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Der Orient · 1847-07-16 · 29 (16.7.1847) · p. Spalte 455-456

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
29 (16.7.1847)
Date
1847-07-16
Page
Spalte 455-456 (sequence 4)
Language
German
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455 indem er die Propheten, b. h. die Historischen Bücher (Josua, Richter, Samuel, Könige—Chronik) und die eigentlichen prophetischen Schriften (Jesaja, Jirmijja, Jecheskel, die 12 kleinen Propheten) übersetzte, wie Citate im Talmud aus dem Targum Josefs zu diesen Büchern, namentlich von seinen Schülern gebraucht, mit der ausdrücklichen Angabe „wie R. Loses übersetzt" Hinlänglich beweisen.50a — Mit solchen Studien ausgerüstet war er die Zierde und der Glanz der Hochschule und damals fastdie einzige Zuflucht des traditionalen Studiums, da zu seiner Zeit keine andere Hochschule bestanden. Tief betrauert starb er nach dritthalbjähriger Bekleidung des Rektorats um 322 n. ($1)rv 509 feen Ausspruch der Astrologen vor 27 Jahren-d erfüllend, daß er nur diese kurze Zeit als Oberhaupt fungiren werde. Sein Todestag soll wie der seines Vorgängers, der Sage nach, durch das Einstürzen der Brükkengewölbe des Eusrat denkwürdig gewesen sein?" Seine Leiche, erzählt die Sage, wurde nach Palästina geschafft, um in der Nähe von "En Malluach beigeseht zu werden,"^ und man trug sie ausnahmsweise, wie es nur bei ausgezeichneten und berühmten Männern gestattet ist, .vor der Morgenandacht zu Grabe.513 Der Talmud gedenkt seiner 44 Schüler514 unter denen jedoch Abbaji, seinNachfolger, der vorzüglichste war, und der 6 Genossen,^ die bei dem Bau des Talmuds thätig gewesen. (Fortsetzung folgt.) 508) Die Stellen hat Seder Ha-Dorot gesammelt, es sind Mo*ed Katan 26 a; Pesachim 68 a; Menachot 110 a; Joma 775; "Aboda Sara 44 a (dort ist pDJnDEl aus Rösch ha- Schana 22 b. fälschlich herübergenommen worden); Joma 32 b; Kidduschim 13 a; Nedarim 38 a; Baba Kamma 3b; Berachot 28 a; Kidd. 72 b. Die Citate sind aus Könige, Jesaja, Jirmija , Hosea, "Amos, "Obadja, Zefanja, Secharja u. s. w. Die Anführungssormel ist immer „wie R. Josef übersetzt" (rpp D,rinDT>), während Anführungen aus einem nicht Josef'schen Targum nur mit der Formel, „und wir übersetzen" verkommen. — 509) Scherlra 1. c. — 510) Gewöhnlich hatte man nur die 22 Jahre des Rabba'schen Rektorats im Sinne, nach welchen der Astrologenspmch sich erfüllte, und man wandte auf ihn das Beispiel von Josef in der Schrift an, dessen Träume ebenfalls erst nach 22 Jahren in Erfüllung gegangen (Berachot 55 b).— 511) Mo ed Katan 25 b. — 512) Gelilot Erez Jisrael, angeführt bei Seder Ha-Dorot 121b.— 513) Berachot 19 a. — . 514) Diese sind : i) Adbaji b. Kajlil; 2) Adda, der Alte (MD) V 3) Adda b. Ahaba; 4) Adda b. Mattana; 5) Acha b. Huna; 6) Acha b. Josef; 7) Acha b. Pinchas; 8) Achi; 9) *Anan b. Tachlifa; 10) Awira; 11) Bive b. Abin.; 12) Bar-Wales; 13) Chama b./Ukba; 14) Chanan b. Tachlifa; 16) Chijja b. Abin; 16) Chijja b. Huna; 17) Chiskljja; 18) Chüna; 19) Dime b. Josef; 20) Ede; 21) Hünab. Chinena; 22) Hüna b. Manjome; 23) Hü na b. Pinchas; 24)'Jka b. Rab; 25) Josef b. Acha; 26) Josef b. Raba; 27) Josef Schida; 28) Mardechai; 29) Nachman b. Isaak; 30) Natan, dev Arzt 31) Pinchas; 32) Raba; 33) Raba b. Rabba^; 34) Rabba b. Raba; 35) Rabba b. Schira; 36) 456 Lkteraturhkftorische Miscellen. , Mitgcthcilt von Leopold DukeS. / VIII. Ueber das nmo? des David Leu Jomtob v Ben Billa* aus Portugal. Dieses Werkchm, obwohl es klein an Umfang, ist sehr interessant und gewährt manche Stützen für die Literaturgeschichte. Wir werden bei einer andern Gelegenheit näher auf dasselbe eingehen, hier begnügen wir uns, das Vorwort desselben mitzutheilm. “or6 wtn p mto d*p ^2 in D^DND tblltb TDD DWl Dmi Rabba b. "Ulla; 37) Rachba; 38; Name b. Abba; 39) Rechumai; 40) Samuel b. Bißna; 41) Samuel b. Katma; 42) Sutra b. Nachman; 43) Tobijja b. Matana; 44) Tobijja b. Nechemja. — 515) Diese sind: 1) Rabba b. Nachmani; 2) Abba aus Nirasch fein Amora; 3) Gorion aus 4) Gaza; 5) Huna aus bOWl; 6) Kahana.— *) Vergl. über diesen Schriftsteller Zunz Additamente ^u Delitzschs Katalog derLeipziger Bibliothek S. 326. Dieses Werkchen, welches nur einige 'Blättchen stark ist, befindet sich auf der Pariser Bibliothek Nr. 184 aneien ^'unü, 124, Perg., sehr zierlich geschrieben. Dieser Band enthalt folgende Piecen. 0 pvllN Nvp3 wie sie zu Ende des obiy rw'N3 stehen. 3u Ende heißt es in diesem Mskt. paar) mn ’aiiNn. 2) Ein anonymes Gedicht anfangend: imnto D’JitE/ jv'py 's3 DH« 'üi irmro ü^rm wm ujnnn Es enthält dieses Gedicht die 13 Glaubensartikel nach Art des bekannten 3) tp3 myp des Josef Hasobi. 4) N1H'N3. Wir lesen die Worte zu Anfang: t>’ Iwtt »Djn jüjjd Nim dim1? D'DV Nipj nr nbiy nj’nn-Nipj«i.mDi^N duidjn nironDDnn zu Ende: ' ' .I'2N N"d m |id'dby m.iNn d^j 5) nniD'iT “iQD des David den Billa. Zu Ende folgendes Epigraph: 1^>N N"N “13.]1D’0 'äN 'NdNI .n^o;)3N hvmb nimDvm^ mbm 6) n’WQ 1030; zu Ende folgendes Gedichtchen: mm “Din mt'N -idd nnp D’WDH HldDl N'pJl ^Nn 13 runn dj nym . 4 n'jpt ny onyj -]OT3’ 7) D13P0 1N3 des Salomo den Gebirol. 8) ND^'S.1 Dy 'irnm N13'll des Isaak den Josef Lbn Polkar. Studien. Licemtuchlstorische Miscellen von L. Dukes

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