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Der Orient · 1847-04-16 · 16 (16.4.1847) · p. Spalte 249-250

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
16 (16.4.1847)
Date
1847-04-16
Page
Spalte 249-250 (sequence 5)
Language
German
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349 350 Kritiken. Neue Ausgabe des Orach Chajim. chen.-.-Pik nimmt an- Kalir habe zwei Namen gehabt, Elasar unb Qv-g, also auch Beribi sei Eigennamen DfcüV und deutet das p an -nz?) MN rm Kerobaz des 9. Ab von der Zeit Salomos bis Zur Zerstörung des zweiten Tempels, so daß Kalir zu denLannaim gehören unb der Sohn des N. Schimeon den Jochäi sein kaum -Josef hingegen dehauptet. 'IN2 heißt oyn pvD^HJi p, und Kalir sei Familienname, innD^D will wegen der erwähnten Kerobaz-Stelle den R. Elasar zu den Geonim zählen, der etwa um die Zeit des Saadja gelebt habe, und erklärt das dem Kalir gewöhnlich als Geburtsstadt zugetheilte -go jygp für eine Methapher und anstatt ...... nD^n HDD ...fl aro D’prpipn D'omn mnD^D ’omrmnNi (Vergl. Raschi zu Lemura 16 u). Zugleich bestreitet er Pik^s Erklärung, der 900 Jahre nach einem Kommentar zu der Kina Dpnarj 'l i?, weil, die DJIDÜI ncra3 HtW durch Zerstörung -es ersten Tempels bereits offenkundig und lautbar geworden, und sucht die 900 Jahre vom Ausgange aus Egypten bis zur Zeit Ezechiels zu rechnen, nach Raschi zu Prov. 10, 12 unb nach Wajikra Rabba oup. 6. Dr. Fränk'e U Nachtrag zum LB. d. Or. Nr. 47, Jahrg. 1846 über Mosche Chagres. Am Ende des von Elija ben Jakob, Rabbiner zu Olianow, herausgegebenen Werkes M")O finden sich einige aus Mosche Chagas Schriften zusammengetragene Bruchstücke, die solche dem Anscheine nach kleinliche und lächerliche Gebräuche erläutern sollen, als da find: „der Eliasbecher am Pesachabend", „das Erheben des Bechers beim Schluffe des Tischgebetes", die Versetzung der Verse beim jrin im sabbatlichen Nachmittagsgebet^,' „der Besuch, des Gottesackers vor Neujahr und Versöhnungsfest", „die Trauung außerhalb des Hochzeitshauses". Zugleich wird dort in der Überschrift erwähnt, daß Mosche, der zum Oeftern sich nennt und von Andern genannt wird, ein Enkel des Mosche Galante gewesen (Conf.Asular p. 1. lit* d sign.70}. Ueber seinen Vater Jako b Chagas berichtet Asulai (p. 1. lit. 1 sign. 84") j daß derselbe Einer der aus Spanien Vertriebenen gewesen, Anfangs in Livorno und später in Jerusalem gelebt, mehre Werke, darunter den bekannten Kommentar Ez Chäjim zur Mischna , versaßt, und 1674 in Jerusalem den Geist aufgegeben habe. Als Lehrer Mosche'6 wird von Asulai (p. 1. iit. sign. 68) Abraham Jizchaki genannt, Vers, des 5/!^ ^Th., der Fre-'-" tag den 713. Sivan 1729 gestorben und in der Nähe des Propheten Secharja begraben sein soll. Frankels Kurze Anzeigen» 12) DSN2 "wnd nun mitf yw , 'DQ ISO — .pbb rn * munn hisoin oyronpn i Zwei Theile in Groß-Folio, zusammen 438 Blätter. Herausgegeben auf Kosten des Isaak Joseph Widser und Sohn, gedruckt bei Manes u. Comp, in Wilna.— : Angezeigt von R« % Wunderbar in R i ga. ' In unserer 'Zeit, wo die hebräische Literatur überhaupt nicht so leicht einen Mäcen findet, wo aber besonders das Erscheinen rabbim'sch - talmudischer Werke als ein. sehr seltenes Phänomen betrachtet werden muß, ist es um so mehr Pflicht, wenn hier und da solche Erscheinungen austauchen, dieselben in jüdischen Organen bekannt zu machen und sie dem wohlwollenden Publikum, warm und kräftig zur Unterstützung zu , empfehlen. — Nächst der in obiger Officin zu Wilna erscheinenden Prachtausgabe des babyl. Talmuds nebst allen üblichen Kommentaren und Scholien, die ihrer baldigen Vollendung bereits entgegen sieht; nächst der daselbst vor einigen Jahren erschienenen Prachtausgabe, der sechs M i sch n a - O rd n ungen, der Tosifta, des En Jakob u. dg ft Riesenwerke mehr, die alle, was ihre äußere Ausstattung an Eleganz und Korrektheit betrifft, ihren Brüdern, die in ausländischen Officinen zur Welt.kommen, gewiß nicht nachgestettt zu werden brauchen, -- nimmt das oben rubricirte Buch 'eine Ehrenstelle in unsrer jüdischen Literatur ein, und kann auch mit Recht gedachten Werken würdig zur Seite gestellt werden. — Es enthält unter dem gewöhnlichen Titel p« den ‘11D ßvin fammt den bekannten Kommentaren zu demselben betitelt: ‘ivf po von Rabbi David ha-Lewi; Qn~ON' ].1D von Abraham Abele Lewi; Qvjpt rfittj; von Menachem Mendel Auerbach, Rabbiner zu Krotoschin; liO von Moses Nastali Ri bk es aus Wilna; rittvi “iKD von Jehuda A s chkenasi, Dajan zu Tiktin, sammt dem npy'» pN. "DOüber DDD niDl?n. Neu hin zu ge kommen sind gegenwärtig in unserer Ausgabe: mwh nj?Ißr 1DD und cnDN T 1DD von den berühmten Brüdern Efrajim Salman Margaliot zu Wrody und Chajim Mardechai Margaliot zu Dubno. Letzterer gab diese beiden ergo bereits im Jahre 1819 (in,8.) zu Dubno,— woselbst er damals die dortige hebräische Druckerei wieder erneuerte, — als Glossarium-Zugabe mit den yV. y:nN sammt den gewöhnlichen Kommentarien derselben in 4 Theile in 8. heraus; und enthält die ny&y einen umfassenden Auszug aus den sämmtlichen nftwnr der DOltWi DW1N1, deren Zahl daselbst gegen 200 erwähnt wird, — welche tPji-j ipDD weher der .ppp no, noch die später» Autoritäten gegeben haben; der O'DSL N' hingegen enthält gründliche nwi -py \rhw, zum nni- ND, dem po 'DiTON u. s. w. — Zum Schluffe sind auch die vom Verfasser des nafi n^n ausgestellten O"'pOD»1 OÄO mit vielen Verbesserungen und Zusätzen, sammt einem Sachregister zu

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