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Der Orient · 1847-05-28 · 22 (28.5.1847) · p. Spalte 341-342

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
22 (28.5.1847)
Date
1847-05-28
Page
Spalte 341-342 (sequence 3)
Language
German
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341 Studien. Drei Handschriften von El'asar aus Worms von S. D. Luzzatto. (. 342 der Vollkommenheit sich heranbilde und der wahren Glückseligkeit'theilhaftig werden könnet. — Es dringen sich zwar Natur und Geist in der materiellen Welt durch, und es fehlte .nicht, daß dc-r Mosalsmus. aus dem Born seines Gegners schöpfte und dem angefeindeteu Heidenthuine manche Kultusinstitution entlehnte; allein selbst das /aus der Fremde Genommene wurde bei ihm auf eine eigenthümlkche Weise verarbeitet, reformirt, und so dem allgemeinen Besten angepaßt, daß man sagen könnte, er verwandelte giftige Kräuter in heilbringende Remedien und tödtende Schlangen in genießbare Kreatürchen, damit sie den Menschen so gut munden können wie sie den Göttern gefällig seien. -— (Fortsetzung folgt.) Literarische Analekten. Drei Handschriften von E Casar aus Worms (6. Ich»da) nämlich , nps? 'q VNS, Njn H?D LÄZN hö?n 'D, geschrieben von Elijjr ha-Letvi Aschkcnasi für den Karbiual Egidio da Vitcrbo im Jahre 1515. Die hier in der Ueberschrift erwähnten drei Werke befinden sich in einem cinzigeir Kodex in Oktav von 600 I) Bemerkenswerth ist die bekannte Stelle in Trakt. Kidduschin (ft 31»),' wo auf allegorische Weise die.Tendenz des Dekalogs als eine eudämonistische aufgefaßt wird, weiche Stelle im Midrasch (Rabba Ki -Tissa 2) folgender Gestalt erläutert wurde: p ama 'l 1»N fD TO ly»» ’3 'n nnr 1> nrn aniNDa» n»yt ri'apn ’a» ai'ay iy»» »Mai n»N i'ndre 'n o4n i»Ni bxi»’b nun n'apn jruty ny»a ihn ia vn'» nsn -jbD nw i»in »i»a n? Diay ob» ibb nt'N hon ib 'M' Nb idn» ny»a pr , i»’na» ni'N .hon N»n Nb i»n» ny»3 pi «n'n» ib nt» nsn n"apn'i»N»a pi , ia dmp»di D’ya»j vn'» nsn nb» npian naa’ Nb» nsn ib» ni'N n»N na»n dp .in nai my ch3N NN in» i»N» ny»3 bnN, onb» n"d»j an nay i»sy ina»» ’» baub» niDi»»a , n»Ni aniNaa» tb nm to poN NN 133 ma» nn rnoNa nao ib»b 7D 'iD* Deutlicher noch spricht eine andere Stelle (Trakt. Sabbat f. 88 b): »s>b r"o 11DN an»1? n»» iby» ny»3 nDN , N3 nnn bapb ].ib IDN »»'3 n»N nb’b n» rf'apn 'b chiv n.iN» mm abij; b» uni , n»o i»n 'ia n"o , ans» pN» thnSm i»n pnbN 'n ojn na 3'na no min?•'amayn»n nyiab , anim ansob , jnb idn anbN nb vn' Nb na ama no ai»? aab Nnn n»b 3'na no ai» ’i fy snaiy» a"ii» anN D’Dy pa * annN n3Nb» - ü'»iy anN aiba i»ipb na»n - av ,iN nai na 3D3 n» ai» —?’ya»n' ava nia» aana anN» na»a na 3’na n» ai»? aa»’3 »' »"1» aiba , N»n. Nb na Nb na a'na n» ai»? aab »' dni 3n , pax hn -aa Blättern Umfang und von eincmSchristcharakter, nämlich sänuntlich geschrieben von dem bekannten Eli)jaBachur für den Kardinal Egidio da Viicrbo, lvie aus dem Epigraph zu ersehen ist. Das Epigraph lautet: i»n nsq' i»Na niN »»'»N1 b.v, n;n man anian bsinan '3 nyio ya»j »in .0 , ipn pN iy a'mya ntn iDoa an» Mjpn. 