Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 16 (16.4.1847)
- Date
- 1847-04-16
- Page
- Spalte 251-252 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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251 Kritiken. Neue Ausgabe des Orach Chaxim beiden Theilen gegeben; doch ist das Register zum ersten Lheil, in welchem auch schon das Verzeichniß zu ■owy 22W hD^Hn""tf plOinn enthalten ist, wahrscheinlich zufolge eines beim Drucke stattgefundenen Versehens, höchst unpassend in der Mitte zwischen myOSJ und rW mb?n abgedruckt, obgleich dieser Kheil erst bei ni3??n' schließt. Beim zweiten Theil, der mit NOO beginnt und ein besonderes Titelblatt hat, nimmt man wiederum so manche Verwirrung beim Paginiren der taufenden Blätter wahr. — Der Druck und das Papier., dieses Werkes ist ausgezeichnet schön und ist in dieser Beziehung, so wie auch in Hinsicht der Korrektur Nichts zu wünschen übrig geblieben. Dagegen müssen einige darin (wahrscheinlich aus Censur- Rücksicht) gewählten Ausdrücke als unpassend gerügt, werden. So z. B. ist die jedesmalige Umschreibung des Wortes Di'^y im Singular mit und für dasselbe im Plural oft 1 fehlerhaft mit yyy bezeichnet worden *). Gar possirlich heißt es daselbst Z. 245 mehrmals und 4616. §. 246 DHIH1 1JPN1 DN u. dergl. m., was auch den Sinn „Israelit unddochkein Jude" haben kann. Unwillkürlich erinnert diese sowohl zweideutige als fehlerhafte Umschreibung an jenen^Drucker, der einst zu gleichem Zwecke alle in der Bibel, in den Gebetbüchern und im Talmud befindlichen anstößigen Wörter wie -0D, po, *>U, '221 rc. mit ni''2y umschreiben wollte, und unter Anderm auch folgende Umschreibungen gemacht, haben soll. Er stellte nämlich für p*o SriN 2.) bü2&' “pyD 'Dl — die Worte p*Q nnN-DDy, hww; für — DfDyb 5 für o^hd^ (tny — trnsttf bioy; für tem — ngönoi'by und für ni^p/po — . nl*3t0p Z ja 'für „pNH p nrb soll er pNH Dlb>y gesetzt haben. Endlich ist auch noch unserm Werke zum Schluffe als Zugabe ein dreihundert vier- und n eu nzr gj ah r l ge r Kalender, nämlich vom Jahre Hfl, /»I an, bis Schluß r\b& in zwei Foliotafeln beigefügt, über welchen wir noch Folgendes zu bemerken haben. Dieser Kalender ist auf Grundlage des by2 rjpy' M'22 “NDn angefertigt worden. Da man aber einerseits weiß, wie schwer es überhaupt halt, einen mathematisch richtigen, jüdischen Caiendariuun perpetuum festzustellen, andererseits aber auch bekannt ist^ wie wenig besonders dem oberigedachten des Baal-haTur, welcher auf dem Dreizehn-Machafor- Cyklus beruht, den 22 für «inCalendarium perpentuum ansgab, dessen Unrichtigkeit aber der Verfasser, des i*nn na 'rfhj, Nabbi Obadja zu ^Maimuni nobn icninn ■ t^np (Abschn. 8.) WVid in -^dd -p-i (r'ü ^nj) und lange vor ihnen auch Jbn Esra in seinen *) Bekanntlich darf hier nicht DODD 'imy blos mit bezeichnet werden, weil man unter n)u2]; auch die Anfangsbuchstaben von Qv^f LNvO'nb '^3^ verstehen könnte. Da aber der Drucker gern Typen ersparen und nicht ganz n6tDl D'DD’D '"Qiy ausschreiben wollte, so hat er dafür obig bezeichnete unrichtige Umschreibung gemacht. — 282 Antworten auf die drei Fragen des N. David aus Narbonne nachgewiesen haben, zu trauen ist, so kann und'darf dieser Kalender auch nichts weniger als für einen mathematisch untrüglichen angesehen werden, um darnach ein für alle Mal die Jahreszeiten und Festtage richtig berechnen zu können; wohl aber darf ihm demungeachtet der praktische Nutzen nicht ganz und. gar abgesprochen werden, da in demselben eine ^y>Ip-Abweichung in der Regel nur sehr selten vorkommt, und derjenige, der nur einigermaßen, mit der jüdischen Kalender-Einrichtung vertraut ist, wird sich bei solchen selten eintretenden Differenzen schon durchzuhelfen wissen. -- Was aber vor Allem bei solch einem praktischen Kalender falls er einigen Nutzen stiften sollte, umimgänglich ist, ist nicht allem eine möglichst vollständige, so wie zweckmäßig und leicht übersichtlich eingerichtete Tabelle, sondern auch noch besonders eine genaue Korrektheit Derselben; was aber vorzüglich in Beziehung auf letzteres, hier bei gedachtem beigegebenen dreihundert vierundneunzr'gjährigm Kalender nicht der Fall ist; und da weder dort, noch irgend anderswo ein ' rpyiori nib 5U demselben gegeben ist, so will ich ihn hier nach Lur berichtigen. In der' Tabelle der Festtage (crnyiDn nb) steht der Fasttag D12 in und Minderet am 3? anstatt nvb nnu — &mnn nians in n"ü Peschuta am f'D anstatt s'3. — arnnn riBhS) i« WH Me'ubereL am '3 TIN ”3 anstatt '3 tn fj. — mD Otthg ist ganz ausgelassen (welches merkwürdigerweise aber auch im Tur fehlt,) und muß dieses wie folgend, fallen: Im gewöhnlichcn Jahre in n'n am Tin 'r> in V'3 am 33N N"'; in oj' am ™ n"'; in 3"n am ")1N 12; in W"2 am 33 TIN*, in nVam TUS 3n3, und in ty"t am 3~n . — Im Schaltjahre in n'n am '3 px ny, im & 2 am '3 nx 5 im 33 am '3 "“HN /d; in nn am 33 '3 hn; itn tr n am '3 ns ‘ r“|; in n'T am '3 Ti^ 'l und in am '3 33n n"'. — In der Tabelle der Jahre (n^tyn ni*?) steht dii ' n*yop für das Jahr 33,351 — - j-r"f Me'uberetanst. Me^uberet - - - üv'iri.- - itfn Peschuta anst. - Peschuta - - - im - - 2"p P. — wn P. - - - ron - - m M. 2*1 . M. - - - rotm - - rfn M. . ~ wn. M. - - - BDVn - - 2^ P.. ~ 22 ' P. - - ywn - - m P. — H2 P. ■*•*.■* - - n'n P- — W 2 P. - - lyW1 - - vfn M. — n"r M. ... - 1 rann - - ntfn M. — W2 M. ° - - na'nn - - m P. — n'b - P. - ' - di/nn - - n 2 P. — w 2 P. . - - - a/nn - - M. — rfr M. - - * Njj’nn - - 22 M. — 22 M. - - - Dp'nn - - n 7 M. — - M.; * 1 ’p’nn — - W2 P- — m P. - 1 - japnn - - vfn M. — wi M. - * * ■ aapnn - - nv2 P- - lt/*2 ' P.