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Der Orient · 1846-12-03 · Heft 49 (3.12.1846) · p. Seite 386

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Journal
Der Orient
Volume
7 (1846)
Issue
Heft 49 (3.12.1846)
Date
1846-12-03
Page
Seite 386 (sequence 11)
Language
German
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- 386 - Schuppen") zu beziehen, und somit wäre die Bedeutung von a&fafcm, abschuppen, und trotz dem v'L-M ny312 zusammengehören, wie aus Losafot Sabbat fol. .137 b. JHB N1?! b?D 'nn#a hervorgeht ^). Und wenn auch namentlich bei borgeschrittener Intelligenz bedürfen beide nur einer kunstgerechten Operation, nämlich daß durch die gehörige Ablösung oder AbschäLung der innexn Borhautlamelle die Eichel blosgelegt und keineHautfäden mehr zurückgebliebenfo scheint es doch dem Talmud nothwendig, da sie die Mischna geschieden (wie auch in der letzten Mischna 'dt p232 p &N 'DT yiD Nt3') und zwar aus dem sehr einfachen Grunde, weil es doch der Fall sein könnte/daß zwei Operationen statt finden müßten, die auch hinsichtlich der nvni scharf zu. sondern , obgleich beide Qnpin nyDD wie der niy pip sehr j richtig kommentirt, da sie doch eigentlich zusammen gehören, nur von einem und demselben Worte bü'1 oder wie weiter von mt’TD1? adzuleiten sind. Wir sehen auch schon im fünfzehnten Jahrhundert eine Modifikation in die Meziza eintceten, welche wahrscheinlich, wenn man bis dahin mit dem Munde ausgesogen, die für den Beschneiden und für die Umstehenden ekelerregende und für Beschneider und Säugling gleich gefahrdrohende Verrichtung paralysi'ren sollte. Denn bis zu jener Zeit scheint es noch nicht bekannt, gewesen zu sein (worauf noch Niemand aufmerksam gemacht und was mir von Wichtigkeit erscheint), daß der Weschneider, welcher die Meziza verrichtet, den Mund voll Wein nimmt, um damit auszusaugen 13). Wir finden diese Manipulation in keinem der frühern Ritual-Codices, und blos habe ich zuerst einige Andeutungen in. nV'ft 't>n V'l HD DrUß gefunden: vdd pnfr dditj picwuo Wb n"no idn nww dtsdd p pN&y no nbiyn ted bra nspyon dj 'dt psab btuappn t>N r»3 oy ns«jDn Tino, woraus sich sogar zu ergeben scheint, daß sich damals erst vielleicht der Gebrauch entwickelte und derselbe noch nicht allgemein verbreitet war, da man in Oesterreich, wie man wohl nach den Worten des b'iVlD an nehmen kann, den Wein bei dem Aussaugen noch nicht benutzte. Dieser später eingeführte Gebrauch beweist deutlich, daß man das Aussaugen nicht in 11) \nh an nawn c^rs anaw p* py Inya p3y iriiDpn an dn nainn i&d tu Nincy di td^ itcon iba ntd p , ppba mpDN /ndn innDN"! THHpD büJ uN N^N , pjpy N1p3 U'N HIDy D »IDTnn onnun uyo jotn TNipi üyo rum ßyo rumnapomw 3:V r^ ivdjd 'ht piDiüb pomp udd , 12) Auch die sich hier häufenden uns wohl bewußten Schwierigkeiten, wozu hauptsächlich Tosafot Jebamot f. 71b. nb'O pD H ID Veranlassung flieht, werden wir künftig ausführlich besprechen... 13) Es thut mir leid hier bemerken zu müssen, daß Herr Dr. M. G. Salomon in seiner mit vielem Fleißc bearbeiteten Schrift „Die Beschneidung" im jJrrrhume ist, wenn er sagt, das Bespritzen des Weines erfolgt erst nach der Aussaugung. einem strengen Sinne nahm , denn wer die Meziza je gemacht, wird wissen, daß wenn man den Mund voll Wein nimmt, der innere Raum dermaßen beengt wird, daß bevor man nicht denselben vom Wein entleert, es nicht möglich ist eine vollständige. Aussaugung vorzunehmen, und die eigentliche Verrichtung, wie sie unsere altern Rituallehrer ausgeübt wissen wollen, muß nothwendig dadurch gestört'werden, wahrscheinlich wurde der Gebrauch des Wernes darum eingeführt, weil man fürchtete, die Meziza würde ganz verlassen werden, und so wollte man wenigstens um die Observanz nicht ganz aufzugeben, dafür etwas suppliren. Wenn Frankel glaubt, daß schon dem hie ro so ly mit. Talmud das Weinspcitzen bekannt gewesen zu lein scheint, weil es nämlich in Midrasch Rabba zu Hohe!. 3, 7 heißt nptyß ytanrpT jma phnt t>mia mn rm npt^D ntPDi yia pnnt bmo yisnm, und dürfte np^D auf ein Bespülen der Wunde.hindeuten, so ist dies nicht allein aus dem Grunde unwahrscheinlich, weil der Gebrauch des Weines ganz neuern Ursprungs ist, oder weil der orientalische Wein viel zu hitzig war/ um damit eine blutende Wunde al>- zufpülen, sondern np&yß, welches dem erwähnten gründlichen Gelehrten mit Recht sehr befremdend ist, deutet wie Abudirahim (Ed. Amsterdam) fol. 132. part. 2 angiebt, auf ganz etwas anders hin, jnu 3Ti pßlD "st3 IßTNl IDTND'D jrUD) PDQN1 dt^d oyism pu-nn nsa? by p\i jo iyasNa pnNi dd3 by Din wt* )üw nai 3:pd idiod vn Nt3 nw '0 DHTN Dt> 'D HpPD JJOTTC yil3 nn naaw **bt« uddt pin miü uso ididd d^tq pn nt nm tsh *b :nn3b DHDiy ’rn v wayi nuas bo ntyo mn pbi hdd nt>ap nPdt n7d uiw (147di wyw bjyn iay dhtn npra yt£nm yns pnN? Nach dem was wir im Abudirahim sehn, scheint mir in den gedruckten Ausgaben des Midrasch etwas zu fehlen, was vielleicht durch das Citat des Abudirahim zu ergänzen ist, denn der Midrasch, der auch diese Stelle in Numeri Kap. 11 (Ed. Franks, a. O. fol. 244. 1.) bringt, ist, wie er uns vorliegt, ganz unverständlich, es heißt: nym DD3 by Din rcw t6 ^iy!?a dtetlud nawpn idn p nra crö idnbt idd3 by todt am tM inNT inN *?d rt*n : a bzw livvw di D2o nb un mana 3D1? jbo , vsuy tai 'dt ^»nra nra (15^NnP p) nachdem er sagt, es hat sich Jeder selbst beschnitten, fragt er wieder, wer hat sie beschnitten? welches der Matnat Kehunna durch ^pn TN1? beseitigen will, zwischen Dnjy nN t>D und 3?D gehört möglicherweise die von Abudirahim angcdeutete Stelle (Exodus 32, 27.) 14) Hierdurch wird mir auch klar, warum nach den DDE TN L"> tm Midrasch, Moses welcher nach der Schrift selbst den Staub des goldenen Kalbes auf das Wasser streuete und die Israeliten davon trinken ließ, der np&>o war, was der Jede Mosche dadurch motiviren will, weil er der Demüthigste war, verrichtete er die letzte.Handlung. 15) Im Midrasch zum Hohenl. wird dV“) nicht erwähnt.

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