'Jni , »ab i»n pnyna im B'Paa ’baa baa iN. nriN na’no ua aipa mmn a'»yabi , naini nain iaan ’nanai nmh na'nn pjy nN \iJan Nb i»nb am» »na» i»'i an »'N abiyn ni»iN 'i'an» inxb nrn ba by pspi »ni , ins )iin 1»» , »'a»i.iN iaar .1123 a»n a'isun piN mm» baa i»n D'iaun nioan »na i'idd no» iN»ai ia aina» .1» panbi 1a n»nb inan N’sinb .niüj it 11p! , ai p»v N'sini a'nani ,11 p i»N (sic!) »Pstn a’NsDjn anaan ba ib ivr» iy »1»» N»y»m bp Nin» bp ai’ii nm »npn iaan ’n»b»ni '3 ~na , niabn bsa ’»ni ia mw i»n ,. iy"i N3i ia i.i'bN iaian aiN» - nNin ni»n .hdn n8» »n naaio .pipion’U3»n ’ibn i»n Das Buch N’H MiD beginnt mit den Worten VNi’b moano pbn» amn aan pna, also mit derselben Stelle, die im gedruckten Buche Na siel (ml. Amsterdam) p. 7 Seite 2 sich findet'). Die Handschrift geht dann fort bis zu der Stelle bNl»’ -pj?3 ’» 3’na pbanai, die sich in der erwähnten gedruckten Ausgabe auf p. 24 S. 1 (iu der Mitte) findet, und dieses ganze Stück führt den Titel Sode Rasajja J. Daß dieses Buch wirklich ursprünglich N”ii MID geheißen, ist unzweifelhaft, wcnil man die Manier des Verfassers des Rokcack) kcnitt; denn N”tl MID ist dem Zahlenwcrthc »ach s. y. a. IlybN3), und daß in diesem Stücke verschiedene Lesarten sich finden läßt sich renken. Vor dem Abschnitte HD naaian, wo cs heißt naaiv.i 11a ^b ainaN °p-irwi,?aa»’a »' yin isi nNjp , ai»n ftb fjnj.i N'b, nsm ■je» imn n» »»MN 'n idn»» n"apnb ib nm to — — /ia 3’.i3 Nb a'»»n by nun nin ib’Ni pN.ibaa 1) Auch in der Amsterdamer Ausgabe beginnt da (p. 7. S. 2) ein neues Buch, das in der Ueberschrift bllM dN'11 ’o heißt, während das vorhergehende nNb»n bN’JI;D überschrieben ist. Uebrigens nennt, der Verfasser selbst das in der Ueberschrift bllün b.N’Pi /o genannte in den einleitenden Worten nicht anders als bN'kl MID 'o, was aber n’!1 MID ist, da das folgende Wort mit b.N beginnt, und daher leicht hinübergenommen sein kann. R. .2) Rach dem gedruckten zu schließen kann mit -jener bezeichncten Stelle der Schluß da nicht sein, und das ist auch natürlich, da nur von 7 b — 24 a die Ucbereinstmmiung sich findet, während alles Uebrige dort im Gedruckten vermißt wird. Offenbar ist unser' Sefer Sode Rastel, nur ein zusammengedrängter Auszug jenes Sode Rasajja, mit Weglassung ganzer Partien, da. dieses 375 Seiten umfaßt. R. . 3) Auch bN’11 11D ist dem -Zahlenwerthe nach s. v. a. irybN wenn es iiypN geschrieben wird,' wenn nicht die Umwandlung von N”1i 'i' bN’Il darin den Grund hat, daß der Engel dieses Namens in dem ganzenBuche eine große Rolle spielt, oder wie erwähnt im Verschreiben den Grund hat. R. 22 *

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