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Der Orient · 1847-01-08 · 2 (8.1.1847) · p. Spalte 25-26

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Journal
Der Orient
Volume
1847
Issue
2 (8.1.1847)
Date
1847-01-08
Page
Spalte 25-26 (sequence 5)
Language
German
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26 25 Studien. Moses Kimchi's Kommentar zu den Proverbien. dell, ttttd bemerken nur hier, daß dieses nach dem a"c^ gedichtet ist.' ' . . 0. In dieser dritten Abtheilnng beschreibt Herr P. einige Fragmente ans Talulud-Handschrisien sehr gewissenhaft, und es ist hier nichts von Bedeutung und .besonderem Interesse hervorzuheben als daß Hr. P. trotz alter Äustrengung von Znnz und den Zeitgenossen Raschi noch immer Jarchi nennt. Es besitzt diese Gesellschaft auch zwei Handschriften voll Raschi, die unvollständig sind, und auch einen unvollständigen 4. Theit von Jad ha- Lhasaka, endlich noch einige Blätter nwnKelerTora von denen Hr. P. nichts zu sagen weiß, als daß der Verfasser Rabbi Ähron hieß. Irr einem Anhang erzählt Hr. P. daß die Gesellschaft die meisten dieser Hcmdschristerr den Bemühungen des gelehrten Hrn. Firkowitsch verdankt, und auch der Hr. Direktor Stern ln Odessa hat einige gesammelte Als Nachtrag beschreibt Hr. P. noch eine vollständige Bibelhandschrift, die irnJahre 1010 in Egypten beendigt worden ist, und verspricht eine Schrift unter dem Titel „Karaün, ihre Entstehnng, ihr Ritus, ihre Wohnsitze und Zahl ln Europa und im Orient". Eine solche Schrift wäre, gründlich gearbeitet, gewiß all der Zeit. Schließlich wollen wir nur noch den Wunsch mlSsprechen, daß Eigenthümer von hebräischen Handschriften sich ein Beispiel an der Gesellschaft tu Odessa nehmen mögen, und'Verzeichnisse ihrer Handschriften veröffentlichen. Wien, den?. December 1846. . Der KorrrmelLtar des Moses Kimchi zu - den Proverbieu. Von Leopold Dukes. Hexr Dr. Li pp mann, der rühmlichst bekannte Herausgeber verschiedener Werke des Ion Esra, hat lm Zion II. S. 113 f. f. sehr scharfsinnig darzuthun versucht, daß der Kommentar zu der in den nttOpD nibin.l gewöhnlich dem Jbn Esra zngeschrieben wird, nicht von demselben, sondern von Moses Kiprchi ist. Diese Ansicht ist sehr richtig, und wir können dieselbe jetzt durch Handschriften bestätigen. Wir haben schon vor geraumer Zeit Proben aus der Münchner Handschrift erhalten*) und daraus ersehen, daß derselbe mit 1) Herr A. O t t e n so ss e r in München hatte die Güte uns diese Proben zu senden. Die Münchner Handschrift ist alt, auf Pergament. .Au Anfang derselben lesen wir folgende Worte: ue/d 'in »td n»K ,*b»Bb »m>n nr n^m •b"aT ^nop , > Di( ser Komm e ntar bi findet sich auch hei De R o s s i dein gedruckten Kommentar übereiustimmi, nur daß er vollständiger als -der gedruckte ist; es stehen auch mehr Erklärungen, welche im gewöhnlichen gänzlich fehleru Wir hatten jetzt auch Gelegenheit, eine Pariser Handschrift mit den Allszügen des Münchner Mskl. damit zu vergleichen, unv da beide übereinstimmend) , so ist kein Zweifel mehr, daß Dr. Lippmann vollkommen richtig geurtheilt hat. Wir lassen hier einige wenige Proben folgen, wir werden bei einer andern Gelegenheit wieder darauf zurückkouunen. niyn.iD u&y nnb 'nboa, ('n 'n) : d*> nh ab nnb nnb bprai [?] * z?n.u u»ni nftbn impa ^»bj p»ion mvD pi pp rraa nn w *nn» nbb mrs Tonb pnsn» dyam nony Dwnpb pna nnb : 'ui nyn o'bmi onyjb nnbi dhd nrnM p»a ytaa du» qipra moiy (V, ft) n»N rum ppn.'oyD n*» : nbjn N>n» n»N üy anyT wb» uv ('o id) nuy "|iöd D»ni moai run ppn n»N i>ni nab nyam nbiyD - ab.nnsn : (8|pnn : nJD naiynntopb dn ra Dnn^nanpb nabo nrns1 num ot juy rtöa nun ('b fn) nnyb rum p by nunb ai»n* pnL ab »yvan pi na»NQ py sbn mjnn naT i^yau bm.a nnnn yun owin >di pnrtn ♦ D’pnsn nban ynm dhd d»h pinn p by p mionb na •»roruyb p nnnonuyb *0 pnpnon n:m 'n w ni»d nnpun nuyb pinn Nin ■’nyn ^i nirap nt^DD , nfrcw rbcw > nins^ nn?^ : (4(n"ä 'np jnsT ’^bon non Nip' nne>r bp din ua bo (ft 'a) d^n an n»j; naa» non p-Ti xap1» w non n»v^ "indt» iiajiai duidn rbo) ’ot ’d non‘ n»y».duidn z/n? ß/nsfi : nai d» Nr. 694. Aus dmr Epigraph dieser Handschrift erhellt^ daß der Verfasser den Kommentar im Jahre 1178 verfertigt hat.?tuch Bruns hatte eine Kopie dieser ^Handschrift. Vergl. Eichhorn Repertorium XU. S. 288. David Kimchi in seinem Lexikon ^Artikel n.l») erwähnt ausdrücklich den Kommenrar seines Bruders, zu den Sprüchen. 2) Die Pariser Handschrift (Nr. 19, Folio, aaicien Fond, Perg. gut geschrieben) enthält verschiedene biblische Bücher, worüber wir weiter unten berichten werden. Der Kommentar zu Prvv. -ist überschrieben 'n£p »)TD. Der Kommentar in dieser Handschrift geht nur bis Kap. 16. Vers 22, die Münchner Handschrift ist vollständig. Der Anfang des Kommentars ist in der Pariser Handschrift. ' ptc6n pnpi:» B!?sn fro iwi-nn ynn , nonpn nDDnn n^yin n jjnm ninwn Nn.’J^n pbnn) nwi\n p iid^i nn pmn^ Tnrni, na^Dio ü^yn tt~>x td , nmNn jd iS« rwn? nj’nsn n’on^ n’Si.n , riDtyin .nD.’cnn notyjn nrnn^ ^iDnoymn^ np’m nban ('n 'n) no^a? — '«) bD DDn’l 2TO pi DDn 3) Wörtlich in Kimchi's Lkxikon Art. rw, 4) Vergl. Kimchi Lexikon Art.

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