Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 8 (1847)
- Issue
- Heft 18 (30.4.1847)
- Date
- 1847-04-30
- Page
- Seite 138 (sequence 3)
- Language
- German
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— 138 — fei , 'n fep3 udo nqvn3 : nt;din3 nmtN nap nofei idd . nnhtN^ tc/v tö) , tsnpfe\vl n1? nt , mniN ni’fe pu nni’i * D'Nfe p-o jj~vtn xfe UDy» m inxnn nfepn'y niaan hni irnnnun irrp dn.fe ■ray. Dnst33'^N“»s«'3 .-ton ’nfe nn n3 nstp fe ’jdd -oyonv noNn feo fe-its” yn i'N'i pn ifen rra vh i’n nV Ninn'pm nn ,divi “y nra mmn puip , "OJ7D n"y ^>N3I^' 'J3 IMpM 0.TJ3 DN '3 , D"lia 3'"3 -\m:a idd , monnn 13 pyan ntndivi ty idndi ,ntn Dvn \ny nt? i'N'i 3ina3 pT3 ytsnn' D'pnty du3n Wie schwach ist nun die Krücke HD .Dvn ly, auf die sich Stein gestützt hat? wo lag aber überhaupt das Vedürfniß einer solchen Erklärung? Unsere Rabbin en haben so oft das Wort Aecomodation gebraucht; bei diesen: Falle hätten ja einige 100 Gulden, zur Erlernung des Entadern, wie solches auch in Stuttgart'der Fall ist, allen Änforderungcn Genüge leisten können! Seid doch nicht so lieblos gegen die Mutter, die Euch groß gezogen vby2 D13N moni . vwp nificryT; warum zerstört Ihr mit Gewalt das einzige Gute, das "Ihr bis jetzt gethan habet? nämlich das Institut der pO-lunO. Diese alte Institution wurde wieder eingeführt.; die Rabbinen sind die Dragomanen. Sie sollten, da der Unterricht in der heiligen Schrift in vielen Schuten Deutschlands theilweiö oder gänzlich vemachläsfigt; ja da in munchenGemeinden (Exempla suiii odiosa) beit Rabbinen sogar vertragsmäßig, jede Eininischung in das Schulweserr untersagt ist, so sollten' dieselben , wenigstens indirekt von der Kanzel herab wirken, daß jene Quelle, von deren Wasser sich schon so viele gelabt und noch laben werden, rein und ungetrübt erhalten bleibe. Diese Rabbinen haben ja nur die Kanzel, um der Gemeinde zu zeigen m 7m . ritt') ihre Predigten sollen „erbauen und trösten, sollen den Menschen mit feinem Schicksal ans söhnen". Ist; es aber nicht eine Entweihung, ein Verkennen aller Pflichten, wenn die Kanzel benützt wird, Zweifel in die Gemüther zu -streuen, sogar bei Dingen, die göttlich, unantastbar und unveränderlich sind; bei Dingen, die sich Jahrtausende tit den: Leben eines Volkes erhalten haben! Sollen ähnliche Erklärungen vielleicht eine Vorbereitung sein auf das , was uns die "vierte RV. bringen wird? Warum nicht! las doch schon Meliere einst seine Komödien, bevor er sie aufführen ließ, seiner Magd vor! Oder sollte es gar eine Lockspeise, eine abschlägige Zählung gewesen sein für das Geld, das dem Konnte, für die RV. zugeflossen ist? Dann, o dann, „gebet Geld, her Israeliten"; es befinden sich noch viele Gebote in der Bibel, die hinderlich nnd unbequem 'sind. Die Rabbinen werden dir auch die Stelle rni&a ntSQl wegschaffen; -]TPl^ nttfND. m:nv wirb sie nicht abhaltcn, die Lehre mit. dem Leben auszugleichen. Hast du geldgebendes Israel auch nicht gewartet, bis deine Rabbinen dir manches erlaubt, so gieb dennoch; dafür schreiben und protokollirm dir deine Rabbinen einen Ablaß-Zettel, der jenen Tczels in nichts nachstehen soll. Eine tiefe Wahrheit, anwendbar auf unsre Zeit findet /sich in Sota- , ■ pnn inuynj min'•kjairmo üb)y2 m pw , Di^>pn:m Auch jetzt begeifert das Gift der Skepsis Alles; dieses Verfahren wird seine Früchte tragen,, aber sie werden dem Baume ähnlich sein. Soll aber so verfahren werden, so ist es besser, man lese tue min in einem Jahre aus; streiche alle Gebote, nach NM , TIN by 7>Dynr pipriri nd. Man könnte „das Gebot" n^V) ny O allenfalls beibehalten; könnte auch ein r a b b i n i s ch e s hinzufügen: D n s o (l st dennoch einen Rabbin en besolden. .r. S Berlin, 18. April.' Wir stehen am Vorabend großer Ereignisse des Jndenthnms — und es spielt an diesem Vorabend, dem Dekrete der RV. zufolge, nk2 D *» D D1 n gar. Seine Rolle; derrn „von Held heim geht die Reform nnd das Wort be8' Herrn von Einhorn — aus". Der neue meklenburgcr Landmbbiner soll nichts weniger In petto haben, als die Schochtim aus seinem neuen Sprengel abzufchaffen! Dadurch sollen bereits geheime Verbindungen unter den mekleabnrger Messerhelden bestehen, die einen bösartigen Chamkter annehmen können; denn: „Wehe wenn sie losgelaffen, . > Wachsend ohne Widerstand, Durch die großen Fleischergassen . Zielen den „Chalef" in der Hand: Denn die schlauen Schochtim hassen Was nicht komme aus ihrem Land". Sie — die Schochtim nämlich — sollen sich zn einer Collektivklage an die Regierung vereinigt haben, worin sie Haarschars die destrnktiden Tendenzen des neuen rabbinischen Gouvernement Nachweisen rurd die Regierung um Schutz gegen den niQn ‘■jttte anfuctjcir, der die n^niL7 schlachten will. O, wer hätte gedacht, daß das Volkslied-Ehad-Gadja eiue schreckliche Wahrheit werden werde! Der Dr. -Einhorn, der nur auf die Bibel schwört, macht den Ausspruch geltend: O'NpO wy ürv&n v D^pnsf. was die Schochtim aler zu hart finden. Auch beruseu sich die Letztem darauf, daß unter ihnen kein ntw fei, da uur-bic Pfiffigen Schochtim sind. — Ich wende mich von dieser traurigen Erscheinung weg und sehe mich, in meinem lieben Berlin um. Hier brauchen die Schochtim nicht zu historischen Personen, gemacht zu werden, da sie nicht zu stark in Anspruch genommen werde«. Btos die Reformer sollen damit umgehen, einen gradnirten Schochct, der auf einer Laudesuniversität stndirt hat, auzuftelleu. Dagegen erhebet der ZW. seine Stimuli, die da lautet: ,,Ein Sch^ chet muß unwissend sein". Ich gestehe offen, daß ich diesen kategorischen Imperativ des Altonaer Kant nicht verstehe, wie mir Manches ans dem Lande der Hinken-