Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 16 (16.4.1847)
- Date
- 1847-04-16
- Page
- Spalte 243-244 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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243 10) D^n mt?;D. Ein ähnliches Werk über Ethik in 212 Paragraphen: -Rödelheim ,. 1845, 8. — 11)* LD-PpTD 'd. Vorträge über Moral und Askese, in hebräischer und deutscher Sprache abgehandelt, 154 Kapitel umfassend: Rödelheim- 1646, 8. — 12) -p-l miD-'D, als 4. Lheil des Mekor Chajjim. Auch u. d. L. der Wegweiser ins .bessere Leben. Vierter Lheil des Werkes die Lebens-Quelle. Ebenfalls über Moral und Askese handelnd und 120 Kapitel umfassend. Rödelheim, 1847, 8.. Sämmtliche 4 Werke dcs Hrn. Seligsberg werden nächstens eine Besprechung von Hrn. L. in F. erhalten^ — Von den durch die Gutzkow'sche Tragödie „Uriel Acosta" hervorgerufenen Schriften der Acosta - Literatur sind mir zugekommen: 13) Elischä den Abuja, genannt Acher. Zur Erklärung und Kritik der Gutzkowsschen. Tragödie „Uriel Acosta". Von Ad. Jellinek. Leipzig, 1847, 8. — 14) Uriel Acosta's Leben und Lehre. Ein Beirrcig zur Kenntm'ß seiner Moral, wie zur Berichtigung der Gutzkow'schen Fiktionen über Acosta, und zur Charakteristika der damaligen Juden. Aus den Quellen dargestellt von Dr. Herrn. Jellinek. Zerbst, 1847, 8. — 15) Uriel Acosta's Selbstbiographie. Lateinisch und deutsch. Mit einer Einleitung. Leipzig, 1847, 8. Von dem Verleger E. O. Weller selbst besorgt. —- put hebräischen Deklination auf Grund der neuesten Sprachforschung. - (Schluß.) Dem höheren Bewußtsein des Subjekts oder des sprechenden Ich stellt sich rin ihm gegenüberstehendes Sein, ein Objekt, als Du. unmittelbar entgegen» Dieses Du kann aber wiederum mit dem höheren Charakter der Persönlichkeit aus das Subjekt instuiren und so in Bezug auf den Sprechenden gleichsam ein Subjekt — Objekt sein, oder es tritt als Unpersönlich, als Sache auf und behält daher auch immer nur für den Sprechenden die untergeordnete Stellung des rein Objektiven. Für diese letztere neu tral e zweite Person dient das Pronomen und bezeichnet das unmittelbare dem Subjekte, gegenüber sich befindende Objekt. Lösen wir das denktische von diesem Wörtchen los; so dürste sich uns in der Silbe pp die eig. u r s p r. Bezeichnung des Neutralen ergeben. Auch hier -sind es-wiederum offenbar theils in der engen Verbindung, thcils in der Poesie als Archaismen erhaltene urspr. Formen, die uns als. Leiter dienen zu den sprachlichen Trümmern der Vergangenheit. Nach unserer Annahme wäre also z. B. von Bruder das Neutrum Schwester. Bei diesem Worte hat sich , aber freilich das v scheu verloren; wir -können es jedoch an andern Ueberresten der Sprache noch 244 deutlich Nachweisen. So: Klagel. 1, 1. VY")i&V ov -visn'*- 4Mos. 31, 39. ■ n^ vvg/s Hps-. 19, 11. wptfk, Ps. -HO, 4. Jesi 1, 21. bD^'p >P&6ö.«. Klar isi 'diese Bedeutung des ip.noch in den Partikeln 5 Mos» I, 36. 4, 12. -eig: mit Mangel dieses, xiisi lioc. Wie aber im Pronomen selber das')- eingebüßt ist'und nur noch m mehreren Ketibs. Äiicht. 17'-,.' 2. 1 Kön. 14, 2. 2 Kon. 4*, 16. 23. 8, 1. Ezech. 36, 13. Jer. 4, 30.; dann stets vor Suffiren; wie auch in den andern Dialekten deutlich erkennbar ist; syr. ''P^ arab. oü \ in der Vulgärsprache auch f Z so konnte sich beim Nomen dasselbe noch um so eher - abschleifen , als das Nomen charakteristisch den Accent aus-der Pennltima hat und daher diese Sylbe tonlos blieb u. sol eicht verwisch bar. Sueeessiv-gestaltet sich nun diese organische Form zu der jetzt gewöhnlichen. Wir können jedoch durch noch vorhandene Mittelglieder ganz klar den geschichtlichen EtttwiLetuttgsgang dieser neut. Sylbe verfolgen. Nach Abwertung des inämlich entstand2 Mos. 15, 2. Jcs. 12, 2.’ ip 60, 13.^108,13» rm* 132, 4. 'Ip.lb', 6. niQ 1 Mos.'49,22° Ausschließlich noch pin ppp£. }* weil ferner in zn- . sammengesetzier Sylbe' gestaltete' T es sich zu p*-» so: Pjrp % 38, 12. 6, 1. p,xp Jes. 34, II. u. p^p 3 Mos. 11, 18. Llußerdem in ruehrercn Komm. xrox. z. B. , ninN. . Diese letzte Form hat sich nun stereotyp erhalten im' 8t. eonstwie auch vor Sussiris, weit durch die Verbindung die organischere Form bewahrt blieb. Im sLabsol. jedoch hat sich endlich auch diese letzte Form noch weiter zu den blos vokatischen pp" verflüchtigt. Nach erhält dieses neut. n im Hebr. noch immer; im Chaldäischm ist es auch da e.Lugebüßt, und hat sich nur wiederum im st. eonsk. wie vor Suffixen erhalten. *) Durch die Annahure des p als neutra l e Endung verbreitet sich ein überraschendes Licht auf viele verschiedene Partim der Grammatik. Zuvörderst wird Jedermann uns zngeben, daß alle Wörter auf pi- , p?) , pp, da sie.alle Abstrakta, also durchaus unsetbststäudige Dinge sind, weit eher auf das Neutrum als auf das Femininum führen. Ferner bezeichnet, pauch pp in der Bildung der Infinitive (als Komivä Verbnliä) offenbar das Genus neutrius, und zwar immer bei fö, y'D. ri'b, x:b,. DgJ. Gesen. Lehrgebäude. Seite 268. e) Dann die Adverbia zur Bezeichnung der Art und Weise auf pp-, pv/ die ebenfalls ncntraliter zu nehmen sind, ppVc königlich. 'Esth. 5, i».' ny>£pp Lev. 26. 13. PpPPN. PpPlp. Mal.. 3> 15. ' So ist ferner nach der alten Auffassung im Fürworte herrschend das Feminmn gebraucht , für das Netrum, wie e<i, *) Vgl. Fürst. Lehrgebäude der aramäischen Idiome §. 180* Studie«. Zur hebräischen Deklination rc.