Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 36 (3.9.1846)
- Date
- 1846-09-03
- Page
- Spalte 565-566 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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I 565 Literatur-Berichte. \ ■; $b2) Ni>Dn aND 1ND tt2/DJa. n) Ein Brief an seinen < Freund David de Kaslari (nN^Np H an DD^WD), den er ihm nebst, einem Pijut auf Purim geschickte v) ( Er schlichtet einen Streit zwischen zwei Dichtern seiner Zeit: *oaN jns6a nao byaaiynn d'wxi dto. - pa-bann -btt nr&p-y'’ tnd twmna pr ipM Dann t nnn'1 an cn^a-.Tprim p^6awn \nx lruyi nr» nrfw > -|n!?d miNaar witokd 'io ibwo a^pn nbw j«s6n ma : cn^no pya ^nnon aua iD&na : by ^oa.; -iDnonnfir ay röaö wana awn onV p^ni , poD) Dmwyöa ddl^d ^hn '&b wai ubw -nay an!? nnbiw iYma HN?a uh* p) - Ein Klagelied über das Unglück , das seinen Freund betroffen, indem ihm - sein Feld verbrannte: paj.a hx inapD -mp 'buiDapn O'O'a; üPp H.ioa mw .rupp D^sns' i?Naa pa aaaan ap'; aajp -aaN iTa rhy .mtyin rraan1? üipna barwm v wn ^a ay nopnr tpnJri n^Ni nmpnn n^L'?: piosa. nrp aoa absnn aya mawi ‘nDiND. bi -wnr6 5; nnbw inoaN naania by na oyann .nN^no ntop nace? l injjn »aaißf. p?oaa morna Nvin n^p.a nNai anaN bx :: bx w )b onpnv na^ pioaa p nx ima nra uhn 'ov nnnnn. fs) Ein Klagelied gerichtet an Pittchas ha- Lcwi. — 15. S. .2741). Briefe zweier spanischen Ge- J< meinden, die ich sowohl wie die Briefe überJuda Ha-Lcwi (eben 5) kopirte, und werde selbe veröffentlichen , weil : sie von historischem Nutzen sind. — 16. S. 291. Mehrere kleine Gedichte von verschiedenen Verfassern, von i; denen ich einige hier mittheilen will; felgendes ist von t’ Todres Ha-Levi: aiDV.owa pa aan cisaa aionn-^na;n a:a fma j.5 aorp Dattf by aan .nawoi man m vp mm Dam [ Folgendes ist von Jbn Esra: (• wa D^iaj Dam am DipD pb wib Dba*o Dy ttr> Töto wab* ^y pas4 by) Dpin »aaö^N7 \ Aon einem Unbekannten: . \h*t an^a nV?na Na?y pw oann^ n^ ann Dann \ ’ipbn niNi^ayn ma inanNi *]b 'nw naay ^Di^a Nnp ia^a nna biar ara pv'panrn'?^ noi aa^ aay byi nrmi nd w' : b"] Naiy pN aan Dann nar^n [ py *]6»af?. ^an^ jnd; btt n aaü/ 2w -»aaw 'nx? po npN NVa^Nnay ' n^r imra by a^ \ Tbyo mo^.aaäH xb) baw. naayDDT \n n&yx aiy l 17. S. 292 d. Gedicht von Salomen ben Gabirol, l welches schon gedruckt ist, wie im Codex selbst angegeben I ift; p)N näpo.a bhP.i '| nbbiy a"an aa^on Dann1? I Dmna Dpa baa niDaa: onp' w dn. Das Gedicht f ist das bekannte nn^' ^aa ^nani^ und ist sefardischer f Ritus. — 18. S.300. Ein Gedicht wn una by | von einem Unbekannten, und mehrere Gedichte von ver-! schiedenen Verfassern. — 19. S. 331. Gedicht von I Salomo de Afeira an MoftsMbbüs (Dr^ay n^D), einen I berühmten Dichter seiner Zeit. — 20. S. 334. Ein . Wien. Liipjig. stztz Brief an Serachja in Montpellier und einige kleine Gedichte von Chasim Benveniste. — 21. S. 337. Ein Brief an Joses ben Jachja von Salomo de Afeira. Der ganze Codex umfaßt 344 Blätter, ist auf schönem Papier mit Eursivschrift geschrieben, der Schreiber und die Jahreszahl sind'nicht angegeben.'