Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1847-03-26 · 13 (26.3.1847) · p. Spalte 195-196

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
13 (26.3.1847)
Date
1847-03-26
Page
Spalte 195-196 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/8555529-9890729-9890783--4903-3533054
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

195 Studien. Die henä'ische Deklination. 198 Außer vielen andern kabbalistischen Schriften hat der Verfasser vorzüglich nachstehende benutzt *) r 1) ' IDD wmn, 2) w din idd, 3) 'unyw ndö idd, 4> D^U^Jin isp, sowohl den gedruckten, ersten, als auch dm zweiten vom Verfasser im Manuskipte besessenen Theil; 5) nUD»T 1DD, sowohl das bereits gedruckte, als eins, welches derselbe gleichfalls im Mamtskriptc besaß; -6) MLv) WllDD, welches er im Manuskript besaß; und bemerkt derselbe, daß das bereits im Drucke v orhandene n u r ei ne u k l e i n t n T h eil seines M anu s kr Lp te s enthält; 7)'qöwi .JO nrb 1DD; S) \r\bw nun; -py z. 9) mm npn nw isv; 10) roso idd DnW; 11) und 12) zwei Manuskripte, die Bruchstücke von dem “iDD und von rur» 'öjmbo enthalten; 13) ein zu N2L befindliches Manuskript, welches eine große Sammlung kabbalistischer Schriften enthält^)» — Der Verfasser, lvelcher sich eine Zeit Lang zu Ssafet in Palästina aufhielt, gab auch noch zu Livorno ein Buch betitelt i^ji pn isv heraus. —7) inp min 1DD,. auch unter dem Titel 'hiü din idd, von Simon fielt @amucL DerZahlcirtverthsammi dem von npv b"i bNiöiP p ist enthalten in L71p min; (fälschlich bemerkt Sabbatai in seinem Sifte Jeschenim (Buchstabe n) :Nnüöta NWKHp rmn mpJi!?Nlbü p —) Dieses Buch / welches im Jahre 1490 (Dp 'n) geschrieben,ist, enthält eine philosophLsch-theologische Abhandlung über.die nronn mwy und feie nnpy wbüt, ncfijT; einem Kommentar zum Texte vom Verfasser, betitelt: pÄ. Angehängt ist eine kabbalistische Betrachtung in Form eines Gebetes, welches mit „pnp 11N" beginnt. Zum ersten Mal herausgegeben zu Freiburg 1560, 4'.; daun Lublin, 1599. 4. und endlich edirt zu Groduo, 1793 in 8. 30 Bl. — 8) ntmp idd, von R. Chajim V i tal, uebst Anmerkungen zn demselben von Samson Ostropolie. Groduo, 1794, 8. 32 Bl. —Der letzte Abschnitt dieses Buches, der von. den niöö? handelt, ist vom Drucker aus heiliger Scheu nicht zum Drucke befördert worden. — 9) rnnj? TID lOv, enthält in zwei Theilm diverse' kabbalistisch-liturgische Regeln und Gebräuche, und zwar der . erste Theil betitelt: ' yitiM miD cnty&lt Regeln für der: Morgen und Abend, für die Werk-, Sabbat- und Feiertage; der zweite Theil betitelt: piOL yEW enthält Regeln über Ausübung vieler Gebote und Gebräuche, so wie auch einige' kabbalistische Gebete. Verfaßt von Chajim Josef David Asulai, Verfasser des bibliographischen Buches O’brtfn Djy u. iyi Sklow, 1799. 8. 38 Bl. — (Fortsetzung folgt.) . *j Siehe S..2 der Vorrede. **) Erste Seite der Vorrede. Kur MHMschen,.iDlMcküiÄr auf Grund der neuesten Sprachforschung. Es waltet bis heute noch unter den Sprachforschern eine Meinungsverschiedenheit ob, in Betreff der Annahme einer Deklination bei den Hebräern. Verstehen wir unter Deklination die Abbengimg des. Nomen selber, um die verschiedMN Beziehungen desselben im Satze zu bezeichnen, und scheu wir allem auf die gegenwärtige Gestalt der Sprache, so müssen wir der Ansicht, es könne von einer Deklination im eigentlichen Sinne bei den Hebräern nicht die Rede sein, vollkommen beistimmen. Es dürste aber falsch, zum wenigsten unwissenschaftlich sein, wenn wir das Schnstthmu der Hebräern allein irr seiner heutigen engbegrenzten Abgeschlossenheit und nicht vielmehr in seiner succefsiven Entwickelung und seiner organisch geschichtlichen Gestattung dabei zu Rathe ziehen. Wie die Kritik zerlegend und sichtend zu Werke geht und nach gewissen Regeln und Gesetzen mit ziemlicher Gewißheit die älteren Stucke der Bibel von den jüngern zu scheiden weiß, und dadurch einen Gesammtüberblick über den C'ntwickelnngsgang des Volkes , wie über den Charakter einer jeden Geschichlsperiode für sich gewinnt; sotiegt der Grammatik diese Sonderung des Aelteren, Ursprünglichen , von dem Jüngern und Spätem um so mehr ob, als eben , sie mit zn jenen Regeln und Gesetzen gehört, die' in der Bibelforschung der Kritik ihren Gang vorschreiben, und für diese Forschungen vielleicht die sicherste und vorzüglichste Handhabe bietet. Wollen wir uns daher über jene beim Beginne dieser Untersuchung angeregte Streitfrage ins Klare setzen, so dürsten auch hier nach der Anwendung, einer verständigen und sorgfältigen Anlyse ziemlich sichere und interessante Resultate uns gebotm werden. — Wir haben es zu thun mit den Urformen und älLestenSpracherscheinungen, die, wenn pe auch freilich zum Theil nur Ansätze und Keime geblieben und niemals, durch den frühen Gang des Sprachgenies . der Hebr. gut .vollkommenen Entwickelung gelangt sind, doch auf einen vollen und Lebendigen Organismus znrückweisen und ein schönes Zmgniß sind sin die Ursprünglichkeit des Hebräischen. Diese Urforlnen sind nicht eben in einem bestimmten, von der Kritik vielleicht für sehr alt anerkannten Buche der Bibel aufzusuchen, sondern sie finden sich überall und. sind mit der ganzen Sprache organisch verwachsen, so daß sie gerade dadurch sich eher dem Blicke entziehen können. Einige Grundsätze nun bieten uns den Faden dar, der ttns. sicher bei dieser ganzen Untersuchung leiten kann. Wir nehmen zuvörderst an, daß sich Endvokale au den Wörtern mit der Zeit a ('geschliffen und verloren .haben, wie sich dies auch im Nenarabischen und nautmtlich

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.