Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 15 (5.11.1846)
- Date
- 1846-11-05
- Page
- Spalte 711-712 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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7ii / Kritiken. Kurze Anzeigen. Schriften über Philo. 712 tt/DJ'W DipDH NW 1DN 1]} D’DH 1JU3 lBPlI’Dl *) N pCE^D I^onw’1? hn-p (Virvora) nmhn id\p j .nnN r6im 3pn nbnn nD.5<33 p p|u □nun loyo (n"' '3 Dnn) royn o'L^n * o' a b n .msPn by bx ]wbo (3’V'n □'Vivn rayn dhni »on c<6n pnp33 ipnp3i (‘^non sw (.V'3 '3 3i>) trainn >llvl3'D3 1K33P1 .pp by & ttm no nycn 0 >33'D) '.“ö^ *pN *p ±> njp’ IBil’S (3"l n"':31'n) 33b' 3133 Dt”NI 3 3 'ninN '3t333^ 3NN pjjn 3b 331p 1D3 3b Nipn .30333^ : (l!,u6 p^y mn 33333 Tennia ('c '3 wm) - (20:3DDD3 niDE/.D D'31äp3 D’^JJD - N“y rf'ä niDt^nn Qoiapn D^ya 3"y dw Nints’ «b nNn ('n'nDmn) minn on 3N3 3N3 CD .3NW:-N13 l^ND piDJJ 31D 3N3D3 '3 “IN 3 pti'/’D t£^N 3P3 nyy cpiDy cd 3133. pi doin 3bnv;D'piDy '3 'bülü)’ ,3)33' 33'3fl E”N1 -33 pti6D (n"’ 'n 3'D3') '3 1333 “U3 -'3 333 ' - .1333 iniN HDD l’pND i3DN3 3TID3 “3133 '3 nna pcybD• ni3 ('3 3’dc) uq^> p3iy Dna3 dhd 313p D33D 3NN p3yi ' (*‘ □!33.3 by!'3'3yD 33IPD3 31DN.3 Knp1? 33U3 33 30 13 tD 0fl3 pt^D NI,3 <l"' D^nn) (22 3 31 pty^D n N 3 n 3 D D'33 333 D'3'^,3 ^ptn’) oy yiyNi ptyte ('s D-Pnn) p0N^> nny 1,3!D31 : (23Oy3 3D331 3p’ 31DID 3DlP3 V (Fortsetzung folgt.) - 17) Diese Erklärung lesen wir bereits im Midrasch. Vgl. JalkuL zu 2 Sam. 22. Es heißt daselbst: nnsn ijn-jn n'S * nw ny nynn iyyn ' ^)ddn * *) n n i y l'ä) Einfache Zahl von welches sich in der Bibel nicht findet, und welches auch sonst nicht gebraucht wird. Wir erinnern uns nur dieses Wort bei Moses ben Esra in seinem Lar schi sch gefunden zu haben. 19) Wir fe^en auch eine Stelle aus dem jniD pN des Mena ch e m B e n S a l ö m o hierher. HDdj ir^iys rfei — — — D«7ji).nDü '2b 22b' “IDIND 2) 2b NDpJ DM1 MDN ID^DIHD M y-b) 2)üb n!?N ViiriN MflDD*? DDIND 2)2b NDpj Uim pmnDD pi by mDino uhdd1? h^d dj *>d ddin *>jni ^nm nm : D1D pDDT .nDDin jDIN Vergl. auch Chajug ^2D'"1 D2D S. 161 und unsere Stote dazu. 20) Enthält nichts Bemerkenswerthes. 21) Vergl. Saadja 90 Wörter Nr. 24. 22) z. B. g o ldn e Halsbänder. 23.i Eben so auch Kimchi. Lexikon Art. nip. Kurze Anzeigen. Schriften über Philo. 56) Des Juden Philo Buch von der Weltschöpfung. - Herausgegeben und'erklärt von I. G. Müller (oer Theologie Doctor u. o. Pros, in Basel). Berlin, 1841. 8. G. Reimer. S. 465. Drei bedeutende christliche Gelehrte haben sich der systematischen Darstellung der philonischen Ansichten in der Neuzeit hingegcbenz Gfrörer, Großmann und Dahne haben mit Vorliebe und umfassender Gelehrsamkeit, mit mehr oder weniger Umständlichkeit, das philosophische System Philon's oder Parthien desselben in umfänglichen Schriften oder in kleinern Monographien darzustellen gesucht, und diesen Männern hat man es vorzüglich zu verdanken, daß dieser bedeutsame Repräsentant einer der wichtigsten Zeitrichtungen die Lheilnahme gefeierter Theologen und Philosophen zu erregen vermocht. Aber Vieser große Israelis Philon ist auch in der Lhat eine der wichtigsten Persönlichkeiten, in welcher der hellenistisch-jüdische Geist sich abspregelt, der auf jenem Scheidewege, wo die alte Welt von einer sich neu bildenden schied, so bedeutsam geworden. Treffend sagt Hr. M. (Einleit. §. 1) in dieser Beziehung von ihm: Der Jude Philo war auf gleiche Weise sowohl durch die Verhältnisse des Orts als der Zeit, in denen er lebte, dann durch seine persönlichen Verhältnisse, seinen Geist und seine Gelehrsamkeit zu einer hohen Stellung befähigt. Damals war die alte Welt am Ableben und trug doch zugleich den Keim einer neuen in sich, — etwas früher geboren und etwas später gestorben, lebte Philo zur Zeit Christi. Bei diesem Abschluß der Zeiten sammelte sich die alte Welt noch einmal, blickte zurück und war damit beschäftigt, die verschiedenartigen Ergebnisse ihres geistigen Lebens zusammenzustellen. Nicht am unwichtigsten dürfte der Rückblick desjenigen Mannes erscheinen, der mit rcichbegabtem Geiste die meisten und bedeutendsten philosophischen Schriften aller damaligen Alexandriner hinterließ, welcher biblische, heidnische und philosophische, jüdische, hellenische und morgenländische Anschauungen auf eine eigenthümliche Weise zu einem Ganzen zu verbinden strebte. Dazu kam , daß Philo in Alexandrien lebte, das er selbst seine Vaterstadt nennt, für die antike Gelehrsamkeit die wichtigste Stadt der damaligen Zeit, die als die Lehrerin der Hellenen und Barbaren galt, — der Brennpunkt der verschiedensten Elemente, wo seit Alexander dem Großen der zahlreichste und gebildetste Theil hellenistischer Juden durch Handel und Gelehrsamkeit in Berührung kam mit dem Pulsschlag der Welt. Dort war der Zusammenfluß der Gelehrten und das Museum, dort die großen Bibliotheken, dort der Ursprung und Sitz der Kritik und gelehrten Kenntniß früherer Geistesprodukte, so daß, wer den Alexandrinismus ganz und gar verwirft, auch das antike Studium verwerfen muß, dessen Anfang jener ist, —• eine neben den Nationalliteraturen parallel laufende gelehrte Weltbildung. Dort war schon feit