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Der Orient · 1847-06-04 · 23 (4.6.1847) · p. Spalte 363-364

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
23 (4.6.1847)
Date
1847-06-04
Page
Spalte 363-364 (sequence 6)
Language
German
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363' Studien. Biographische Skizzen. — Ein Wort über Judenthum. 364 wp rrni £sn aait?en (‘psPo p prun 'i! n;p,3 -,'QN^ ,12m -Dona "o’inanr aapni,, nonc'.a ori’J’jP '^> ii2i< - jijjin n'DDni ppnn -jn by "3«6a„ nfen ’V-iCNViTOini wT ’iwn by naoapa aw-ara» nnnoa, hn3 p jn ’ jnddPn n ‘pnp ja pna’ 'a rni r,;n 3333 aappn by □'ts’Din pnpTj ’bono, dtok aoNt? no ’3 Dt&in - n'n» aiaya ton p vby D'3i?in fco ’pj nwcnr c'jn:n> aapni pjyo pP papi prosa ■. ' .— .in,3»z»n ->i7N S. 94 a. p p ns ' ao ps? bai dtotch mn. *i5yNar-^-—• — — iw aoiP D'sn noni r* aiDNOyi Pin»? ao S. 96 1) cbcudas. ' - Pai: tono PpnP nn»nj?n hin pannct? k.*’i—— , p by->i Nin p baui npyt? (to npc?’) oPd nbm onaa) coy 31)13.1 33Pi faV'n’yty'j;ie)Jd npy Pia« 32 p pN2' 30 N1.31 .30333 ’E'JN nsp '3333 ('n a'V no' nVn 3"J 1'3333 Ci '3 PNI») PaU 13»21 f .blNB» 'a njn by ,32'P33 by 3312 py.31 pspia p 1.31^30'l? 30NIL .30 13 pnp» J-’JC- N'Pi? >330 .31CN1 I' 13 331,3'- — pNL' 30 Biographische Skizzen. IX. Elchanan bei» Samuel Sauwil Aschkenafi, wahrscheinlich 1714 geboren, wurde 18 Jahre alt als Rabbiner nach Fordon im Großherzogthume Posen und später als Oberrabbiner nach Schottland bei Danzig berufen. Sein' Vater, der 1741 zum Oberrabbiner in Bonn gewählt wurde und Köln, Arnsberg und Münster zu seinem Sprengel zählte, wurde krank und besonders sehr schwach, so daß er seinem Amte nicht mehr vorstehcn konnte und dies zu Gunsten seines>bkreits weitberühmten Sohnes uiederzulcgen sich gezwungen scch. Er starb nach vielen Leiden 1757 und alsbald er- "'1) Diesen Dichter kennen die Leser aus dem Lachkem.o ni des Alchari si Kap. 3. 18. Kap. 3 heißt es von demselben: 13 pns' '3 li’i1 [a’.U3 ’pn.IDI? '3 bw] 131331 -—- . .Dlppo 0ipp3 p. D’p3 D'0133 TOlupi O'plN 1'3'l? OLpl 112 Pn ' Kap. 18 lesen wir von demselben: 13 pn-l' 3plJ .331 n’P'l?nn 3ND3 3N31 —- — 331J1.3' N13V * pDai D’ DND 1'3'L»3 NpO 3»N JlDpn 11l?'P mxo 1’3’t?-nap3 ^N,3 - 1p pn 1U?N3 3'0.3 N33y03 V'31D,3 133^3 NNO N1N1 ' 0'3'!?3 3133 pl'p Pri,3 -N131 DPIE/O 13133 l'.ll '1.11 l3'3M yn!- 133' INI i3'33y.3 03p — — d'l 'ibn ^Wtv bnjn .3PJ.3 .3’,3 VD’Di 3.11 DP3 2)> Vergl. Parchon und Kimchi: Lexikon Art. 3> Anonym bei Ibn Esra zu dieser Stelle. 4-s Bergt, unsere Ausgabe des riiinw von I e h ud a E^ag^ug S. 114 Art. ,tp. ging eine Aufforderung an, unfern Elchanan dem letzten Wunsche seines Vaters nachzukomrnen und das erledigte Oberrabbinat am Liheine zu übernehmen. Diesem Rufe wollte er sogleich Folge leisten z allein er fand Widerstand bei seiner Frau, die, -unter den Frauen in Schottland geehrt und geachtet, diese Stadt nicht gern verlassen wollte. Endlich gelang es ihm sie zu überreden und ihre Einwilligung zu erlangen und'er schickte seine Sachen^ und Bücher zur See nach Amsterdam, von dort zu Achse nach Bonn^ und reiste, von der ganzen Gemeinde begleitet, mit' Frau und Kindern ab. Kaum hawe er eine Meile zurückgelegt, als die bewegte Menge, die ihn nicht abreisen lassen und» von ihm sich nicht trennen konnte, mit Bitten und Flehen ihn anging,-das Gefährliche einer solchem weiten Reise für Frau und Kinder ihm schilderte, diese selber zum Bitten und Ueberreden'bewog, ihm eine sehr bedeutende Zulage versprach, und ihn, der zu Thränen gerührt wurde wegen solchen Edelsinns und solcher Liebe zurück nach der Stadt brachte.«. So blieb er in Schottland bis zu seinem Lebensende, das 1781 erfolgte, als. er 67 Jahre zählte, und das ihm durch das Andenken an seinen hoffnungsvoRen, im Talmud so ausgezeichneten Sohn M o sch e, der 28 Jahre alr verblich, sehr getrübt ward. Diesen Sohn führt er öfters in seinen Werken an. Elchäucrn, ein Schüler des von ihm sehr oft citkrteu und fast eben fo oft widerlegten Jakob Kohen, Rabbiners zu Frankfurt a.. M. und Verfassers beö Dpp scheint weniger schnellfassend und scharfsinnig als tiefdenkend und gründlich gelehrt gewesen zu sein. Letzterer Eigenschaften wegen gilt er noch heute als Autorität und nach seinen Ansichten wird in der Regel entschieden. Er verfaßte Kommentare zu mehren Traktaten des Talmuds, zu allen vier Theilm des T3J> jn'pitp, fiele Gutachten und halachischc Diskussionen, sogenannte p'pl^'3/ welche Wecke jedoch fast alle unzedruckt geblieben, ousltr dem Kommentar zu ,tu DPP.3, z» ,33; N3D.1 und zu nP’30 DDP.3, der unter dem Namen , N13^,3 3133 und .33.30 '31'L»,vonseinem Sohne Jehuda Cöb in Berlin 1783 hcrausgegcben und mit einer Woi'rcde, aus welcher obige,Data entnommen, versehen worden, Dr. F ränkel. Ein Wort über Judenthum oder die Vergangenheit und Gegenwart, eine Parallele von Fabius Mieses. (Fortsetzung.) Die positive Seite des Mosaismus besteht auch nicht in irgend einer theoretischen Lehre, in der Erkenntniß ewiger

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