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Der Orient · 1847-05-28 · 22 (28.5.1847) · p. Spalte 345-346

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
22 (28.5.1847)
Date
1847-05-28
Page
Spalte 345-346 (sequence 5)
Language
German
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345 Studien. Exegetische Proben rc. Won L. Dukes. 346 Aus Zunz's Vorträge (S. 397, Note e) ersehen mt auch, daß unser R. M e n ach e m auch Erklärungen zu PLjjutim geschrieben hat und von dem aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kommentar eitirt wird. Wir müssen bedauern, daß wir diesen'Kommentar jetzt mcht . b) — — zu Iesaja. Wahrscheinlich von einem Schüler des N. Josef. Er wird darin genannt. o) — — zu Ieremia von Josef Kara. " d) — .— Eze ch i e l von einem Schüler des R. Josef. e) -zu den 12 kleinen Propheten. Wir werden sehr bald Proben aus diesem Mskt. mitlheilen, 'denn es enthält interessante Sachen; ttnb ist schon ohne dies merkwürdig, weil wir außer von Ra sch i keinen andern Kommentar von einem französischen oder deutschen Gelehrten besitzen. In derselben Handschrift finden sich nach Ezechiel drei Blatter mit der Ueberschrift: Drna 'i bsb n? Es wird kein einziger Autor darin erwähnt und dieses scheint das Einzige zu sein, welches sich von dessen Kommentarien erhalten hat. Diese Kommentarien scheinen früh verschwunden zu sein. Ob sie von Raschi's Erklärungen verdrängt worden sein, oder ob andere Ursachen hier obgewaltet haben, läßt sich nicht angeben. Die Quellen und Hilfsmittel, welche diesem R. Menach em zu Gebote gestanden habensind allem Anscheine nach dieselben als die von Raschi selbst. R. Josef Kara selbst ditirt auch nicht viele Autoren außer dem M e na ch em b e n Saruk und Du n a s ch den L i 1> t a t Rabbi @alomo den Isaak (Rasch i). In Jesaja (14, 30> wird R. Jacob erwähnt (apy, 4) welcher wohl der Rab benu L am sein könnte. Zu 1 Kön. 7, 16, 28 eitirt R. Josef Kara die miß tm er führt sie ein mit D’J/aiN '!.]) 'rPNl — nno Hr. Kirchheim theilte uns schriftlich mit, daß in Jesaja 29 ist dtUD /m) citirt. Wenn darunter Menachem ben Seruk verstanden sein soll, so ist das Wort jop von seiner ausgebreiteten Bibelkenntniß zu verstehen, wie der talmudlsche Ausdruck rnrnß DWIp DDDy ^np; R.CHijja hieß auch ^-)p WT) h, weil er als Bibelkenner bekannt war. Es kann übrigens auch aus einen.Karäer sich beziehen, obwohl nicht ar,zugeben ist, welcher darunter verstanden ist. Bon einem oMQ to’D p welcher genannt ist in dem (Ausgabe Wien S. 13^ findet sich auf der Leydner Bibliothek (Leg. Warner Nr. 41V eine Abhandlung über nmnt!