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Der Orient · 1846-10-29 · 44 (29.10.1846) · p. Spalte 697-698

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
44 (29.10.1846)
Date
1846-10-29
Page
Spalte 697-698 (sequence 5)
Language
German
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697 Studien. Zur Geschichte der Juden in Ungarn. 698 Merkwürdig ist die Kritik des R. Efrajim Kohn darüber, den, wie wir oben nachaewiesen, diese Verordnung selbst treffen sollte, weil er späterhin seinen Sohn daselbst verheirächet hatte: ^N.a 'DD1W iNat ID’an l^lfn D'^D nnyt «tab ua nuaa bapb ntwb tab 3iji' w’N.a nt na nobob niabop imbiont tsaND aipyn .panj;o runoo NDP Nin NaplDl ND33 wpnW’l O’aaa D3DD3 mnN nt’N öjj. p"pn ns °ja'w nwy’w’j; ’J”na aan’b aniabt tpt nt’Nb Npn ibap’w .am inauw aDww Nb dn wao wb ’Di paanmn naya aw’b pixm pw intND d'idi N’Jn ntmo rpDa njtni nttid p na -ni’jyat nnmna ununnso ’JN nb nby aiainn ba nbnna sa ’S nDN i’by ’jn b’t3D mDD aa’b ’b aoiN.a ba nnjj ’atm mb wpa nbywai nJDia ma Snw nnw pon bw DipDip in riN Jianb. Jndeß theilte besagter Li. Schraga Feibisch selbst aus Jerusalem im Jahre 1668 dem Ai. Efrajim Kohn, der sich deshalb auch an andere ansehnliche Rabbinen, wie zu Wien und Nickolsburg verwendete, die Erklärung mit, vermöge welcher er ohne jeden Skrupel in seinem Amte verbleiben kann, weil er bei der Aufnahme noch keine Verwandte im Orte gehabt by abtyo trana nnrn Nb ’a : na d'd n"w invia bapniw an Dan. Eine andere Verordnung, die benannter NHL/ pNJin bloß zu bekräftigen hätte, war die ebenfalls schon erwähnteSEinrichtung, daß an den beiden Sabbattagen (bl T\"W) der Rabbi der mit Uebergehung des Lokalrabbiners in den Synagogen die Predigt zu halten hatte **b £*"m mm IM p3 : D '*D nV D"y pa aai cnb nuwb nNbnt oim p naann na yaj’ a’Dn wiaa’ aaun naann p aam Dip’ p nJtwNan amm .ntobiy nwa nauo nm’ unaa. a.u aaDont yjin diw ’ba Eine dritte Verordnung war wieder, daß keine Ehepärthie nach der Versprechung aufgelöst werden durfte; sy '-»d kV Nbw jniN w«abi apan .min bNaw nwaa unj’ Nbw bntSH HWD mn. Wie ernstlich man es mit dieser Verordnung meinte, und welche Schande damals die Auflösung einer Partie vor ganz geschloffener Verlobung war, zeigt folgende Aeußerung des Vorstandes, als sich wirklich ein solcher Fall ereignete;pnb D’3ia ünw lb Ü3wn pai : OW P' bNaw’na nN w”av Nbw pa taab oy, ntwo ban ib UDlpm riWp wSib« Noch bermrkenswerther sind die strengen Maaßregeln, zu welchen man seine Zuflucht nahm, als das obenerwähnte Versprechen nichts half. Es wurde jedem Einwohner Ofens unter einem furchtbaren Banne untersagt, sich mit besagtem Jünglinge D-omn bsab nb niDt» mn djdj im tm Laufe von zwanzig Jahren zu verheirathen oder nur in irgend eine Freundschaftsverbindung mit ihm zu treten. Im Uebertretungsfalle sollen alle dabei Betheiligten mit einer hohen Geldstrafe bnD HND1 pp"nb DTHD DlND yrnN nran Tifcb belegt werden. Er selbst wurde von jedem Gemeinderechre