Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 26 (25.6.1847)
- Date
- 1847-06-25
- Page
- Spalte 403-404 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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403 Studien. Literaturhistorische Miscellen von L. Dukes. 404 gekannt und nachträglich am Schluffe des in einer Sache widerlegt hat mir den hinzugefügten Worten: xbx , finrr wi. &b) b'üuyp Dn:n cn nr bi) wo w nniün mn ns “■onD1? vww '»jdo v.onn^nnibTyn1?tind pb , n rwu ' Mose Chabib, aus einer sehr alten und berühmten Gelehrtenfamilie in^Satonik um 1652 geboren/ und von Jakob Shag es in Jerusalem unterrichtet, heicathete daselbst die Tochter des Jonatan Galanti und, als diese * nebst seiner Mutter in demselben Monate und Jahre (1686) gestorben war, nahm er die Tochter seines bereits 1674* in Constantinopel verstorbenen Lehrers Jakob Chagas, Verfasser des U>"N-^1-, zur Frau. Nach Eingehung dieser zweiten Ehe lebte er nicht mehr lange;. denn er erreichte nur das Alter von 42 Jahren und muß um 1694 das Zeitliche gesegnet haben. Eine Tochter verheirathete er an M o se I 6 r a e l5, Rabbiner in Nhodus und Vers, der Gutachten nwD in drei Bänden; eine andere gab er seinem bereits im hohen Alter stehenden Schwager Mose Galanti dem Jüngern, Verfasser des jjd und Rabbiner in Jerusalem. Demnach war dieser Galanti sein Schwager, sein Schwiegersohn und der Großvater seiner zweiten Frau, da Jakob Chag es ein Schwiegersohn des Galanti gewesen. Er soll nach Galanti's Tod, der 1689 erfolgte, ihm in der Würde des Rabbiners von Jerusalem gefolgt sein. : M.-Friedland. Dr. Frankel. Lileraturhiftorische Miscellen. Mitgetheilt von Leopold Dukes. I. Ein kunstreiches Gedicht von Mo se8 b eu Esr a.1 : oni] p*iri .td^ Dmr\ tq ynrrTi ■wo!? 2) conf. nnon rnDD fol. 37. e dlk. Karlsruhe 1766. 3) DmDDn dp nsDin fot* 21: nnDT.D^n wp lp'ny.v 4) Asulai I. 111. tD Num. 70. 5) VW. Asulai I lit. e Num. 79. 1) Dieses kunstreich gebaute Gedichtchen befindet sich in einer Handschrift der Pariser Bibliothek (Nr. 143 ancien Fond) auf dem ersten Blatte des Mskt's. Ein ähnlich gebautes^Gedichtchen haben wir in den (bereits öfter vvn uns erwähnten) Collektaneen des seligen M. S. Breßelau in Hamburg gefunden, wovon wir die erste Strophe hersetzen. Das Gedicht ist von C h isk i a Ro ma n. - 1«211 ,1'pm 'io 2'^]/2L".i bpwn by 1'L? - ni» ct' o’ctnp pt?ea nur ii iiDiii ii -jnj/1 nte na ninai dk> Dtfim ■ DHß? "1^3 TOilD.IJ 1JMV incsfe Ito ND riDK’JJ □ni1?] lif 1LDYD ]3 jspa?; n^K:r ny toi p]y 2f)j;inv □ron w nnn td iDioa. npn,iyS-lybii nty n^pn] □n'yn niD üanDD yi “npa. n^jn^Ji in ’intn DWni TO'TOOD BH KTO D’jppyp in Hi in : nrn?)?]d ynyy\ m "ipnp * II. Das ie?d ntm Dieses philofophifchc Werkchon, welches HerrDr. Goldenthal sängst hcrciusgcgcbeu hat, bcsinbot sich auch in Hamburg, in Lehden* und in Paris. 2) Die einfache Zahl von nlSZ-IM. Der Singular dieses Wortes sinder sich nicht in der Bibeln *) Legat Warner, Rr. 13. Folio, Papier, gut geschrieben. I» derselben Handschrift befinden sich :, a) owi nn«. 1>) J?321 lilN INlpJ rvii>N idiid. Iu Ende lesen wir die Worte >12 bw 13 i>"l 113! 1111’'11310112« -• NM31131 y 11 w i* 3 iDön ii '1131 rfyinn—- '131 222 D"2 '211 «3pO12i> 'lll'l 1311 ioi>a c?<n i?3 pNJi i>«3 'nn ni>o’i '23 ’n’^i tyipi jiE’i’b by 2D’E?’ i>Nl ni31 pHl 2J111? 13 p’J?1? 13^> 231' ItW ’npnu 11]? 231tyb 121p ’D^l nii>03 1'3 ]2]?3 ]'3 11«2L'l 2V11 s2]?l '23 s'3li> 311pV 12 '112^1 1I2V1 IpnjJlO — '1'VM 123 'nJiDU 12^ '3 'ipi jni’nb]?n’) 1131’ e) NNvon Isaak Israeli. Das Vorwort des Uebersetzers Abrahayi ben Chasdai haben wir tm LB. des Orients 1843 S. 231 Note abgedruckt. In der Pariser 5Aaudschrift fehlt dasselbe. d) Das hier besprochene rn&W3. - e) miOT des Moses Narbonne. Das Epigraph lautet: nits». 132 V113 ' J131J 11£? 2 '2L]?i> 2« '13131 i>3 11«! d-'Llli>l 13 12li? 231' DIP! ' 'J131J 12 t"jp : t?2Ji ppn in i?]? 2'i>!v.ii>i 'Iii>]?22 Dieses letzte Stück ist in sehr verschnörkelter Raschischrift geschrieben und scheint das Autograph des Verfassers zu fein. Die andern hier genannten Piecen sind von anderer Hand sehr leserlich geschrieben. Ueber Moses Narbonne und seine Werke wird M u n k in seinem Katalog lehrreiche Aufschlüsse geben. Wir sprechen hier den Wunsch aus, daß es demselben gefallen möchte, einzelne Artikel in diesen Blättern vorläufig bekannt zu machen; derselbe würde eine große Zahl dankbarer Leser finden.