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Der Orient · 1847-02-19 · 8 (19.2.1847) · p. Spalte 117-118

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
8 (19.2.1847)
Date
1847-02-19
Page
Spalte 117-118 (sequence 3)
Language
German
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,11t-' Kritiken. - Einleitung sich kein einziger Jude in unfern Herzogtümern, weder i ' zu Lande noch den Städten wohnhaft betreten lasse, noch ihnen der geringste Verbleib, es sc-y unter welchem Vorwände es wolle, noch vielweniger auf dem Lande durch Herumfahren mit Kram- und anderen Maaren- oder sonst auf irgend eine Art Schäumereien und Kuzischereien zu treiben, verstattek werde; zu dem Ende Wir nicht nur diejenige, welche den Juden einen Verbleib gestatten, nach den Gesetzen ernstlich bestraft wissen wollen, sondern auch hiermit verordnen, daß ein jeder die hier im Lande wohnhaften Juden, auch die mit/ Kramwaaren herumfahrenden, überall, wo sie auf den Landstraßen oder sonst betroffen würden, zu greifen, und mit ihren Wagen, Pferden und Waaren hierher nach Mitau zu ihrer Bestrafung nnd Consiscation des Ihrigen zu liefern berechtigt sein soll; wofür ihm eine proportionirliche Schadlvshaltung, auch besonderer Rerompenz zugestanden werden soll, wie wir denn auch allen Unfern Licentbedienten und Zolleinnehmern hiermit auferlegen, daß, wenn künftighin welche Juden zur Verzollung ihrer Kramwaaren, die sie durch das Land zu bringen gemeint wären, sich angeben sollten, die Waaren nach empfangenem Zoll versiegelt und von denen Juden das Siegel nicht eher, als bis sie aus unfern Herzogtümern hinaus sind entsiegelt werden soll. (Fortsetzung folgt.) Die jüdische Religiousphilofophie. (Kritiken.) 8) Historische Einleitung zw R. Josef Albo's Buche Jkkarim, ' nebst kritischen, vergleichenden, historischen, philosophischen Anmerkungen von Dr. Ludwig Schlesi n g e r, Lehrer der neuen Sprachen (jetzt in Paris). Frankfurt a. M. 1844. (Leipzig, bei C.L. Fritzsche.) 8. 44 Seiten und 70 Seiten Noten. Angezeigt von Leopold Dukes. (Schluß.) Der Inhalt der zweiten Abtheilung der Einleitung ist die Entwickelung der jüdischen Glaubenslehren, welcher wir später eigene Artikel widmen werden, wir können hier nur bemerken, daß diese Abhandlung — trotz einiger allgemein vorwaltenden Ansichten, welche nicht so fest begründet sind, als der Herr Verfasser glaubt — zu den lehrreichsten gehört, welche in neuerer Zeit aus jüdischer Feder geflossen sind, und die vollste Beachtung aller Freunde der Literatur verdient^). 8) Folgende literarische Bemerkung über Je hu da Sabara (vergl. darüber Einleitung S. 4l, Note 4) mag hier ihren Platz finden. Aus dem r^nnnorbDdes Jehuda Babava geht das zteitaltev des Verfassers annährungsweise hervor. Der Verfasser erwähnt darin seiinen Lehrer A hr o n h a - L e w i und M e'i'r A b u l'a f i a. Dieser Ahron ha-Lew! ist 'wohl derselbe berühmte Talmudist, welcher nach Juchasin (eü. Krakau, 4; S. 131 b) im Jahre 1264 gestorben ist. Sabara zu Zflbo's Jkkarim. 118 Wir wenden uns. jetzt zu den Anmerkungen. Dieselben enthalten einen Schatz von gelehrten Nachmessungen und Bemerkungen, die für die Literaturgeschichte viele Belehrung gewähren. So z. B. über Chasdal Kreskas S. 638, die, Nachweisungen über das talmudische Wort (S. 647), obwohl übrigens das Wort selbst nicht näher erklärt ist. Ueber die Feier des Sonntag (S. 669) u. a. m. Es fei uns erlaubt einige Lireraturgeschichtliche Ergänzungen zr demselben hier zu liefern. . S. 621. .Der Autor der 26 Grundsätze ist uns bis jetzt auch nicht bekannt. David Bilin ist es nicht, obwohl derselbe auch 26 Grundsätze hat, so hat er doch nicht die, welche Albo anführt. Ueber David Bilin und NND'' ^vergl. unsere Notiz im LB. des Orients 1846. S. 634. Ueber Eli scha Acher (-^v) vergl. auch die lesenswerte Stelle aus dem Kommentar zu Prov. von Jmanuel aus Fermo in unserer rabbimschen Blumenlese S. 968. , / S. 634. Zu den jüdischen Religionsphrlosophen, die über die Weltschöpfung ihre Meinung ausgesprochen haben, gehört auch der bereits erwähnte David Bilin. Derselbe stellt den Satz des tf/nn als den z w eiten unter den 13 Artikeln auf. Wir lassen hier seine Worte aus dem TlHID1 folgen. .D^iyn »nn p'oNn^ ’JE'n niD’n ijN no roob nunn nmo© -ou tiD’h nt obiyn ann «nnn# Nint mo’ ini’ni> -w-i nito hnh py D1ip; lN-O ' N*? PHD ’!?3D DUPSH tilSTD. 'sv O'3"N>3 0’33yD it> t’Ni bwm n$n ptp ncfrty miDN ui> m o©it?D3 ntyj;n 'D ’nyp in’ ’oi N’nn irupin ly □^yn.N-o’ b n’nn injotrai ^’Nin -nD’ini'n'? t?nnn j>jd © Divvn bi a pono’iy psD pPno’i nD”p nninn war also ein Zeitgenosse'des Salomo ben Aderet. In dem Vorworte lauten die hierhergehörigen Worte wie folgt: tcpn nmn öttn© nun) miyn1?. mcnnsy nx D’non n”nn npj) 30303 d; ib n>-3p n:n nnnKn ooo p n n 'n '->10 3in n3 -|bn ~\m rnn'by ion abiyi /ui n2in hon mim hddj n!> mmn dn b"r nbn In Kap. 6 lesen wir folgende Stelle: *03Dn On6 3’tyDD 303 V'! N’Dy^N!]K l’Nß '"II ■ moy nns io©’ D’non a»v ' miD3 ’tysj N3D ' Mpw2 /»diL» ’^n np ’jnD^’ dmi —: ciy ’JN ny ’b 3© Dieses Werk ist sehr selten, wir haben es auf der Lcydner.Bibliothek gesehen, cs ist in Konstantinopel mit folgendem Epigraph gedruckt: . nwan MLj"\n?n ispn nosnn nö?wnnmi ' — .nj*i3iöD)pns tb)y m^b ujnun D'obn 8*.

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