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Der Orient · 1847-08-13 · 33 (13.8.1847) · p. Spalte 525-526

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
33 (13.8.1847)
Date
1847-08-13
Page
Spalte 525-526 (sequence 7)
Language
German
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526 525 Kritiken. Kurze Anzeigen. Crchange. Diesseit umherstreist, den Sohariten auf ihren Reisen erscheint, um ihnen Geheimnisse mitzutheilen. <S. Sohar 11. k- 49 b> 55 a0 n'Dm NW b02) ND^D p^DDN Nim wpvmw > imnroN ltn Nmfro j^in )wp D”irON nj/vü '-6 imnamn1? *pn pmty <Soh. IV. _186b)..— All diesen Bedeutungen jedoch Liegt, wie leicht ersichtlich, d-er Begriff des H eru m ziehen s,Umherwand ern ß zu Grunde. Nun aber erlaube ich mir, eben diesem Grundbegriffe getreu', diesem Worte noch eine vierte Bedeurung zu unterlegen.. Unter dem xyv® des Rab. b. Ghana, so wie unter jenem, derfAboda Sara 28 a und 29 a) als Arzt so glückliche Heilungen macht, sollte, meines Dafürhaltens nach, analog dem griechischen rtEQLitcczYjzLKos, ein Anhänger der aristotelischen Schube verstanden sein. Herr Dr. Landsberger, der meine Wort-e dahin mißdeutete, daß er glaubte , ich unterlegte dem Worte für immer und überall nur diese eine Bedeutung, zog d-kn Aruch zu Rathe, und da er in chm zwei Stellen citirt fand, bei denen dieselbe nicht angeht, fühlte er sich veranlaßt, meine Behauptung für unrichtig hinzustellen. Was Nun mich betrifft, ich will gestehen, daß meine Ansicht vielleicht zu originell scheinen mag; nach Analogie und Deduktion jedoch ganz richtig, finde ich sie durch die Einwendungen des Herrn Berichtigers keineswegs erschüttert. So eben erhalte ich Nr. 28 dieses LB., wo die Berichtigung des Hrn. Dr. Landsberger von I. Boudi wiederholt ist. Ich brauche diese Berichtigung nicht zu widerlegen, da sie nichts weiter berichtigt und die Insinuation verdient gewiß keine Widerlegung. S ch m i e d l. Modernes Klagelied. (^ddjjd Nnpjri) 'n b^n1? ^ub 3N3 'd b-h « '3^3 ’mijpi ’nr^ni " i iron ’Jn rbtt - D33 ITDT N’3jn "rrwi nysj mi by,r ' H33 rw '3^ DJ ■ ' , nVn n.iD’ 'js by ■ ■■ ' i-yijoD' b'Pi 'nN . , ntti rrpn 1 'Wi DH TTO ’J3- , D'pnsV inno w . ■ M! 1N13’ -)m 1N13’ ' . / D’pnD3 nDJKT! wn Xni nj;jn .13 .11 Kurzs ZlNzeigeN. 21) La Semaine Israelite ou le riiWI rtf’NÜ moderne. Entratiens de Josue Hadass avec sa Familie sur les Saintes Ecritures, dans leur rapports avec la Religion et la Morale des lsraelites* divises en cinquant - cjuatre Sections {rYTHD) , .contenant une analyse substantielle de la section de la Semaine, la Haphtorah et im Psaume, einichi d’un choix d’histoircs , paraboles, sentences., allegories etc. tirees du Talmud , des Prophetes et des Hagiograplies. lrnite de l’hebreu par A. Ben B aruch Cr eh an ge. Deuxieme edition, ornee de Hi Julies gravures dessänees par Beäuge. 2 Tonies. Paris, 1847, 8. Herr Crehange hat mit der Wiederbelebung des alten unter allen nicht-sefardischen Juden einst sehr verbreiteten Z e'etia u - R e"c na, das er durch eine neue Gestaltung desselben nun zu einem Erbauungs- und Belehrungsbuche geschaffen, sich ein bleibendes Andenken erworben. „Die israelitische Woche^, die uns hier — bereits in einer zweiten Ausgabe und mit der Ankündigung einer fertigen Prachtausgabe in 5 Bänden — vollständig vorliegt, ist die erste Nachbildung des Ze^na u-Ne*cna, welche glücklich und mit Geschmack zu Ende geführt wurde; da alle derartigen Versuche in Deutschland — Schalom-Kohen wollte einst ebenfalls dieses religiöse Volksbuch durch eine moderne Gestaltung aus der Zerstörung der Neuzeit retten und Hr. M. Mendelsohn in Hamburg hat nach zwei Heften schon die Lauheit der deutschen Juden beklagen müssen — bis jetzt ohne Erfolg geblieben. Das alte Ze'ena u-Ne'dna hatte die schöne Aufgabe, den jedesmaligen Wochenabschnitt nach der Weise des spätern Midrasch , geschmückt mit Sagen und Legenden aus der reichen Schatzkammer der talmndischen Schriften, und dabei durch und durch zur Frömmigkeit und Lugend ermahnend, in der damals allen germanischen Juden verständlichen jüdisch-deutschen Sprache vorzutragen und diese Aufgabe hatte es so glänzend erfüllt, daß es von der Seine bis zum kaspischen Meere hin, in ellen weiten Strecken, wo Juden deutscher Abstammung wohnten, ein nachhaltiges, segenreiches, religiöses Volksbuch für düs weibliche Geschlecht geworden und durch Hunderte von Auflagen seinen Einfluß auch dokumentirt. Das letzte halbe Jahrhundert, welches jene Sprache und mit ihr auch alle jene aus dem rabbim'schest Judenthume hervorgegangenen Anschauungen in Vergessenheit gebracht, hat mit diesen zugleich bw religiöse Lektüre und alle damit verbundenen Lugenden aus den weiblichen Kreisen des jüdischen ^Familienlebens gebannt, und es war die höchste Zeit, für das Verlorene eine, andere gefälligere, zeitgemäßere Form zu suchen, um die jüdischen Frauen für das mänullche Geschlecht der Jetztzeit ist eine' kräftigere Speise nörhig — wieder dem jüchisch-religiösen Leben zuzuführen. Dieses ist nun Hrn. C. für die französischen Frauen und Mädchen vollkommen gelungen; die Großrabbinen der Konsistorien zu Paris, Metz, Col-

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