Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 22 (28.5.1847)
- Date
- 1847-05-28
- Page
- Spalte 343-344 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/8555529-9890729-9890730--4986-3533218- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
344 Studien.. Exegetische Proben rc. Bon L. Dukes 343 ün Gedruckten x. 8b, findet sich in der HS. noch folgender Zusatz: , Tonn Niirp njoo /dd bipiw*a m '»nbnp D-n , Tonn idnd 0.1*1 , jopn oiyVx 'h.t 'in niD non^d , idi .xni? oinoNi wnsoi dhodo wo , oo1 2? ny oino*? noy.w mtyi rux norjN1? noon iniin hkoo, *vj/ Kw jnp .10 npon^i OT3 no^bi 'n Diesen ganzen Folgesatz hat der Editor (Isaak. 6. Abraham D ajjan in Am st.) nach seiner fehlerhaften HS. weggelasftn, wodurch der Name des eigentlichen Verfassers unbekannt blieb, so daß die Leichtgläubigen dem Texte glaubten, es wäre das Buch des ersten Menschen, das ihm der Engel Rastel gegeben*)» Das Buch Sode Nasajja umfaßt 375 Blatt und es werden darin Partien angeführt aus m!?0’,n 'piO des N. Jsmaet/ aus 'in *>pi2 u. s. w., es handelt von 5UXnoro>und mW über dm Namen mir und den o*y ]0 OL/, über nooiD wzno und andere kabbalistische Gegenstände. Aber die Kabbala des Elasar ist sehr verschieden von der der Spätem, was ich bei Gelegenheit auszusühren gedenke. /Das zweite Buch, welches dieser Codex von ihm enthält, ist sein n*mn 'd L/N0, Kommentar zum Buche Jezira, welcher Komm, in der HS. 90 Blatt stark ist. Der gedruckte Jezira-Kommentar ist nur ein kurzer Auszug aus demselben. Das dritte Buch desselben in unserer Handschrift ist NO0N /□. das mit folgendem in den Anfängen der Wörter mit ppn. bezeichneten Gedichtcheu beginnt: . ’rrorn “ibi iv^y-?p ien .'n)j'i3c cya spnNip0 ^\rf Am Schlüsse dieses Buches siudct sich noch' folgendes Gedichtcheu, das in den Wvrtunfängcn »och fortsetzt pin rnirp ’Di Din p, es lautet: nn ]’j?20 rwn .vn nctttf vtpf nun iin° -n° nnipf Dta° nnts'rip0 nsf r^n r^n" 'wi ipi W'A 'NN'Y; >n>n *w5r»2 |'i P^rn rpttf ’rmijn yp nP)P Din oo'v : ’nimin idj_ ]i^ -\m 4) Es ist noch mehr als 'dieses. Der Editor hat diesen Satz gehabt (wo anstatt fehlerhaft pyrottf stand), wie er selbst im Vorworte angiebt, aber er war -er Meinung, daß Elasar blos der Schreiber war und daß das Buch wirklich von dem Engel Rastel herrührte, und war so unwissend, daß er zu entschuldigen sucht, warum die Schriften von Akiba und Ismael rc. citirt werden! R. Am Rande sind hie und da Wörter iu lateinischer Sprache, die wahrscheinlich von dem genannten Kardinal Egidiv herrühren. Ich besitze auch eine HS. auf Pergament, die den ^^0O von Kimchi und das O'OOo ^p'o 'O umfaßt und worin am Rande Noten von. gedachtem Elijja in seiner eigenen Handschrift wie auch latein. Wörter, die vom Kardinal herrühren, als dieser! bei Elijja die hebräische Sprache lernte. .; •. ' ■! S. D. Luzzatto. Exegetische Proben v o u R ab bi Me n a ch e m b a x CH elbo Mitgetheilt . von Leopold Dukes. ' Das Zeitalter dieses Excgeten, dessen Vaterstadt nicht mit BestLmmtheit anzugcbcu ist — er war ein Franzose — ist ohngefähr um den ersten Kreuzzug zu setzen, er mochte ein älterer Zeitgenosse von Raschi sein. Der Name, den wir gegeben haben, findet sich nur bei I o se f K a r a (^0p pjON 'i)1, dessen Onkel er war. Unseres Wissens haben wir in ihm den ersten Exegcten der deutsch-französischen Schute zu sehen, welcher Kommeutarien schrieb zu den heiligen Büchern außer dem Pentateuch. Ans Probeil desselben crgiebt sich, daß Ras ch i, welcher einen Rabbi M e u a ch cm nennt, dessen Kommeutarien benutzt hat Bei der außerordentlichen Seltenheit derselben, e§ taucht weder dieser Autor noch - dessen Buch urlseres Wissens irgendwo aus, wird es dem Leser gewiss nicht uuwitlkommell sein, einige Proben daraus zu erhalten. Es sind dieselben aus den Kommeutarien des erwähnten Josef Kara (?pv> fi NOp) entnommen3). 1) Vergl. unsere literarische Notiz über denselben in Zion Jahrgang II. G. 102. 2) Vergl. Raschi zu 1 Samuel 19, 24. 2 Kön. 4, 39, Ezechiel 27, 11. 44, 20. 45, l6.-2Cmoö 3, 12. Micha 2, 15. .Manche dieser Erklärungen finden' sich auch wirklich in diesem Mskt. 3) Das Manuskript, woraus wir diese Proben entnehmen, ist im Besitze unseres gelehrten Freundes,, Herrn Raphael Kirchheim in Frankfurt a. M. Es ist alt, sehr gut geschrieben auf Pergament in Folio und nicht datirt^ es findet sich weder der-Name des Kopisten noch der Ort, wo es, und der Mann für den es geschrieben ist. Das Manuskript enthalt: * 2) Kommentar zu den ersten Propheten, von Josef Kar-az