Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1847-08-20 · 34 (20.8.1847) · p. Spalte 531-532

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
34 (20.8.1847)
Date
1847-08-20
Page
Spalte 531-532 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
86% known words query
IRI
…/8555529-9890729-9890747--5092-3533432
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Provinz bezeichnt. Za Schekalim 1, 3 wird mit nPlü baö Wort 7fl2 erklärt, was aber so viel als durch NÄN S*J? ist. ' Dann.wird HIOB, für Stadt überhaupt von Maimüni erklärt (Jad, Sabb. 6, 27. ib. Erubin 6. 1, 5» 6.) und nach ihm Jos. Karo Ln Orach Chajim (tz. 408. 2). Diese Auffassung von rW'TO ist nach Analogie des Arabischen, wo NIOO cig. Stadt und bes. Jatreb od. Medina bezeichnet. 2^^^, Mil hau. Von dorther war ein gewisser Jmmannelb.Gad, Schreiber einer Handschrift von Ritualgesängen im Jahre 1681, die jetzt im Besitze Rothschilds in Ff. ist (Annalen 1839. S. 196. vgl. Zunzib. S. 341) und von dorther war auch R. Josef, Dajan Ln Carpmtras 1751, der Dichter Mose b. Michael 1786. Montp ellier. So nennt Mose Narboni in seinem Komm, zum More (voll Kstpl. Mich. c. 49) diese Stadt, indem er angicbt, daß das bekannte Schreiben Maimnni'S über Astrologie ultd einen falschen Messias an die Gerneindo zu Montpellier gerichtet gewesen wäre, während in unseren Ausgaben der Maimmn'schen Briefe (Venedig, l 544. 1545. 1665. Kstpl. 1522. 1536. Amst. 1712) die .Gemeinde zu Marseitle genannt wird. Mose Narboru' sagt nämlich (i. c ).t >o?n^ nn!w -.rma. na?» um ,uns> nrr cpapn..ptas»» S* riawn .ybvBüc,- währ.-»- i» den gedruckten Ausgaben eö in der Uebcrschrift heißt: rr^'Lfio T5> ^>np ekt tu kv Nachschrift äspnrip h’J» cmn. Eine Leipziger (Del. Catal. S. 295 a b) und eine de Rvssi'sche Handschrift dieses Briefes (voll. Rosst 327. Nr. 6) aus dem Jahre 1289 haben ebenfalls Montpellier/, und der Anfang desselben, der nach Abravancl (im Ateret Sekenim 39 a) TiNl V2 nnt^;iD2 war, scheint wirklich auf Montpellier hmzndeuLen. Für schreibt auch eine Leipziger Handschrist (Del. Cat. S. 295a) denn es heißt dort in der Nachschrift eines Maimunischen Briefes niHbp’ Dmn. Vgl. T$p, Westen, und 22MY. ]Ois\ Westland, b. h. Spa ni en. S>s gebraucht dieses Wort Mnsa ben Maimüu in seinem Mischna-Kommentar (zu Nedarim 6,5.10,6; BabaWatra 10,1), der bekanntlich hebräisch den Titel 22O(Kore Ha-Dorot 12 5; Schem ha- Gedolim von Asulai I. Mem, 3. Angespiclt wird gewiß aus diesen Titel bei Ascher b. Jechiet in einer Anmerkung zu Simson b. Abraham zu Mcfaßer Schmi IV, 8, worauf schon Rapaport in Gciger's Ztschr. I. 418—19 anfmerksmir gemacht) und arabisch (Schem Ha-Ged.!. e., Zaeuto in Znchasin eä. Amst. 100b) .1"iD^x DtfHD fö(;rl Einen andern Theit dicses Seser ha- Maor schrieb er in Egypten , wie er selbst angiebt (zu Abotl, 3; Edujjot 1, 2; SebachirnZ, 6; Kelim2, 3 n. s. w.). . - . 532 211 (Süden), Egypten, Aethiep.ien und Libyen.- Schon Jef. 30, 6wird unter 211"'Egyptm verstanden (d, h. das Land im Süden von Judäa), und Dan. 11, 5 heißt der König von . Egypten , der Nachfolger Alexanders, 211N In der Alexander-- Sage des Talmuds (Tamid «. 4) verstehet man unter 211 schon sämmtliche Länder, die im südlichen Welttheilo liegen, wie Aethiopicn, Libyen, Egypten und zum Theit auch Indien, insofern die 2llten den Namen Indien über alle diese Länder ausdehnten, j mit» die Sage von dem Gespräche Alexanders mit den 211N (Tamid 1. c.) fällt mit Plutarch's Erzählung von der Unterredung mit den 10 Gymnosophisten zusammen (As. de Rosst.im Meor Enajim e. 6) , nur daß diese Erzählung näher geruckt wurde. So N ap a p ori. —- 2^12 istderName einer Stadt in Mesopotamierl, über die ich bereits Einiges (im LB. des Or. 1841 S«384)gesprochen u. von woher der22N des Kusari, 0112N ^2 seinen Beinamen Hat. Hier nur noch Einiges über diese Stadt. Barhcbräus (p. 247) nennt den Gebirgszug Mesopotamiens nUon ..niid und die Griechen nennen das mesepotamische Gebirgsland ZlyyctQct, und bildet so den Gegensatz zu dem Flachlande Babylonien. Vergl. über dieses die treffliche 2Lbhandlllng: De Nilio urbe etc. von F. Tuch p. 6—12. CThx 123;, arabisch -ny'..ober yiy (Abd-Attah 'ode/ Dbeid Allah, Casiri evd 798), wird Btusa b. Maimün zubenamt von seinem bteb ersetz er in der Vorrede zum Sefer Ha-Mlzwot. Dieser Beiname ist ihm, als Anspielung ans n^D, bei* genannt wird, gegeben, und W o l f (B. HJistim Jrrthume, wenn er meint, dieser Beiname war der seines Vaters, und eben so auch Dr. Jos. Dernburg (GeigerZtschr. £ S. 104), der darin die Anspielung auf Moses nicht erkannte. Wenn es aber auf dem Titel der maimunischen Terminologik (p^lnn n&DOiN3)j die sich im arabischen Original (die ersten 7 Kapitel) ans der konigl. Bibliothek zu Paris findet, heißt:’ nyNJtf 'D ‘h/>NpD ODtnpbN Viy )3N lt. f. m. so ist dort entweder das Wörtchen prr überflüßig vom Schreiber hingesetzt, oder cs sollte dafür fl heißen. Eben so ist in den Titeln bei Casiri (cod. 798) fl vor :pi&n unrichtig, und bei De Mossi «oä. 351.^ 1178 vor Ln den Erlänternngen der Hypokratischen Aphorismen eigentlich unrichtig, wenn man nicht annehmen will, daß man auch vor die Beinamen fl setzte. - £022$), Okbara, ein Flecken in Jmk-Arübi, am Tigris gelegen, zehn Fer.scng von Bagdad entfernt (de Sacy, 0bre8l. ar. S. 358). Hier war im 9. Jahrhundert eine.jüdische Gemeinde, in deren Mitte einige Lehrer mit beseitderen Lehren aufgcstanden. Diese Lehrerwaren: a) 02230) J-smaöl ha-Ok- 531 Studrerr. ' Perfondn->^O"rts-^. mb~- Familiennamen ans jener Stelle, daß noch nebenbei auch Gebiet,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.