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Der Orient · 1846-08-06 · 32 (6.8.1846) · p. Spalte 499-500

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
32 (6.8.1846)
Date
1846-08-06
Page
Spalte 499-500 (sequence 2)
Language
German
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499 Literaturbenchte. Riga. — Studien. neun und/fünfzig Druckfehler anzunehmen. — Nur wäre freilich kein Wort darüber zu verlieren, wenn der Name dieses vielfach gedruckten. Buches nur irgendwie erklärlich wäre, d. h. wenn mit Bestimmtheit auzunehmen im Stande wäre, daß ein Stadt- oder anderweitiger Familienname sei; allein dies ist, soviel ich sehe, nicht der Fall und kann wohl auch nicht der Fall sein, bis man etwas Biographisches von dem Verfasser weiß. Ob von Galaz, Stadt in der Moldau, wie Hr. Hamburger und Jellinek (De Rosst s. v. Sach- und Namenregister rc. S. 30) meint, herzuleiten sei, weiß ich nicht, da, wie gesagt, man etwas Näheres über den Verfasser wissen muß. Zu bemerken ist noch, daß die in diesem Buche zahl- und umfangreich durchwebten kabbalistischen Anmerkungen nicht vom Verfasser selbst, sondern von dessen Enkel 'j hupe eingeschaltet worden sind. Endlich ist dieses Buch zwar-im Jahre 1560 zu drucken angefangen, aber) wie aus der Nachschrift des Druckers zu ersehen ist, erst im Jahre 1561 beendet worden. — R. I. Wunderbar. Riga, im Juli. Ihrem Wunsche gemäß fahre ich nun in meinen bibliographischen Berichten fort, und wenn ich zuweilen ein Buch in den Kreis meiner Mittheilungen ziehe, das schon andere Bibliographen vor sich gehabt, so geschieht es nur, weil ich durch eigene Anschauung manches Irrige bei den Bibliographen zu berichtigen glaube. So z. B. '»in "1DD, Krakau 1584, in 4. 123 Bl. Der Leser erra'th aus dem bloßen Titel wohl schwerlich, daß der Inhalt dieses alten Buches ein hebräisch-jüdischdeutsches Lexikon ist, worin alle Wörter sammt ihren?rüllxi8 unb Suffkis, die in vorhanden sind, in alfabetischer Ordnung einmal hier angegeben sind; wobei in der Regel aber keineswegs die Radix eines jeden Wortes berücksichtigt wird, um sie, wie es gewöhnlich die Lexikographen zu thun pflegen, immer vor jedem Artikel vorangehen zu lassen, sondern die Wörter folgen cursorisch, so wie sie in der Bibel Vorkommen, und zwar ist die biblische Stelle eines jeden Wortes ohne alle beigefügte Phrase, blos durch Bezeichnung des Kapitels und Verses angegeben. Die Uebersetzung der Wörter ist in sogenanntem jüdischdeutschen Dialekte mit rabbinischen Lettern gegeben, und'drückt der Verfasser in. der Vorrede sich selbst aus, daß er'dieses Wörterbuch nur für das Volk oder für solche, die der hebr. Grammatik ganz unkundig sind, geschrieben habe. Vom Verfasser wissen wir nichts mehr, als daß er Anschel hieß und zu Krakau lebte.' Uebrigens finde ich nicht dm Namen mZDD, dessen Wolf gedenkt. — Nun kommt vaterländisches Produkt: 1) DlttH nurum ")2O. Eine Sammlung kabbalistisch-" liturgischer Regeln aus den Schriften des Isaak Loria, Jesaja Horwitz und Simson Ostrapolie: Ostroh 1793, 34 Bl. in 8. —- 2) rDl. Eine halachische Abhandlung über mpnzn niüW, von Rabbi Samuel, Schochet zu Llssa. Dubno, 1794 in 4. 46 S. — 3) CTEDfl nus*, von Rabbi Jakob, Maggid zu Tischwitsch. Grodno 1795 in 8..; enthält einen Commentar zu Jedarja P a r i n i 's nJTO. — 4) Kommentar zum Schir Ha-Jichud. 500 ■jion "pl/ von Rabbi Pinchas, Darschan zu Polozk. Grobno, 1804. 12 Bl. in 4. Ist ein Commentar über das Hohes lied. — 5) Q^nn Tn, von demselben Verfasser, von demselben Druckorte und Jahre. 14 Bl. in 4.; ist ein Commentar über Kohelet. — Derselbe Verfasser schrieb auch noch unter dem Titel: rniJTD DDiy, einen Commentar auf Mischte, und unter dem Titel: p-fe -jvjß einen Commentar auf die gewöhnlichen Gebete. — R. I. Wunderbar. Ueber das nn'n und einige'seltene Kommentarien über dasselbe. Eine literarische Notiz von Acopotd Dnlrcs, d. Z. in Tübingen. (Schluß.) b nN 'b QV üb) im “pniD nSi idid Nii bn nN Ni3ty ynni >1'>1 niu hm dn# -m by Nii i3i3N-ii 131 Tino Ni |3i nonn ini' ni’S’i ini Ni jiunp i3in lino in 'b Tino in iDii win -joa -pno riW im im d'W 131 nj? Nii D’unip jdmi ’bn d“ni pr nnnisum I3i i3'i3 ini3 dn pi nittbi nn 13 up -pian ’b -pai nM’Mi jiynDD oudinw niwiN ’b ’bw i“a "pii 133 Ni3j jnin 3Ni jDiii iioini ni3,i3 iD3 rniNbui ntvy 13t W' nwy UDD1 bn nN nwy b ijra -p 'bl ’b ’bo iin,i npno 3niei nin pyntv ctw 3"NV 131 ia by nIi ’b ’i32 bn NN nbpn i33i nitbn .in nnp udm d'ni dd’ iv3 Ninn imn — .Niima nt b pinoj 3api bi (I3jiNi j’oi nP JD D’N3>1 milp crw bl (?) D’31,1 ’N b 011’O MNao iD3 N3 Ditb an’ö jin bi * n"d * 1'!N3 ll'3on D'DDl PND pm 131 -DW nip3 D’Nll UN J'NÜ» 'i p« .NM '3 Ni 1DN D’l 'l t^N3 N’i 21N31 NNlll .(" 3'ilb 1V!13 l3'xl!3>11 , -porn , isu , JOD / JD1, -J'N , HD3 , 1NM , ipp bti'll'D’ >1D3 D'll’D ni’nD3 J13DV ijjlöl, ilJJD, jup iiv nn’i.i tbctM * ioaji dm .iddi nbya imn dud '.i rji.im mm i,3ni n.u3i ni’ni ioi to j'N yia 13) Im gedruckten b). _ ■ 14) Vergl. Rote 11. Die '10 Kategorien heißen bei Moses Jbn Esra (ArugotHa-Bosem. Zion, Jahrgang II. S. 118) nimn Lehuda Jbn Tibbon in seiner Uebersetzung des Chobot ha - Lebabot (iMM IM Abschnitt 1) nennt sie D'MDn 'JlD.

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