Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1847-07-16 · 29 (16.7.1847) · p. Spalte 457-458

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
29 (16.7.1847)
Date
1847-07-16
Page
Spalte 457-458 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
80% known words query
IRI
…/8555529-9890729-9890742--5050-3533363
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

457 Studien. Notizen und Miscellen. Entgegnung. 458 ■w nurpn' rujonn jd nbipb nw nJtyn ona wi nbiDsntyno boNDnpD nnabnraDn bo nbnp DirJ’pa. DrJDNni-nniDD- 'n nw DJ’DN.nb hnsaai nnna D’pnn nubnn ’DDn n:nb ipm’ Nbi ponn nx-i’b wm onl D'DlDlb'Sn. 'TOD U”P’ nubniD nbDD D'DDn DbäN Dn'D nimmniaann “iNto bp ntoinpn U’nnin nbpn “ranb.’-p ntopDN'n imm iWB Nb mos hom nroiDUn D’p’nnn DniiDN hx ptoDJ tonn opora cnoto din nv nöNn wd3 nr b5i nnjtonv.nNmni tonnn bann tonn cn dni nPnn D'tmn bxi ntopo ’eon D'TDnm D’tonpn nronbo D'mpb bnm Eono D'pino bnan usdn D'upo inj/3j 'To o'nnxb rn DfjnsDD onus nnrn Dpi O’Drinn DWip D"nm D'dniovn rüiDso o’’n*pn Dnnn pto niuup tw-i Dn'bp NnnV 'nw xbi b ’ d to p n n n i o ’ dudid Dninb nvi ntoN. iddmj nnnponttm rupb bunnn Dirty n'dm djdn r)Ni nmnn nniD' onto nu ’dd tob b’r’pnn mmu -mpb Dmnrinr D'N’Dj.m nmnn in ni'NT “BOND) DD’TD D")D*I nbxn nniD'H WT N^to nD DDD riniD’n. in’ rninn nnw' .1"' Dp.r"n nbMn nniD'n UDM' nnx D1ML- N~lp?D D"pn'l nDOJn DDH J'JDD Dntopi mW * mN IDtO) D'^>Dron niN'so'p.oNnb pcoNnn niD’.n omsn iniN’jJDi. nnmn nc ihn pcNnP pj nin non D'inb iiDN' Dton to Min pim noiNi b>nnxi -psn' nbn bp nbp'to ib'DN o nn nnon nno mihi niM'ann inwaoto 'Dtytynn’ Nb -p:3ni iniN'SD D'NüDjn biun 1NNWD nbn Min inbu NM'LD >n inbir dn’üdd nbn U'M mbnn mpston udd ipstow ’iMnn p n’n m UDDi D'DitoD D'uap nun bnx nnina n’bn duo Dnb pMi niDitoa mva niD'bton na bp ddddd ippum D'bjbjm Daapa D'Dp noib.ub )’N) mtopb rbp baioco no mtopb D'ino midj bD inbit ntpb 712 im -^iDN' bN.m b'Min D'bntobvub no esu Dnto D’b-ibjn ddmd iMam t« D'jnn on dn nipi nnnnn nbM npn’ n npnb wb sovn nmai nam ’bpn ppMnb ub to’ -|M ]dd f]piDi bn.HD bn pnn npco M'n mbnDJ mpn Dn bn« nisu 'bpn dj’m D'bnnjn D’bDtonto am ddim bpD ntoM b»vm D'bpDJ Dn djdm noinn p ]'Di ..bN.n in D"PLDM am D'M'Djn bp HN-nin DnniDn riDMm * opb iMbon jn D’’p3DNp’N'Djnto iddd’N'dm 'nbM Min DD'.nbM 'n n n"p homd inbb um mn nirnn — : D’DMban nbM Mimo n iismto b’nbNn Notizen und Miseellen. Entgegnung a« Hrn. Rabbiner Fasset. Orient Nr. 7 meint Hr. R. Fasset, ^uvb DNID (Leb. 65. d.) bedeute: „man dürfe einer Sache eine andere Wendung geben/' weil es nur und nichr heiße. Die im Talmud angeführten Beweisstellen sucht er nach seiner Meise zu interpretiren. Hr. R. Deutsch bestreitet diese Meinung in einer spätern Nummer. Beiden Herren scheint jedoch entgangen zu sein, daß es im letzten Abschnitte Derech Erez Sutta heißt: U^pm b "ir,N) '131 ’ . bU3T& b'im IpU/b. Vergl. noch Mza 20. s. -'vi ]pin ^.13 n^D. Literaturbll Nr. 16. 