Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 32 (6.8.1846)
- Date
- 1846-08-06
- Page
- Spalte 507-508 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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507 Kritiken. Millot Ha-Higgajon. 508 112) CN .UV CN -ßDDWI *). Von den vielen Vcrdrehungen und Verfälschungen, die sich der Herausg. in diesem Kapitel erlaubt, wollen wir schweigen. Wir müssen jedoch bemerken, daß inder Ausg. Münster und in'unserer äpandschrist am Schluffe 17 erklärte Wörter aufgezählt werden, worunter nvw nhlWD unt> mson HON^O sind; der Herausg. läßt jedoch c\V2W weg. Im neunten Kapitel btt uns das zehnte veranlaßt wieder die von Mendelssohn bemerkte Schwierigkeit in der Stelle Di*i>n Wipj UmM UDD IN!' .110 NN |’N1, den Herausg. diese Srelle zu streichen. Der Vers, der Schrift p HD/ welcher dieses Kapitel dortselbst (e. 10) aufnimmt, hat diesen Satz wie folgt: ~on by böU D3JJ \wbw yi) nftl:-D’TnD3»T;QPat0n M ’DW IJPM^ 7^1 ^1 'Qm p^yn jID NW D$?yn. Die Abänderung des Herausg. in der Stelle jnruv Jl/D '»nn Map^l statt wie es bei uns heißt 'pJütt ']'Dm IN1 ^DM JtfOH ist dem Sinne nach richtig, weil nach diesem Gattungsbegriff kein anderer von den Arten so prädicirt wie der Obergriff pfjrj DtCM von ^n: denn die Arten von und "CTi£> 1AS1 Sonnen nicht selbst wieder Gattungen werden und ist keine mehr Substanz als eine andere (vgl. Arist. Kategorien c. 5). Im Grunde aber will Maim. nur sagen, wie cs auch der Uebersetzer richtig übertragt, daß '.si eine Mittel-Gattung ist, weil er selbst wieder als Art der Gattung pn DttCi zu Grunde liegt. Im p nn heißt diese Stelle daher L'ZMM 2nnM n^^a m rhyübw no Tiya pmi nno no 71p jiid .pnciy CHD. Bei dev Aufzählung der Kategorien korrigirt der Herausg. stillschweigend Arist. selbst; Maim. hat hier ebenso wie Arist. (Kat. e. 4; Topica 1, 9) erst die Quantität kotov und dann die Qualität noro?/, der Herausg. hat aber ^»on noan ^n 7M>"! 'an. — Zu nxyn fügt der Herausg. im Texte hinzu was Mmd. im Kommentar als Desinitivum giebt '.ii iqäjn nssm -dbjm rui.' Im zehnter Kapitel, bei uns das neunte, ändert der Herausg. .die Stelle rum-» mp: xb unjM Q yn nt rinn Din m. "»Mira rwraj pn nMnm in Mb-wroM o nbn rvjann nMm nmn D'yazon □’ouya mm mp: und weise auf eine Anmerkung am Ende des Werks hin, die uns aber noch nicht vorliegt. Der. Vers, des p fra (c. 8 a. E.) hat die gewöhnliche Leseart; die Ausgabe Münster und unser *) R. Josef ha-Zadik, den Maim. in seinen Briefen und Kimchi zur Genesis erwähnt (vgl. unsere Anm. daselbst), .ncnnr in der Schrift pp cpiy, wovon Hr. Dukes aus der Hamb. Stadtbibl. eine Abschrift besitzt, eine von ihm vers. Schrift n*ofMTO ^mi py Sm yn' Mim Moaon noan, aus welcher er in Dbp '□ e. 1 einige logische Erklärungen mittheilt; daselbst erklärt er nun fast wie Maim. brq im bniso 10a obiyb imot xb rwwNnn n&atmn die'Di nunc "iDDon? pbnn )o und an einer andern Stelle: ppnn p im -»DiDtBf D“IM3 D 1 w D 7 D D D 31W b W n W1. Wir bemerken bei dieser Gelegenheit, daß sich die von Kimchi citirte Stelle in der uns »vorliegenden'Abschrift befindet. Mskt. haben aber das korrupte M'"a "»M1N2--NM"»2) p"» gar nicht, diese lesen ganz richtig nmnn M"ipJ M^ ttriJM O moyon pyn mm mp: bin nms D'jnon D\nya “»midi 1211 by ipW nto i*b iw ia "irrnari pan iniMb pon rn* rnXD Minn. rniy ist demnach das Wesen des substantiell Secunvären, das Arist (Kat. «.