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Der Orient · 1846-08-06 · 32 (6.8.1846) · p. Spalte 505-506

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
32 (6.8.1846)
Date
1846-08-06
Page
Spalte 505-506 (sequence 5)
Language
German
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505 titr>bitrn?n?N Nnp: run w dde>ot niiw nviDNtaN. -ii£/p by nbon hn? nun n!? , naiy p?Nn ij-idn '3 n?? Nitwn niE'p'1 '.l mm ini?3D ie/dn in? 'j? ddew n? nhm non Ktb in 11333 nco u^sn mtb 'j?.. x»ii3 d. h. nach dem wörtlichen Sinne, wie ihn auch der Uebersetzer wieder gibt, nur daß dieser den @afc.3i:n3 H03 unübersetztläßt: Ist das Prädikat ein Zeitwort, so braucht man kein Kopula, um das bestimmte Verhältniß auszudrücken; ist aber dasPrädikatt ein Dtt* — d. h. alles was nicht ein thätiges oder leidendes Zeitwort ist — so muß man ein Kopula hinzufügen — oder wenigstens hinzudenken — und der Satz heißt ein Dreigliedriger, ob nun das Kopula steht oder nicht. Eine ähnliche Stelle hat De Sacy (Gram, arabe 11. 8.). „Der Satz nta:! i# etweder nominal »nowtt oder verbal rV^yD. Um diese Distinktion zu verstehen, muß man erwägen, daß man in der arabischen Sprache sich nicht nothwendig des Zeitwortes bedienen muß, um Verbindung zwischen dem Subjekt und Prädikat auszudrücken. Man sagt z. B. d^IT) Gott barmherzig statt Gott ist barmherzig; in diesem Fall heißt der Satz nominal. Ist aber das Prädikat durch ein Zeitwort ausgedrückt, wie z. 23. :j*7N HNO mein Bruder ist gestorben,, so heißt der Satz verbal." Die unklare Erklärung von Mendelssohn hat Ben - Seeb (n3y ]lfc$6 310^3 S. 43 b) so ausgedrückt: -)öWn H3p0n N4H£0»31 iso osjnnsd^ nnno mpon rpiw d^dvd osyn 13 ioD.nn« jDifio nvw 3^dni w imnoi 33in n.i 3”no DDiz/on mrnEO o'djjd^ nwp pN bj , on wx hd ostra '.ii Dn ’mn 103 . nDDnnn po *63 ny nih Dsjn by 30njh mponw D^oyDi oN3pj Ido -jor 13 bnyw ins no mporii nwoN mpo «in .'^Or ODt^O >3pJ np ODTOl '.11 I?.l J31N3 Was thut nun der Herausgeber? er ändert nach dieser Erklärung die Textesworte um und alles ist nun klar. Im vierten Kapitel führt Maim. bei den singulär entgegengesetzten Sätzen das Beispiel an D3NH — nni3 D1ND 3HD 1JPN. Der Uebersetzer, Herr Neumann, bemerkt hierbei, daß dieses Beispiel nach Maim. selbst, der diese Sätze zu den subkonträren rechnet, nicht hierher gehöre, was wir auch in Aristoteles (dt: In.terp. e. 7) bestätigt finden; der Her. streicht daher mit Recht diese Stelle, nimmt hingegen nach einer Bemerkung von Neumann, daß es nach der neuesten Logik eine Art entgegengesetzter Sätze giebt, die wohl in der Form aber nicht in der Materie entgegengesetzt sind und die man subalterne Satzenennt, wie z. B.: Kein Mensch'fliegt und ein Theil Menschen fliegen nicht, in den Text auf, und läßt fälschlich Maim., da wo er von den Onniv spricht sazm: „Hp bW IN 2"HD "lilNN DDm nM’tP WH? f)Dij?D nnN din n1? u-idnd ’pbn bbw IN 3”nD IHNHl spljjO yiN dinH nspi". Maim. folgt hier aber wörtlich dem Arist.; dieser sagt (ile Interp.