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Der Orient · 1846-07-30 · 31 (30.7.1846) · p. Spalte 491-492

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
31 (30.7.1846)
Date
1846-07-30
Page
Spalte 491-492 (sequence 6)
Language
German
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491 Studien. Charisi's Chronologie. Cherrifi ist nicht genau in Bezug auf VChLMplogte -und Geschichte. Im Juchasin heiß! es, daß Salomo Jbn. G'ebkröl'im Jahre ^"51 d. h. 1070 gestorben sei, und Charisi^fetzk hinzu, daß er nicht volle 30 Jahre erreicht, er müßte demnach 1040, 1041 oder 1042 geboren worden sein. Aber das ist bei genauer Ansicht doch unmöglich, da er eine Lhrenodie auf den Gaon HLji, welcher im Jahre 1037 gestorben, gedichtet, und auch den R. Jekutiel, der 1039 umkam, in einem Traucrlied besungen, folglich muß er nothwendig nicht im Jahre 1040 sondern schon wenigstens an 15 Jahre früher geboren worden sein." In dem Pljjut WNM (zum 2. Sabbat nach Pesach) gedenkt Jbn G^ebirol das Jahr 461 der Heg'era, d. h. das Jahr 1069 (s. Conde, nicht aber das Jahr 1075, wie mein Freund Dukes: Ehrensäulen S. 10.20. glaubt), folglich müßte G'ebirol wenigstens 32 Jahre lang gedichtet haben, und diesem nach müßte er doch wenigstens 45 Jahre gelebt haben. — Einem Verteidiger Charisi's bleibt abes nichts weiter übrig, als die Behauptung'aufzustellen, daß die zwei Lrauerlieder nicht zur Zeit als die Betrauerten gestorben, sondern an 20 Jahre später gedichtet worden sein, was aber durchaus nicht glaublich. Wohl dichten wir nach vielen Jahrhunderten noch auf die Zerstörung Jerusalems, aber nie kommt es vor, daß einer einen Mann, nachdem er vor zwanzig Jahren gestorben, in Liedern betrauert, wenn auch bei Lobliedern zuweilen dies vorkommt. Möge hier eine Probe des Trauerliedes G'cbirol's auf R. Jekutiel stehen und der Leser möge danach ermessen, ob der Dichter einen Mann gemeintder nicht zu seiner Zeit gelebt. Hier die Probestrophen: ' o'fcjrt, vrv.ten n© - ' '222 ,ZV WW. , : njwrrnni 6y isssprj-no 4 ' iPPs wif na-pg. . ’ no Q'^vrr >fcW-v.’PgD >2 .• ’ Dnrnxn it^x Psnipp-gn : voa dm Ppn ipnyt 12 IU s. w. U. s. W. Damit aber ein Apologet Charisi's nicht behaupte, daß vielleicht im Todesjahre R. Jekutiel's ein Jrrthum sei, stelle ich hier noch. die betreffenden Strophen hep: .' irsa 110 jwnp cj^n rw Pe: ' -inQN Q’jn» , . / 2j?l£ Vjp£ QI?' üPtyp Pl3.' : -11V' ik» Tp“« 'YSVL '2 ' a'pjns V3£b 'rpy 'yi nso ' nt i^y Dtnii *rm nn mV onips nri n« ns t>jdP nrw ik4* ci'2 Man sieht hieraus, daß R. Jekutiel im Jahre 1039 ermordet und im Jahre 1040 gerächt wurde (worin beiläufig gesagt R. Elija Bachur geirrt, wenn er dessen-Ermordung auf 1040 setzt). — Auch der Ausdruck Charisi's, daß Jbn G^ebirol in der letzten Lebenszeit des Samuel Ha-Nagid (im Jahre 125^ —1055) geboren wurde, ist natürlich eben so unrichtig« — Auch der Ausdruck desselben: nymN4 r|NT L2n) dned “TOD by hind yiwi dd^n »TlM'nsy nn n^]^n ist unrichtig und muß heißen 1 fliND, da er nachher sagt, 'm nWD&n, HNOrj Np ip und | 'DT ‘TODS mi Dnn D*>DD. Es ist bekannt, daß Abd-er- Nahmän, welcher Chasdai groß gemacht (und durch ihn wurde auch sein Vater Isaak berühmt) von 912—961 regieret hat, folglich ist mwn HNDH von fr"rrn"n d. h. 940—1040. Ferner wenn er sagt nachher: rpjmV] HNPn rjNDl b'b ibn bwD& '“) brai ivun rpn vddt, so ist dieses 9. Jahrh. von an, da Sam. Nagid (1055) gestorben, folglich ist seine von (840^-940) und für 5NNO ist nothwendig UW) zu setzen. — Bei allen diesen Dingen habe ich die 2 Ausgaben (Kstpl. u. Amst.) wie auch zwei Handschriften (bei meinem Freunde Almanzi) verglichen, ohne eine Variante zu finden, und ebenso in den Worten: „NV ]U’ \N1Dn p niDDH p>py' ist keine Variante zu entdecken. — Wenn Hr. Leb recht glaubt, daß Hr. Carmoly eine andere Lesart in irgend einer Handschrift entdeckt, deren er sich dann als eigene Konjektur bedient, so ist dieser Gedanke mir schon deshalb fern, da ich zwei HandsHriften, von denen die Eine sogar von 1281, zu vergleichen Gelegenheit hatte, ohne eine Veränderung zu finden. Ich gestehe gern ein, daß der Ausdruck N'fiSOn auf Chasdai und nicht auf seinen Vater Isaak passe, indeß da wir nun wissen, daß sein Vater ebenfalls ein Mä'cen war und Menachesy ben Seruk ihn in einer Threnodie. sehr ausführlich betrauert, ferner daß Chasdai (vielleicht wegen seiner Geschäfte sin Dienste des Königs) zuweilen der Gelehrten vergessen und sie brodlos gelassen, wenn nicht der Vater sich ihrer angenommen, so daß obgleich DNH HDD pn rD iTH ^rtt, doch zuweilen war p.1 HDD nun TlD so ist es mir nicht unwahrscheinlich, daß Charifl absichtlich dem Vater und nicht dem Sohne die Ehre zugemessen. Der Einwand Lebrecht's, daß Chasdai in seinem Schreiben an den König von Chasarien sich akrostichisch L0NOL7 *"0 N-)T]r pn& 12 WDn UH unterzeichnet, folglich Chasdai's Vater nicht PNL' sondern p-geheißen haben muß, weil Ben 'Esra dort nicht Familiennamen sein kann, indem dieser doch Jbn "Sasrü t war, kann ich nicht gelten lassen. Ich glaube vielmehr daß der Familienname Jbn "E sr a der des Cl-asdai und Isaak war (er erwähnt im Briefe, nach dem 2lkrostich, gerade nur diesen, und nicht 'Safrüt), und der neue Familienname Anrvir inen! Md leicht oder ter, Gess beutl selbs | TO ^oder Inn kann ohne noch >noch daß 36) dessl j n: jiur | alte [ M von gen |.!e ven in hat nm nal Au es ni( wc ab Fr sst ha S

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