/ TiD^n , welche folgende fabelhafte Ueberschrift an der Stirne trägt: o^py1? •»Nipn ddjd' W21 rom m^vn m /.nv'NV nnbn by pin nnjJD 'i ba n 132 Es ist gereimt-und mir einem Kommentar versehen. Wir setzen das Akrostichon, welches den Brief beginnt, hierher. wy. issn NVW * ‘ otn mtffy mba um pb per! ■ 133’1 'MN* 133°. ‘ ULM 22'N 3111 , " uan'.ian'0 U'q-jdi v'sinv : 'uj i3iiy ba i33'iN nbn iw pro . Der Verfasser des ll'p'iy N1N (a. a. O.) hat bereits das Fabelhafte dieser Ueberschrift anerkannt. In unserer Notiz über einige hebr» Handschriften der Leydner Bibliothek werden wir einige Proben aus diesem Gedichte geben. zu Händen haben, um die Sache näher betrachten zu können. n.'üDity 'Ul D’DDlty Dlb Dpi * 1N2 DH1? IS’1 * l"t3 S d’dsw onb D’pD rn'pn 1N2 onb 13 its'N3 ■ 21122 nnN nyan Nb Dywi nnw i'2 aaisyn ’T by i3y’S£i’) I2OD '1' by Dy'MD n'n 3’in.i D.ib iw 2yb33 “i'Dn n’H' ro 'ib y'ba tpN tojw typiN Dy'tyi’i D2ity mb n'pD nw nnb’is ny toi Dy'tirö ro*pnD □'DDity dd1? D’pD nipniso ptny vn 22 ^issn oy’tyoi p )ym iS DH’üsity k mt inn cn^ D'yoity nr>N nV i3y^ raiyo pjyn b px fyto toilVtoVip'ayiN nn'ni nn'n b pi D'DDiti'n ’c to DöDra ro noito .tonn mim Dto “iDyty^ nM'Dn ttoty -p intyn n ntyiDDE/ dhin ILM “it^N on'öDity 'Q' bD ounu 101b 3313 DJW1D n3"pn ‘Dnb Ilt b33V l'jy3 ISDDty 1D31 iDDty 1L-N n'DDityn '2' b3. nnoy mtyyb n^pn .uu nin 13bn i3 21332 ^1 1'HI2 TIM II I3LM2 byi * NN Nbty 1M31 J3N D'y21tyi 122b 2'l2iyi b3 NN N3N 'NN nmn 4 5 n^< i3ycr-b n i3MS3iv ni3'm b3 NN ni3vb fty.i nby.ii pyn HM’ ity.N m 'mbyrnv ntyou 's3ty : I3yryb ab) nnn3 nbssy iyoii ip33 '»n ^)2ty D'3 ni'üDn nn'ni n"3 .1"’ Mtyb npibn 11 na'nty nbn 13. Dmp 'i 212b unns dm 6p'Dip unnD ipo 13b Q’di hi’hd ni3'n 7nninn2b 133 vmb nrs '3 ptyiy in */’2ip bty nrs 11123,1 b3 Db'l 2"3 '3 ' nniN iii3i 123 tsn'D Dtup '11 8nm Dip2 nty 91123 DtllN '3 N2L' Nb psnbDI IM' bs ') fo 13tV N3N '3 N Ilbn 13 2132 'l '332b '2' b>31 3ip'1VN NMiyiI2 Nb 12'N v'N b3 n"3p>1 2N2 111 lyp3 Ni3b2nnbütiNbry I2ip23 nvb2bn33'i iyii2.ni3b2 to3'i — 10m3ib n3Bpn yoa'i D"pnn sbi ii'3 En n * '1 13 ’sb unn2.13ty"n3ty ni2ipo wn ma Dn32 'n ni3M’ .13,1 iiü'n mi"y b3N 12223 2y2 D'Mn ytiwvi 3N)’ |n32 Nb DiiN’bD by!3N2>yi obiy2 ItyN pN.1 4) Vergl. Ra schi zu dieser Stelle, welcher beinahe wörtlich dasselbe enthält. - 5) Muß wohl Nb) heißen. - 6) Das Etymulogischc dieser Erklärung ist uns unbekannt. Luch David Kimchi (a. a. O.1 macht aufmerksam, daß es zwei Worte sind. 7) Ebenso Raschi und Kimchi. 8) Ebenso Raschi und Limchi. 9) Es muß demnach diese Stelle übersetzt werden „sie schnitten den Weg durch". Salomo Pacchon in seinem Wörterbuch (Art. 123) erklärt es mit folgenden Worten: 1'32 1'3 * 'N123 D'31inN 21312 * b'2.1 pD J1123. 10) Lehnlich Raschi (a. a. O.s.

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