-o. 7): Wider sprechend, kontradiktorisch, sage ich, daß-Bejahung-und Verneinung einander gegenüberstehcn, wenn die Bejahung allgemein ausgedrückt ist und die Verneinung nicht all- 506 gemein, r. B. Jeder Mensch ist weiß, und nicht jeder Mensch ist weiß, und umgehehrt: Kein Mensch ist weiß, und irgend ein Mensch ist weiß (bei M. heißt dieser Sätzen *pbn f|pn “pind? ’fe *)pn nrntra "INN 13 n dn? inNH pon d’J'd '3Dni^Ni nnniD d’ddeiq »Nipi bi Ü3DN3 "pbr? bbw “inNn? 1^3 3"ND 1NNN ,1'N'E/ bbw inN.i ,i’rm 'wn poni, ’n din ^3 pN , ’n dpn , f)Q?pb "NN DIN N1? 1J1DN3 '"pVn 3"N0 IHNni 'bbi fpiy» D1NH NLp). Widerstreitend entgegengesetzt aber nenne ich die allgemeine Bejahung und die allgemeine Verneinung, wie z. B. Jeder Mensch ist weiß, und kein Mensch ist weiß (M. drückt dieses aus: d^ODI^D W n 1J1DN3 ’fe pjpn OHWD nnN b Dy 13N DN D'"wnb,i D’DSnnD D’Nips 'N nnN DIN I'NI 'N D3N ^3). Von diesen Sätzen sagt Arist. muß nothwendig der eine Satz wahr und der andere falsch sein, der Herausg. begeht daher einen groben Fehler, subalterne Sätze, die beide in der Form wahr sind, zu den cnmD zu nehmen, höchstens könnte man solche zu den subkonträren n>n2»3N0,3 NNN Zählen, die beide zugleich wahr sein können. Im sechsten Kapitel korrigirt der Herausg. überall wo Il&min nsp steht und setzt, dafür fnntfn und umgekehrt. Der Herausg. meint irrthümlich die Benennung' pss/jon und jnrwn komme von der Stellung der Glieder her, was ein großer Jrrthum von M. wäre, denn es ist ganz gleich, in welcher Ordnung die Vordersätze stehen, ob ich sage: L"iND ’n b , ’n nnN b oder in D3N bi mxin 'n bi, da cs sich nicht um die Stellung, sondern um den Begriff handelt. „Wenn sich drei Begriffe, sagt Arist. (im 1 Buch e. 4 der Anal.'j, so zu einander verhalten, daß der letzte in dem ganzen mittleren und der mittlere in dem ganzen ersten ist, oder nicht ist, dann ist ein Vernunftschluß aus den beiden a'ußcrn nothwendig. Mittleren Begriff (terminus medius, ’PH.l) nenne ich denjenigen, der selbst in einem andern, und in welchem zugleich ein anderer enthalten ist (hier nn) ■ dieser ist auch der Srellung nach der mittlere. Der äußern Begriff (nilSpn) nenne ich denjenigen, der in einem andern enthalten (torminu8 minor, pnriNn HSpH oder jüpn toicu und denjenigen, in welchem ein anderer enthalten ist (Oberbegriff, torminu» major, HSpH ^nXll , hier ^U3D). Die richtige logische Stellung der Glieder ist a — der Oberbegriff, b der Mittelbegriff und <: ^7 der Unterbegriff; wenn nun a von dem ganzen b und b von dem ganzen a ausgesagt wird, so muß auch a von dem ganzen c ausgesagt werden. . Im achten Kapitel ist die Korrektur pp^kl nsp in ppPN 313 übereinstimmend mit unserem Mskt. und der Ausgabe Münster, die übrigen Emendationen ändern den Sinn nicht und wir dürfen sie daher mir Stillschweigen übergehen. Im achten Kapitel nimmt M. unter die Axiome den Satz auf M3 3330 was Mendelssohn sonderbar findetda dieses eine Definition und kein Axiom sei. Der Herausg. ist gleich mit einer Korrektur bereit und setzt dafür Kritiken. Millot ha-Higgajon.

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