Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1847
- Issue
- 1 (1.1.1847)
- Date
- 1847-01-01
- Page
- Spalte 11-12 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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11 Kritiken. Pinner über die Odessaer Handschriften. variren. Die Inskription bietet so manches.Interessante und Wissenswerthe, daß wir keinen Anstalt nehmen sie hier nützuthciten: wt* DO-in '"nrp p mniD ppjri nm p hmv'W r.nbm 2m nbun Dy nab ntw* 'obwn nrcDüDo mnswö nspi pi pypü'/Mü Dy bx~w' pbD.yüm Dy pDiüD -iDNaobab mm, Bib.m dün 7N-1L" ^2m, nw nimm Nm N*mi bon Nm -iom rbro Sm nbnbmmoi rhw nicoD '-«an) mii pno \n mb.» n:oD Nmf nm pm -iy nim fiN b \3D by isdj öu/ü' nw ddto -oxhi bpD nno -jbnnoi' ambj, pw t3ö]»ö. « , m:o insw nbü rp 'rn.iu bNW mnDD’D ym no^oo »moDi lriN "]bon p’ 'mb-m jrop nonbcn crnyo n.mnN mryb noNJobü o^n Dfföro ünND ns'bo o bym xbb -bbwo üp'rhrb ob oyb nbi.V cosb Dnbtso irnoiü r>N rob omp aino p (CambysuS) dodd 'ü' iy rm*] D.mnN ‘pyo müin nDnbb 'üsbrro. ion cnb nan Nim n'y.ibnn Nmöbs Dy onbnb d^dw pwb Donp onrn-no '22 Dy nwDn mnib^n by o~o.inrDi ruco ion di Dipb robcn W)22'\ ION U12 nnmi. DDbD CODD'22b rw'2'1 G”m do'hj. od üm onb nintfb rum vdd lap^-naiN hn DDDr om^ HDHPDD DODM OD1 baOKT mp'l Dlbra OiuTI m D^.ib wo ion nonü pcnDD Dü Oü'mi .di^dh Dmmm yboDi dod iNmpm ioü rc jinim robiDDi düi D'DO'DI DDW ooom D1 by “iod' rnyoi n^o 1ÜN ,DimD mb ]o on oud my nw nidüd D'yb D.m:po , oDn üim nobo my odiü hd onbir> myb wom übüi pjbN o'PDii on;o ]ttnu nobrob rn^Dn mt&o jitü p “nnn o-no iob mm >dd.- nr mrun umbjp dind iy lynn Nin o nonb ro:^ ri 's /<! nrcn b^pi^ pyD^ * ■ .]dn did ]Qo obiy Die zweite Gesetzrotle die aus 32 Stücken besteht, ist alls unbestimmter Zeit (siehe aber weiter) , und gehörte , wie ans einer Inskription hervorgeht, der chasarischen ^Gemeinde zu Snlchat, die dieselbe gekauft hatte. In einer zweiten Inschrift lesen wir folgendes: myi ib^DO* od nbnj nm' 'n qod b.ip n.n n*?npn iD’opn MbNb D/mp Ni.m doid dooi mbooi nrsinn p bnpn OD1D1 )22)2 DNN1 HW . "[HD: bN.U N‘bl "DDP Nb bH~\W 2Bon o'opnt/ npi3rv b?22 rm bNO^ bi mp thni □»mby D^pn'i rnnn dddd onmi nmm .m c.n rnm.“i nbo ]dn dü *b'p nr D'Dy diddd ^dü' in. Die Karaiten schreiben den Namen Gottes so: (m). Es sind nach dieser Inskription mehrere Namen unterschrieben, welche wahrscheinlich den Vorstand der Gemeinde bezeich-' neu ,' die die Wahrheit des Gesagten bestätigen. Der letzte heißt : pos py -ir«Dü:) 'ok 'yj nPn P \2 vp* rn^ iru.DND nach Habaknk 2, 4.). Die andern dreizehir Gesetzrollen sind alle mangelhaft und unvollständig , die Pinner merkwürdiger Weise als (?.),iD'btf iWN DDO ODD bezeichnet. Alle sind auf Pergament und die Nr. 3 wurde schon 1289 einer Gemeinde geschenkt. Nr. -4 fängt 3 B. M. 19. 