Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 46 (12.11.1846)
- Date
- 1846-11-12
- Page
- Spalte 727-728 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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727 Studien. Proben aus I. Kimchi's Schekel Ha-Kodesch. 728 'nW>i d'WjV nnx nün w dn vn nbxan jnD’D’DN niJJJü JOIN "!L!2 p NlutS» HWN1 HNT'! D«C W .Nnnon. n.vn pitnn na/K ^rvaJi p nihi Hier f)at der Uebersetzer den Namen Avicebron beibehalten und ihn ausdrücklich durch Ibn G^ebirol erklärt. Im Verlauf des Kapitels wird Ibn G'ebiroL noch mehrmals erwähnt. Es ist. somit erwiesen, daß ein Jude, daß Ibn G^ebirol ' es war, dessen eigenthümliche Philosophie die Aufmerksamkeit der christlichen Scholastiker erregte und auf dieselben einen nicht unbedeutenden Einfluß übte. Die Schrift: „die Quelle des Lebens" wurde den christlichen Theologen sehr früh durch eine lateinische Übersetzung zugänglich, welche, wie Iourdain vermuthet, vom Archidiakonus Dominicus Gundisalvi herrührt, der sich zu seinen Arbeiten eines getauften Juden, .NamenS Ioh. Avendeath bediente 9). Ob die Schrift des Avicebron, oder Ibn G'ebirol, wie Iourdain ebenfalls vermuthet, die Quelle der Lehren des Amalrich von Chartres und des David von Dinanto gewesei fei10), lassen wir für jetzt dahin gestellt sein; soviel aber ist gewiß, daß die Philosophie unseres Ibn G'ebirol, welche bei den Juden wenig Anklang fand und bei ihnen bald in Vergessenheit gerieth 1A), bei den christlichen Theologen, welche den Avicebron für einen Araber hielten , großes Aufsehen erregte. Das System des D'TJ mpD verdient also in dieser Beziehung noch eine ausführlichere Darstellung, die ich mir für später Vorbehalte. S. Munk. . Hebräische Grwmologen Mitgetheilt von «Leopold Dukes. II. Josef Kimchi. unpn b'pw. Josef Kimch i, der Vater des Moses und David Kimchi, war ein sehr fleißiger Literator auf 9) S. Iourdainlleeh. crit. sur. i’age et Porig, des trad. lat. d’Arisiote. 2. Ausg. S. 107 fg. und 119, 10) S. ebendas. S. 197. Iourdain sagt bei dieser Gelegenheit in einer Anmerkung: 11 est assez singulier qu’aucun des historiens de la philosophie n’ait parle avec detail du Liber de Causis et du Fons vitae. Cependent, je< le repete, on ne connaitra sürement la; Philosophie du treizieme siede que rorsqu’on aura analyse ces oimages. 11) Nur Schem-Tob den Palquera im 13. Jahrhundert las und benutzte den Ibn G'ebirol sehr fleißig. Maimonides erwähnt ihn niemals; ebensowenig haben die späteren jüdischen c Philosophen von ihm Notiz genommen. dem Gebiete der hebräischen Grammatik und Exegese. Hier beschäftigt uns blos seine Thätigkeit als'Gnomolog. Seine Leistungen auf diesem Gebiete werden wir in unserer Geschichte der hebräischen Sprachforschung betrachten^). Wir haben früher bereits (Zion II. S. 97 ft ft) einige Proben aus dem Exemplar der Oppenheimerschen Bibliothek mitgetheilt; da uns jetzt gegönntist, das ganze Werk zu sehen, so glauben wir manchem Leser einen Dienst zu erweisen, wenn wir abermals einige Proben daraus mittheilen1 2). Dem Werke geht folgendes kleine Vorwort des Verfassers voran. Hiwi 'iy)D binai Ov barny fcn bwo ab run bp^aoNyon iddi amia nmon mauo nma bar* tsnm NyDnniD? dodj; noio, cnnm D’Dan * an p n •onnra^ipn-ii^^p^i.Trtpiy^nbp pnm na ujdp D’nbpwi n a y a dtov ' a n y 11126a ddd d’tiidd dwd bpty.'iDty ’n^np p by virmjai injana bpi mrw na naoa mb nr D’Onn onDinm d^dh Tnam * tsnprr •■nrniNn paiyna 'onyiy Dn.jyyi n'W om or6-Mnn. n6oa DMnn wa nnnw nywi ny&y ba man wdi (3 jiatffn [? ymo] wnn [n w n i] py döio n n n d’ian -Di baa npb rfov) nan ym> - panrjDj bab yninb — .(4njp’ mbiann yoai royai nDlNl -1 * D'Eiy 6a ny nnrn D*nn ^np baty nnnü " hdtd ncp ono Dna ' D’ma [?] nya paovnmy wyr r * saojn ppw fiab tdd * D’Dn bab nbh moa mal * Drw iny^ an^. * d”dd aniD onp^ ona rwn tytya D^anyo oniö. dwyb) $bb nwn dh , jdi - bpm D^>p&y '»nnp.na n^b •'P’Jind *pa xb 'a ' * nya^ n^a noiD mp’ ’D&sn ♦ D’npboa nV onp^ a^a 1) Wir bemerken hier gelegentlich, daß wir auch dessen jrDTf] DOD besitzen (eine Kopie nach der Münchner Handschrift), worüber wir bei einer andern Gelegenheit sprechen werden. 2) Das Werk befindet sich auf der Pariser Bibliothek auelen Fond Nr. 245, Papier, 12 Blatt stark) von deutscher Hand,, ziemlich gut aber inkorrekt geschrieben. 3) Hierin scheint ihm der . beö Moses den Esra als Muster gedient zu haben. 4) Aus der Ueberschrrft im Pion a. a. O., welche von dem Kopist herrührt, gehet hervor, daß das t£Hpn bptf eine Verfisicirung des DOTD nnaD ist, daß aber der Vers, hier nicht davon spricht, veranlaßt uns zur Annahme, daß die Angabe des Kopisten nicht ganz genau sein mag, obwohl allerdings ein großer Theil der Verse aus dem inaD D\ibbn entnommen ist.