verstoßen und durfte nicht einmal zu der gehörigen Anzahl eines genommen werden. qjh : Nb ipwi wdd) nwripzw bb nb> I'N'^1 ppn y)3p Dltb inw*■ .Sa selbst Mes Atheniensische Gesetz, das den Anträger zur Eroberung der Insel Salamis mit dem Tode bestrafen, und welcher selbst Solon nur durch die List, die David auch bei den Philistäern gebrauchte, entgehen konnte, auch jenes Gesetz wurde bei der Verordnung nicht vergessen b'W 13 DW wen WNP fp) W3) : Dttf bN n^nn^’D N^rtl 3i) dwd n5i pp'nnv run bb ^npi iioyD nib ppn b^jmi .b"n D^pn n'wnyn b pn^y b ^n b'n Man kann sich nun leicht die Bestürzung denken, als man anderthalb Jahre darauf dieses strenge Verfahren bereuete, und aus Mitleiden mit dem benannten Jünglinge, der sich in der trostlosesten Lage befand, zu fühlen begann. R. Efrajim mußte also nolens volens heraushelfen. Eine vierte Verordnung war wieder, daß kein Mädchen Waise oder nicht Waise vor dem 12. Jahre vecheirathet werden durfte. Daß diese Einrichtung nothwendig war, zeigt der Umstand, daß es ungeachtet dieser Verordnung dennoch dergleichen Ehepartien gab ('ip nV). Wie überhaubt dergleichen das Privatleben Einzelner betreffende Anordnungen zu jeder Zeit von der Willkür des Vorstandes abhängig waren. j^p nV?)n n^Dp üw wmh Nb nonp n^pn w' : n y ns nM N^o-Nnncy nb (nmvn p W3) mDimn jo pw 'miw oyss nt n^pnn by snDiy nsNDBy ^ni nbyobi p^sysb nt^ND omy o^byoppn-nnDT D">Dyü im ..trsysbi pp n ^Nn Dnnp) Dmu □nb nwpnn D«pbi imh ahuynaw mbnp hddd )ü3 Dn^y D^D’byD). Diese Einrichtung war aber in Ofen um so nothwendiger, weil bei ihnen, im Widerspruche mit allen deutschen Gemeinden, pl noch gebräuchlich war, vermöge welchem eine vor Erlangung des zwölften Jahres, durch die Mutter oder durch die Geschwister verheiratete Vaterlose bis zur Erreichung dieses Atters zu jeder Stunde ihren Mann ohne die Eingebung eines Scheidebriefes verlassen konnte. Bekanntlich wurde pH durch DHnnD Inn aus Sachsen, späterhin im Jahre 1532 durch R. Juda Minz aus Padua, aufgehoben srn : '•> niN D Sn nJp '’D ynN nn; NDby" NN3 Nb t'rjTD JNüb n^ onns wie so man sich aber in Ofen über solche wichtige Autoritäten hinaussetzen konnte, dazu hatten sie eine fünfte noch wichtigere Verordnung, daß sie nämlich bei rituellen Entscheidungen blos NDm niD mit Ausschließung aller andern Poskim zur Norm angenommen. tND: NHD J^p 'n nV ^nNSPi n’pDnn ^jy^-ppm nnnoi msäp rn DnpEi D’jaa noa Dn’by ibapw vuioap njpn ppn Dp:aa atro □’pDiai natwn s"y poa diw ipDD’ Nbw Dn’J’a unm i"ai aiDa aNQDW no Nb dn oajnnND jn D’jtWNao jn D’DyDb insd’w f]Ni nDon bya nyaan oy atnan »nbw p'n Nb ’In b/n D’pDtsn aa naa’w. no DnnN D’aaDa dj «^a nd '’D p"n . D’aann d^dd a"y D’pPtDnb Diba nonn bya bn.tn aanb M’aiw U’JDta nnj» anrai : a"y .DbbDD patat N’Jibst ’Udwn msisn baa mm unJt Die Wichtigkeit dieser Einrichtung wird jeder Talmud-Gelehrte leicht einsehen. Ich frage, warum man nicht heut zu Tage, :\ i

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