3.m^ 12 und Ln der Inskription kommt 'y N^N p ^D? und nlehrere, aber alle mit einen! ihrem Namen angeh äugten y, welches wohl iy ,/Zcuge^ heißen sott, indem diese wie bereits vcrmuthet, die Wahrheit der Inskription,- bezeugen. , Nr. 6 ist von dem Schreiber ElM'ia ben Elia (,mm\_-\)22 p /pin 'n p n^n 'n p iDionoibn 'pin ’jn "ipbpn nPn) im Jahre 1360 geschrieben. Dieser Schreiber so wie mehrere seiner Vorfahren und Nachkommen koiumcn noch sehr oft bei diesen Handschriften vor, und es hätte dadurch leicht die Jahreszahl mehrerer Handschriftell bestimmt werden können., worauf Herr Pinner mehr Nück'sicht hätte.-nehmen sollen. Vielleicht war dies eine ganze Familie, die sich mit Schreiben von Handschriften beschäftigte. Nr. 8 ist eine Handschrift, die int Jahre 1335 von 9L Jehnda ben Abraham einer Synagoge geschenkt wurde, weil er kinderlos war, wie dies' überhaupt ein Gebrauch bei den Karaiten ist, die sogar die. Werke, die sie verfassen, für ihre Kinder betrachten. So sagt Salomon Troki von seinem Werke n&7y JIODN p DipDD 'b mm. Nr. 10 in einer Rolle, die der Gemeiltde zu Solchat geschenkt wurde, ist »vieder p F|DV N'bN wie Nr. 2 unterschrieben. Nun kommt derselbe Naine auch Seite 25 bei der Handschrift Nr 3 der zweiterl Älbtheilung vor, wo er bezeuget, daß diese Handschrift 1331 verkauft wurde, eS ist folglich dies die Zeit, , wo er lebte, mit) die Jahreszahl der Handschriften Nr. 2. 14 und 10 wäre hiermit bestintmt ins 14. Jahrhmtdert zu verlegen. Eine etwas größere Verwirrung in Bezug auf ihre Zeitbestimmung richtet Herr Pinner — bol der Stelle Nr. 11 die mit dem 5 V. M. 31, 1 arrfangt, an, wo ,,nach 'Deut letzten Vers zwei Zeilen abgerijyll sind, worauf der Schreiber der Äiolle cittiges bemerkt hatte, nur mban 'ibn »iPn ist stehen geblieben, und die Schristzüge dieser Wörter gleichen ganz denen, die im' Text Vorkommen. Elia ha-Le)vi wäre also der Schreiber. Nun ist Elia der Urgroßvater des Ehiskia von Nr. 6 der 1360 lebte. Aus einer Inskription bei diesem Codex Nr. 11 ist aber ersichtlich, daß er im Jahre 1140 von einem Josua ben Markts der Gemeiltde;u Snlchat geschenkt wurde. Elia rnußte demnach, wenn wir schon zugestehen, daß der Codex zu der Zeit (1140) geschrieben wurde, 220Jahr vor seinem Urenkel^ (das vierte Geschlecht) gelebt Haben, was sich aber wohl schwer annehmen laßt. Es scheint uns daher einfacher, dcrß Elia nicht der Schreiber des Codex, sondern nur der der abgerissenen Zeilen ist, die er später dazu schrieb. Nr. 12. 13 nrld 15 sind nur einzelne Kapitel des Pentateuch. (Beschluß folgt.) - 2) HjO odn. Spruchbuch für jüdische Schulen, bearbeitet von A. Horwitz sBorff. d. jüd. höhern Knabenschule zu Berlin) und M. Steinschneider, (früher 1. Lehrer der jüd. höh. Töchterschule zu Prag). Berlin, 1847. 8.