17, macht.H. R. Fasset die ralm. gelehrte Welt auf eine von ihm aufgefundene ganz neue Ursache aufmerksam, warum nach dem Talm. nur ein Alibi (nön) die Zeugen der Wiedervergeltung strafbar mache, nicht aber ein bloßer Widerspruch in der Sache (nttfrDn). Er meint nämlich, diese Bestimmung fließe mit der Bestimmung, daß es bei falschen Zeugen keiner Verwarnung bedürfe/ ans einer und derselben Quelle. Die Verwarnung sei erforderlich , damit' der Uebertreter sich weder durch ein Vorgeben der Gesetzunkunde, noch eines Jrrthums in der Sache der Strafe solle entziehen können. Falsche Zeugen können jedoch nicht Gesetzunkunde behaupten, da sie vor ihrer Aussage vom Gerichte nachdrücklich admonirt werdeneben so wenig geht ein anderer Irrthum bei ihnen an. Sie behaupten, irgend ein Faktum an einem Orte gesehen zu haben; die andern Zeugen bestreiten die Möglichkeit, daß dies gesehen worden, (weil sie die ersten Zeugen) mit ihnen (den andern) zur selben Zeit anderswo sich befunden. Niemand aber, der etwas nicht gesehen hat, kann sich irren und glauben, er habe es gesehen. Dies ließe sich aber nur von einem Alibi sagen, bei einem Widerspruche in der Sache hingegen sei ein Irrthum in der Sache möglich. Bei einem Morde z. B. können sich die Zeugen innrer Person des Mörders oder des Gemordeten geirrt haben. Die muthwillige Lügenhaftigkeit ist also nicht erwiesen/ und daher kann sie auch die Strafe der Wiedervergeltung nicht treffen. ' Den Schacssiinn der neuen Ursache anerkennend, erlaube ich mir jedoch die Bemerkung, wenn die Wiedervergeltungsstrafe eines muthmaßlichen Jrrthums wegen m der Sache unterbleiben sollte, so müßte sie es auch bei einem Alibi; denn zugegeben , daß bei einem Alibi ein Irrthum in der Person nicht angeht, so geht ja doch ein Icrthum der Zeit an. Die späteren Zeugen behaupten, erstere seien mit ihnen um die bezerchnete Stunde anderswo gewesen.' Ganz recht, aber einige Stunden, einige Tage früher kann das Faktum an jenem Orte vorgekommen sein, und die Zeugen haben es gesehen, nur haben sie sich in Angabe der Zeit geirrt. Es wäre demnach auch bei einem Alibi die muthwillige Lügenhaftigkeit nicht erwiesen. Ja noch mehr! Maim. lehrt: „Wenn zwei Zeugen aussagen, es habe Jemand an einem Orte morgens einen Mord begangen, wogegen zwei andere einwenden, ihr seid ja abends früher mit uns an einem andern Orte gewesen, so habe man daraus zu sehen, ob es möglich sei, zwischen Abends und Morgens, wenn auch zu Pferde, von dem einen Orte zum andern zu gelangen. Ist dies nicht möglich, so seien die Zeugen als lügenhaft zu^ verurtheilen, und wäre nicht anzunehrnen, es habe sich ihnen ein ungewöhnlich schnelles Roß getroffen, weil der Richter nur

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.