er dann über ihn eine Macht haben könnte. Wie. sollte ich auch Großes suchen, da ich doch morgen als Besitzthum eines Fremden fallen kann, d. h. da ich doch sterben kann. In der HS. steht mbmi frpsn. 5) Wozu auch sollte ich mich härmen und grämen: über die Welt, habe ich ja ihre geheimste Unterredung, die sie mit mir geführt, begriffen,- ist'smir doch als hätte' sie. mich berauscht und im Rausche sodann das Geheimniß entdeckt! (DJID1 •TO VL' s"), daß die Welt, gar-' nicht böse sondern gut ftü 6) Die Menschen glauben, daß die Welt einem bemalten Gegenstände gleicht, dessen Inneres nicht dem Aeußern gleicht, aber wenn sie auch nicht gerade Gold ist , so ist siedoch mit Gold eingerahmt; denn sie ist wie eine Sklavin dem Iekltti«!/ der dem Golde vergleichbar, unterthan; die Welt in dieser Zeit ist lieblich, da Iekutibl die Krone auf ihrem -Haupte ist! 7) Bon hier beginnt das. Lob und der Preis. Iekutiel's. In der HS. lauter dieser Vers: rnNDHI nTuJl: DirnnVT» rmy nbc^i rnno uni, b) Als dieser Zek.. erstand, und-er erstand, nur, um-Güte zu erweisen, da schauerte fast die Erde vor. Staunen', da'ein solcher bis dahin nicht erstanden. 9) Die o^yn sind, emen pnv n^D. 10) Siehe ZechLskel- 24. In der HS. heißt es' für rü^/T3n. '

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