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Der Orient · 1847-04-23 · 17 (23.4.1847) · p. Spalte 267-268

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
17 (23.4.1847)
Date
1847-04-23
Page
Spalte 267-268 (sequence 6)
Language
German
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Kritiken. Frankens Werk über den gerichtlichen Beweis., 268 , rmu i'!/ M- , Ny'A N'ttl 2'3b.Wv3 h)l , nfey 0282 non ’3n 0202 ,nVb)a'iyn '2^yi , nx'123?p8x "bnji„ nox'i , ObiOn ]2X >13*? ’HP) rrrbx ntbm nbon 103 D’pDn nmni! nxiby ioböj) 82 bn ns^3 -xi; nb-nn isnjm D>wy ba ox) , HbUX 712Y2 0'2Y D| )2X : ^.3?n-i)3-bjj n^j? ring TW , 038 3b2i HO! ■■pD-ty '2V1'! on*? o'3M mV’ % oftb- >0200 .' t * r : " : T» - -; -! -1333 man? ddox Vn'b no ' , phyyn on^W? noj; , rb^ noie’naox bx mj>n : mobn o9ab> ]v8jV ’bjd? ]j?p8 (Beschluß folgt.) - .! bsa bibo! .nxn >!3by3 nxn , bona >ID=)|T übbtl 01X33 5 npnx vy'n^sv 313^ , nyn 3^3 '^n oon .Än X8 — NM NN ich 'PN onch 3^n *6 .1 nmso NX2 '3!' ->3bs3 nxn! 'rpchn tjj! 13 w , ’öjrns n-n? , chnnn pnnp’ pmxsn ’l^ch : rrab 33^2 p8xia nxnp^ >xs , O'pnnch 5X3 p’pv. 'con , b'SVYY 3’tO pnnv 3312 'XN : NNÜ pchx pNNi 3'3b N3! O'nnn'ch nX3 Ny 3b30 bs-\ , 2'N3ch Ni3ch 33!)b> n'byy! inpych Mx! 'yx 50x3,38 , N!5'3N V?b8 053'33 '2!))W NX'3N lOSb 03) b2 05333 VES3 : 5NX8Y bno 033Y Di! 013'3YN N3P1. 3W3YN MI Ny X nü’3 - Dg NX pch-ch, 333’ Ny? .3^3j?D 05*?b 333) oftbö OX , n’s“E’ ppix X3 'pniyy' NML'N \, nyjte )s» N^2N2 'NNYN : 3inn N3NW N)bV N'yb ru '2 , nnxyn n-inrs^ nix yy ) nnyyy no n'ych n'inn ixnp' ' ’oa. np ni32 '2 , npx NNO NXD IN' Wpnch , NM chny 3'Y'N pMinchi!ch^xW-ch chnch pinyx' '2 rrmyan iMchxpy nWyyn 33^ no , NNO 3'32y N2YN '2? 0'333 N'3L 'N^N 8X2!N2I INN2i , N3DX Nyib NINM2 Xi3’ 13 , N3i3NN 0'3M Nw'y 03b ch3 : O'3b3 N'13N 3bi ch XO2^> XiNl Kurze Anzeigen. 10) Der gerichtliche Beweis nach mosaisch.-talmudischemRechte. < Ein Beitrag zur Kennrniß des mosaisch-talmudischen Criminal- und Civilrechts. Nebst einer Untersuchung über die preußische Gesetzgebung hinsichtlich des Zeugnisses der Juden. Von Dr. S. Frankel, Oberrabbmer. Berlin, 1846. Verlag von Veit u. Comp. Angezeigt und beurtheilt von Rabb. Fasse!» (Fortsetzung.) Die mosaisch - talmudische Gesetzgebung setzt, wie schon oben bemerkt, Versehen und Jrrthum bei dem Lhater voraus, und erklärt darum „die Warnung" als ein unerläßliches Bedingniß zur Anklage. Versehen nenne ich ein Nichtwissen des Gesetzes, z. B. um bei Mord zu bleiben, der Mörder glaube dieses Individuum umzubringen sei keine Sünde, ungefähr wie in frühern Jahrhunderten, Viele geglaubt haben, einen sog. Ungläubigen dürfe man umbringen. Jrrthum aber nenne ich, ein Irren in dem Objekte. Wenn Jemand einen unfreiwilligen Mord begangen, und der Bluträcher ihn tödtet, so ist der Bluträcher, nach dem Ausspruche der Schrift, nicht des Todes schuldig. Hat dieser nun einen ganz Unschuldigen gemordet, in der Meinung, er sei der Mörder, so hat er einen Mord aus Jrrthum'begangen. Beide, Versehen und Jrrthum, werden von dem Gesetze vorausgesetzt, und darum wird die Meinung im Talmud, es bedürfe bei einem Gesetzkundigen keiner Warnung, nicht angenommen, weil, wie auch Maim. (H. Sanhedrin 12, 2) bemerkt, auch der Gesetzkun- ' dige irren könne, b. h. wenn auch Versehen nicht anzunehmen sei, so könne doch Jrrthum bei ihm stattgefunden haben. Zwei Verbrechen jedoch sind von der Warnung ausgenommen. Bei dem Verführer rWD£, d. t. der Andere zum Götzendienste verleitet, benöthigt es der Warnung nicht. Die Ursache ist

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