-5 und Met. 5, 8) ebenso desinirt, daß solches nicht von einem andern Wesen ausgesagt werden kann und etwas so Bestimmtes bezeichnet, daß bei dessen Aufhebung das ganze aufgegeben wird (cf. Ies. Tora 4, 8; More 1, 1). Der Herausg. ändert die Stelle rarin M»n nbn in rpn Min non, was aber offenbar falsch ist; denn hier spricht Maim. von der G e s ch l e ch t s f 0 r m rm^Ti fWDH, und sagt daher ,,pon 'V'M.Q" und dieser ist sowohl bei dem Menschen als bei jedem -lebenden Wesen nicht der organisirte Körper, sondern die-Einheit des vegetativen und thierischen Lebens (jn nn c. 8; Scheyer's. Psycholog. Syst, des Maim. S. 36); wo daher Maim. von dem Menschen nicht in seiner Individualität als Gattung, sondern von einem Individuum spricht, sagt er wirklich n^.N Min r.on rp.n, so einen Satz weiter.„nnpn nDrrpiMri m ron p|Un na'M/;, so »vie er von einem^"Tische sagt Min non pl* Daselbst ändert der Herausg. I^LM fjy in ^i=D,n byß, was ganz unnöthig ist, da wie Dr. Scheyer (1. e. S. 93) hinlänglich mit Citaten bewiesen hat, bei Maim. Ausdrücke Vorkommen, in welchen die auf die.Gestaltung der hylischen Vernunft zur PosiLivität influirende Wirksamkeit des by)B1 bat? auf Gott selbst übertragen wird. Mit einer Uebertragung der pacaphrasirenden deutschen Uebersetzung von Neumann beginnt der Herausg. das elfte Kapitel. In unserer Ausgabe heißt es NO b? HD, und in der Uebersetzung: „Jede Eigenschaft, die man im Gange der Natur bei einer Sache für immer findet"; der Herausg. überträgt diese Uebersetzung im Texte und sagt: n'ON ai'na HD nnib MSD'iy IMin ba. Die ^Kombinationen und Permutationen in diesem Kapitel sind oft so toll, das eigentlich darüber gar nichts gesagt werden kann. Ein Beispiel nur »vollen wir als einen Berveis, wie man geistig verrückt, sein kann, anführen. Maim. desinirt die Kategorie des Relativen und sagt zuerst: es giebt Wörter, die sobald man sie hört, ihr Inhalt sogleich ohne allen Vergleich von selbst einleuchtend sind, wie z. B. ruitmi ^DNCH nETUn ^13H m'oyn!. Im dreizehnten Kapitel erklärt M. einige grammatische Ausdrücke und sogt: „Die Eigenschaft mit sarnmt de»n Subjekt,'dem siebeigelegt wird, heißt IaniO "»QMv-wie z. B. p^n PZ-0L7 , amafi pIMn. Diesen letztern Satz nimmt der Herausg. unter andere hier auf, läßt aber das Beispiel zurück, macht in ersterem Satze aus tra^in — niM und setzt dafür das Beispiel p^n , aman piMn; das Beispiel n^inJH ^nan wirst er in sein z»völftes Kapitel zu den v^na^ ll1QL7, wo wir nur O-01L7M haben; außerdem »vird noch der größte Lheil des z»völften Kapitels hier auf-