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Der Orient · 1847-08-13 · 33 (13.8.1847) · p. Spalte 523-524

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
33 (13.8.1847)
Date
1847-08-13
Page
Spalte 523-524 (sequence 6)
Language
German
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528 Studien. Littrarische Mkscellen. Entgegnung. wer diese sind. Wem: wir aber die Lage Balbeks im Auge behalten, so kann über die UWN Dnnn fein Zweifel sein; es sind die Juden, welche in den Städten der verschiedenen Bergketten des Libanon wohnen, wohin bekanntlich die syrische Hafenstadt Tarablns (Tripolis), die erst 1289 zerstört wurde, Haina t (riEH ,'TüH nbn./ wofür das jerusal. Targnm das zu seiner'Zeit berühmte N^D^iN setzt), was noA} im Mittelalter Residenz eines kleinen Staats war (Abulf. Tab. Syr. x. 108 ff.), u. s. w. Also in diesen oder ähnlichen syrischen Städten war es, wo dieser DXDbnn nnn sich schon früher geltend machte, und Mose Balbeki ihn zu seiner Lehre mit ausnahm. 3 entspricht dem span. H und auch dem eil oder dem g, wenn eö wie j klingt, z. B. in nuigcr, Weib. Dasselbe ist mit dem arabischen der Fall, wenn damit das Spanische geschrieben wird (de Sacy, Nachrichten von einem span. Ms. mit arab. Buchstaben in Eichhornes Mg. Biblioth. VIII. S. ,7. — 1 für eil z. B. N'b'lDpl, C hiq uitill a (Sabbat-Blatt 1844. Nr. 39), vielleicht mWNJ, $la&) ai-cv^UND (in den GA. zu Maaße Tobija) Mach oro (Wolf, BH. I.' x. 768 , was aber ib. III. no. 25O schlecht durch nDD wiedergcgcbetl. ist. D üre n (an der Roer). Von daher war Isaak b. M e i r N^"p (in dew ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhlinderts,. der ans welchem abgek.- d. h. nnm *mv- Nnno pnsp) aucC> cn^;n 'D genannt, ferner Ni2bN, (6vä. Rossi 1034), oder'M^Ni2^N (ib. cocl. 392) fce3iimcub r\mm MN und aus §§.'45 bestehend, u. s. w. verfaßt. Für findet sich aber auch die Schreibung |v1-VrV die mit unserer jetzigenBenennung mehr überein stimmt; es heißt nämlich in einem handschriftlichen Exemplar des ersten Werkes der Michael'- schen Bibliothek^in der Aufschrift: Iftnj IffiX n\ND lb prev 22Y, wo es anrSchlusse heißt: prrsi Jm\ :nn N'DD irjhi tip*d ^2^p. Die Form in einer Leipziger Handschrift (Del. Cat. S. 300) ist ans einer Mischung dieser beiden Fennen entstanden. Alles dies hat über diesen Namen Zunz in seinen Add. zu Del. Catall scheu znsammengestellll * bie Stadt Hella, welche auf dcu Ruinen Babylons erstanden. Ein hellaischer Codex, 'ebtfr ''yb> wird oft neben whwrv' n&D, VW£/ ^22 erwähnt und hochgerühmt (Var. Lect. II. 82; cod, R. 12) und fälschlich hat man dieses für einen Hillel'scheu Codex erklärt. Diese Erklärung theilte zuerst der Vers, der Coneordanz (^. 1118d), woraus sie Delitzsch (Catall S. 273) genommen, mit. Dort muß schon früh eine große jüdische Gemeinde gewesen sein, da dieser Codex aus-der frühesten Zeit herrühren soll. m 1H/ Berg, Name für Montpellier, daher. ^ppH/ die Gelehrten Montpellier's (Sall Adrat GA. I. §. 615). In dieser Wiedcrgebung scheint nur der erste Theil des Namens berücksichtigt zu sein. Ueberdies wird mit noch ein anderes Wort verbunden, um diese Stadst zu bezeichnen; es kommt nämlich auch vor 2NpN 71N wegen der Kehilla Kedoscha daselbst, als Name Montpelliers (Jedaja Ha-Penini in seinem Jggeret an S. . Adrat GA. tz. 418) , und Ity iN (Schebet Jehuda f. 17 b ed. Amst.), in welchem letzten die französ. Namenbedcutung mit der biblischen Redeweise vereinigt ist. S. noch ^fP* Berge der Finsterniß, nennet der Talmud (Tamid c. 4) die sandige und felsige Wüste, welche von Th eben, zum Tempel des Ammon führt. Der Weg dahin ist durch steile Felsen und durch die oft aus anfgcwirbelten Sandwolkcn erstehende Finsterniß unzugänglich. Diese Wüste heißt schon bei Jesaja (30, 6): Land, der. Enge und Klüfte (Rapaport in Estiger's Ztschr. II. S. 36). Durch diese Wüste, d. h. zogAlexanderzumTempeldes Ammon (Tamid 1. e.). 1 wird für das spanische gu gesetzt. Eben so wird mit arab.- Lettern durch das span, gu wiedergegebm z. B. ava für agiia (Wasser), \alardon fi'tv galardon (Vergeltung). S. de Saey, Nachricht von einem arab« Buchst, geschrieb. spanischen Manuskript, in Eichhorns Attg. Bibliothek VIII. S. 7. (Wird fertgefttzt.) Literarische MiSeellen. Dieses geschätzte Literaturblart Nr. 27 bringt eine Berichtigung meiner früher aufgestellten Ansicht über das talmudische Der Abfaffer jener Berichtigung, Hr. Dr. Landsberger, ist in so großem Mißverständniß meiner Worte befangen, daß ich die Sache hier nochmals aufnehmen muß. Das 'aram. bedeutet — so wie das hebr. das syrische und arabische — im eigentlichen undursprünglichen Sinne, „umhergehen, Hern m wandern^ hinu nd h er zie h en^ (S. Fürst Concorde 8. v. nyn*)» Das daraus.-erwirke har dresem zu Grunde liegendem Begriffe gemäß drei Bedeutungen. «) Der in Karapanea herumziehende Kaufmann, (analog dem hebräischen und dem griechischen efinogog)* definir.r ^>urch ^/.D (Aboda Sara 34 d). Der als Nomade und in um her st rei se nde n Horden lebende Araber, (vielleicht' analog' unserin von *)2])?) Npnt Nb NDbp pm2N p (Berach. 56 d). y) IlN- Sohar tritt uns das Wort in einer dritten Bedeutung enll gegen: Der Geist eines Hingeschiedenen, der aber noch im

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