— NS? Der Codex ist von der Wiener k. k. Bibliothek angekanst worden. Leipzig, 23. Aug. Das Feld der jüdischen Bibliographie ist durch die literarische Regsamkeit der Neuzeit am meisten angebaut worden , aber allerdings bloß stückweise und an den verschiedensten Orten zerstreut. Zwei Erscheinungen berechtigen Uns zu der Hoffnung, auf diesem Gebiete mit einem Male einen großen Fortschritt zu machen. Die eine Erscheinung ist die „U i b 1 i o th eca j u d ai c;a“ von Dr. I. Fürst, an welcher jetzt rüstig gedruckt wird. Es sind alle vorhandenen Hilfsbücher, die alten wie die neuesten und eigenen Forschungen benutzt, sorgfältig geprüft und geordnet. Eine weitverzweigte Verbindung mit ausländischen Gelehrten ermöglicht auch entlegene Literaturen zu bearbeiten» Verfasser und Verleger wetteifern in der Vollendung dieser Arbeit, indem der Erstere in ein so chaotisches Gebiet Licht bringt, und der Letztere für eine sehr geschmackvolle und elegante Ausstattung sorgt. Wer da weiß, welche Kombinationen und Forschungen oft nothig sind / um Titel, D'ruckort - Jahrzahl und Format zu erfahren , wird den Werth einer solchen Arbeit "ganz zu würdigen wiffen. Die eigene Bibliothek des Verfassers sowie die vielen Bücher, die hier zur Messe kommen, waren auch bedeutende Hilfsquellen. — Die andere Erscheinung ist eine handschriftliche Bearbeitung von Asulai's Schem ha-Gedolim durch Benjakob. Sie führt den Litel: wn. &yan DW '21 N n 2'Q2N^> , tj?) 2321 '21 NH D’VnJii 2v 232 2^12 * }2nV 233 2D2D 3’llt 222Jtp 2J , 2'3Z)N22.21 212 f)211 2"N 2'SinD 2221322 ^12.12 ]1NJ2 ’2’ '^2 dw nniN ’nDty:D2”ji2n n^jiin^i * n"r^i 'r-k^ntt 231? 2'232 >232>'21 23^ D \bl2J n23J?D ni32J?D ,3'n222 sy i’ni’niN^iDipü wn wh 221221 -jnj;- ^3.21 Wir haben den Buchstaben Alef und Bet gesehen und können über die Oekonomie folgendes mittheilen: Die 4 Lheile und die Nachträge von Asulai sind so verarbeitet, daß zuerst die Namen der Schriftsteller, dann die Namen der Bücher folgenein jnriN DaDJp, nach jedem Buchstaben holt nach was nicht in eine der beiden Rubriken gehört; die kabbalistischen Mährchen rrnd Genealogien sind in Parenthesen durch rabbinische Schrift ausgezeichnet; die Bearbeitung ist musivisch, so daß die eigenen Worte des Vers., welche in den vier Lheilen zerstreut liegen, zusammengestellt sind; in Noten werden die Stellen in den vier Lheilen angegeben: kurz durch diese sorgfältige und mit vieler Sachkenntniß ausgeführte Bearbeitung wird das Asulaische Werk erst die nöthigen Dienste leisten. Hr. Benjakob — der jetzt auch eine neue Ausgabe des niaa^a main min -DD und einen zweiten Lheit des D^ny Dnaa erscheinen läßt — will die Beatbeitung ausführen und bald eine Probe drucken lassen, damit etwaige 36 *