Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 8 (19.2.1847)
- Date
- 1847-02-19
- Page
- Spalte 121-122 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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122 Studien. Bon der Darstellung der Messiasidee. 121 aiyo y-ivh Ä'dsiMn /i "iDN — —-' napyr 1JN1 N3n. ofyy p nw i!> riDaiD iw^aa na?! . --. — aaaa n’aay S ch e m Tob Sch a f r u t in seinem Kommentar zu dieser Stelle (Ms. Paris S. 173) erklärt es mit folgenden Worten: a<m rbya aiyty ’ n^toa ayp Piv iiiyw ikd nJN’üDn D'inon na!? wa ’a nana!?y nwaa läi'n a-o acina Dni -para udd v'aivvr iosy Nin 'a son obiy p nw )b niaaiD aainn ao jnjai nn : niataa JWNa D'attrn nwas ud-^ndd m)oaj)i innüN naoyon naisa un^aa din rmya i'a^Oi rp'pna paan1? byna n&w imptaa Enw 10a i^a^ro Nint Pjnsa byp nvr atwo nna Dsyrra -inm iDa obpp ■'Di ^aw pyo m 'a i'aaa yaa own ^ar^v.a p^.an' nkiia ainan anw nn rwxaa Pa 'moa© .tiin ynn bim ' Vergl. auch MeLor Chajim des Samuel Zarza zu dieser Stelle. S. 678. Ueber das ’by'Z mix bemerken wir beiläufig, daß das fehlerhafte welches in den spätern Ausgaben zu lesen ist, in der Pari fer HandschriftiNr..432 aneZLnk'onil Perg. 12. schön geschrieben) richtig ^->Nl heißt, ebenso'in der alten Ausgabe. Vergl. auch Literaturblatt des Orients, 1843. S. 396. S. 683. Die Seelenwanderung wurde von --en altern jüdischen Gelehrten bestritten. So z. B. S aadja (vergl. unsere lireraturhistorischen Mitteilungen S.21). Bei Sch em Tob Schafrut in seinem bereits angeführten MQrL S. 314 (»i^ *>,»n;D) lesen wir die Worte: pon>!?"j nann^ nl?’i?nt5' aDiN uni — —— □ ’3-dP’d^ )!>ma atom aaa Nin attfa ^upja — /t pas 'n IM ] m a ) a n a «aNaty wa Die Kabbalisten haben diese angenommen, und haben sie für eine alte Tradition ausgegeben. Me'ir Ibn Gabai in feinem cjnpn DiDy (S.48 d) macht unserm Aldo ähnliche Vorwürfe wie R. Elia Chajim Marchiano. Dieser Sch em Lob Schafrut ist ohne Zweifel.der Vers. des miW auf der Pariser Bibliothek, welchen Hr. Dr. Schlesinger in seiner Einleitung (.S. 4L, Note 1) beiläufig erwähnt, und worüber derselbe bald Näheres Ln diesen Blättern mittheiten wird. - S. 688 zu 11 Kapitel 27. S. 187. Mit der Stelle, daß ein alter Gesetzgeber die Wahrheit für die Gottheit hielt ist die talmudische rDpH bw IDmH HDX (rabbinische Blumenlese S. 160 Nr. 287) zu vergleichen. Ebendas, zu II, 6. S. 237. . Folgende Stelle aus dem HD)D (Kap. I. Abschnitt 13) entspricht dieser oaip witt/sj nyn’a >nn,a!- u1? wo whvm anN — uaa^N nyaP n?y:sy Es ist dieser Ausspruch nur negativ zu verstehen, Mie folgende Stelle im fiDD’Pn ron gegen das Ende des^ 'iM beweist (Ausg. Amsterdam 12. 4778. S. 44) : ip piyn o>y:n unyin dn .*)-o^on ~>dni— — — N-ron pya Wir scheiden von diesem Werte mit dem Gefühle der Dankbarkeit für die vielen Belehrungen, die uns der Verfasser hierin spendete, möge derselbe uns ferner auf dem Gebiete der jüdischen Literatur noch begegnen. III. Von der Vorstellung der Messiasidee. (Schluß.) Wegen dieser geistig-religiösen Bedeutung des poetischnationalen Moments im Judenthum überhaupt, wie in der Messiaslehre im Besonderen, . an der an sich schon die ganze Menschheit participirt ist, hat die nationale Selbstständigkeit Israels, wie sie gelehrt und erhofft wird, aber auch aufgehört, eine isolirt-partikula're zu sein. Wir finden daher die Idee des Universalismus, d. i. der allgemeinen Betheiligung aller Völker am Messiasreiche und der Beziehung desielben auf die ganze Menschheit mit der Wiederbegründung eines selbstständigen, israelitischen Staates und eines eigenthümlich nationalen Volkslebens neben einander ausgesprochen (14, l. 18, 3 «. 7. 51, 4r. 11). Hieraus folgt, daß d^r Begriff nationaler Selbstständigkeit, wie ihn die Messiasidee fordert und für Israel notwendig macht, kein partikularistisch beschränk^ ter ist. Es ist dies natürlich, da diese Begriffe, weit entfernt sich einander zu widersprechen, vielmehr zu einander, gehören und die notwendigen Momente der Messiasidee ausmachen. Wir haben es schon auseinander gesetzt, daß der Universalismus der Messiasidee keine Auflösung der Völkereinzelheiten durch eine umfasiende Verschmelzung aller humanen Interessen ist. Es geht eine solche Annahme für das Völkerleben eben so wenig von den realen Verhältniffen der Wirklichkeit aus, wie es der humansten Bildung möglich sein wird, die charakteristischen Verschiedenheiten und Individualitäten des menschlichen Einzellebens zu" vermischen. Es ist dies auch mrgends die Absicht des Schöpfers, der überall die Schönheit durch die größte Mannigfaltigkeit innerhalb der Einheit der Idee entwickelt. Vielmehr wird der Begriff des Universalismus stets nur als die weiteste Ausbreitung der.israelitischen Lehre und der allgemeinen Beteiligung aller Völker daran dargestellt (43, 9. 45, 22. 51, 4), neben der die nationale Besonderheit Israels als eine solche erscheint, welche für bie Bildung deff großen prophezeiten, erhofften und erstrebten Gottesstaates den Ausgangspunkt abgiebt, für die vielästige und weit verzweigte Gottespslanze die Wurzel bildet (18, 3. 7. 27, 6. 13. 51, 4.11). Israel ist darum, um nach biblisch-