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Der Orient · 1847-03-19 · 12 (19.3.1847) · p. Spalte 187-188

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
12 (19.3.1847)
Date
1847-03-19
Page
Spalte 187-188 (sequence 6)
Language
German
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18? 1 Kritiken. M. B. Fnedenkhal's Schriften. 188 pbtötü’id^: j^nn•• p ■ taa . vinsmo asev doad trnrp cvthü nana). Der Ausdruck j^.un in 1^3 ' jcigt beuts lich, daß er sich nicht allein, sondern in Gesellschaft Mehrerer zu fl lichten hatte. Wl'e sehr ihn diese Angeberei angegriffen, erhellt aus folgender Unterschrift: : DDp bn m D“iHD i&W ’aipa JKH '271 'in* i:£0 sb .^anon 12 iDim naj/ wy b’j/tro '»pw «toi ]ib6i; ips' racc psV -isn 2N DHJ!: 1, lll'. Jedoch gibt er nichts näheres hierüber an, worm diese Verleumdung bestanden« Diese Verbannung dauerte jedoch nicht länger als acht Monate, indem wir ihn in dem darauf folgenden Jahre auf seiner Rückreise nach Eisenstadt treffen werden (D"iDD dtw ' djdn dn todh ’^sd 'mm : bp r'o b.n. ’nyK' rN1 N'ipJi; NbiD^cp .Npm*TniNöi.*n*p •DpDlDH nXE poprp nfe). Daß er dies aus Eisenstadt bei seiner ersten Rückreise aus der Verbannung 'schrieb,. beweiset die daselbst-angegebene Unterschrift: p"p nQ cmn mit dem auf seine Umstände sehr passenden pD> MN . Bemerkcnswerrh ist folgende Stelle, in der R. Meir gegen den Mißbrauch l«szieht, dessen sich die Rabbiner seiner Zeit schuldig gemacht, daß sie sich erstens durch obrigkeitliche Macht den Gemeinden a.ufdringen ließen, zweitens die unter ihrer Obhut stehenden Rabbinen kleinerer Gemeinden tyrannisch behandelten (nurü rttopa Nwrä : MinDn Ä *m MBwi-pjDp- 003") pib .Dnnio d.m Dnr '"y Dmun .Dn’pb^w-paty-'PD^p brrt^ -n'nörNi nn^ra nrin; n^pbponnm pb rmp brc dhv pn ty.D’J'in).'! R. Meir hinterkleß einezahlreiche Familie; viele unter ihnen bekleideten Rabbinerstellen in Polen. So fanden sich unter denen, die auf benanntes Werk (no) ihre Begutachtungen errheilten, zwei-seiner Söhne; R. Benjamin, Rabbiner zu Lemberg, R. Schabli, Rabbiner zu Scherschar, ferner sein Enkel, R. Moses, Rabbiner zu Klezk, wie auch der Herausgeber des Werkes, ein anderer Enkel, R. Elieser Kalir, Sßerfaiiec beö D^nOD AXl'N und einstiger Rabbiner zu Rechnitz ist. Ein Sohn, dessen Name nicht angegeben ist, hatte eine. Tochter des berühmten R. Zebi Aschkenasi zur Frau, auf deren Aussage im .Namen ihres Vaters R. Meir - sich sogar in seinen Responsen beruft. injibten vnprn : ibpAq bn V'N'Dinb' m^n p) h& pmx )bm äccü ■osoxi NM pni DD) pN.in Nnn \n), Wichtiger jedoch ist folgende mündlich ertheilte Aussage ywri, worauf sich R? Meir ebenfalls in' feinen Responsen beruft, daß man nämlich dem yw nur Ln Vst fern eine Autorität beizumessen hat, wo dessen Bestimmüngenl aus dem Talmud nachzuweisc-n sind ex j'NX •’jnriD.a YiyDty pi : N' 7-d inbmö wurde, (-rann rnn nsn&y by idm Tran mmn >ra n&npn ymb yism nVy by raüvi -nnon (.w'vp row dio "]bm imni umi in&sr nt vfim DTpp N^N (DtiT Mpb Di'N y'w 'füfiw D)pv Orr iTH/Ni? M31 yprb: Wir); N^lD 'M;v' DN HIW .yV pddi wn), .v■; Das Gutachten.ist vom Jahre 1737 abgefaßt. Ob Zebi noch im selben Jahre gelebt , weil das hier nicht beigefügt wird, ist nicht so gewiß anzunehmen. Jedenfalls muß er in Amsterdam, wohür er im Jahre gekommc.ri, nicht langes verweilt haben. In einer riDDDb zu ^pn und by vom Jahre NM, wird als -Nab bin er der Deutschen zu Amsterdam, ein gewisser R. Abraham angegeben. Eben soist m einem zu Amsterdam, im Jahre -\'yr\ herausgegebenen die nDDDH mit'Weglassung Zebl's von den dortigen blos unterschriebm. Im ersten Lheile oV tritt R. Meir geg.en Zebi Ln Angelegenheit der herzlos gefundenen Thiere auf .^b riiiiT DH1? HM). l'It also mehr als wahrscheinlich , daß der in Zebi's Reponsen Nr. 76 vorkommende Schwiegersohn, der in derselben Angelegenheit mit dem Frks. Rabb.; korrespondirt, wie auch der dort Nr. 78 vockommeade R. Meir, Rabb. zu Proßnitz, Sohn und Vater, und zwar letzterer R. Meir Eisenstadt sei. Kurze Anzeigen. |i) nmvrj npyr mn NO', oder: Theologisch-phir-sophische Abhandlungen riber die Grundlehren der mc>iaischen Religion. Zur richtigen Erkenntnis rc. Verfaßt von M.' B. F r i e d e n t h a l. Breslau , L846—47. 8. Bei Aug. Schulz. ' (Fortsetzung.) -7 3) Zweiter Lheil. Migdol Jeschua S. 4. Ueber den Vorzug der Offenbarung vor der Philosophie. Nachdem in frühern Abhandlungenbie Möglichkeit der Offenbarung durch überwiegende-Gründe festgestellt^worden, wird hier sowohl Ms der Natur der menschlichen Erkenntniß, als auch aus der Erfahrung die NothWendigkeit der Offenbarung dargethan. Die alte Philosophie, heißt es hier/ wie ssie bereits vor der Offenbarungsepoche die alten Griechen uns zufühivten, war eine reine Erfindung der Denker dieser Nation, welche bei völliger Verkennung der Natur des menschlichen, Verstandes, mit übermüthiger Selbstgenügsamkeit, in ein Gebiet einzudringen wagten, welches für den menschlichen Verstand als völlig abgeschlossen zu betrachten sei; im besten Falle aber seien die Resultate einer solchen Philosophie keine^weges geeignet, dem Menschen die wahre VöUkommenheit zu gewähren, was selbst dem ausaebildesten Verstände unmöglich sei, wenn nicht eine unmitrelbare, göttliche Offenbarurig ihm die MitteL an. die Hand gebe und ihn den Wegihrer Anwendung lehre. Die Erlangung der Vollkommenheit hienirden sei nur durch die Vollziehung des göttlichen Willens möglich und dieser lasse sich dmch den scharfsinnigsten Verstand nicht ergrübeln. Zwar gelinge es

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