Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 30 (23.7.1846)
- Date
- 1846-07-23
- Page
- Spalte 473-474 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Kritiken. Kurze Anzeigen. 474 473 mccfung: Nin , "('n td 'ijjb») pN ^1D ID irbw„ foia ■ iro'bri. n&p!?.pN benn nw idni ,'bojn pn noo) b"r u’romi!apn7a npim pn inrta pNn by -pD NmD N^DJ inwnp' (3}? 'n28). Ferner unter 12. Neben den Bedeutungen: Abgesondertes, Theil; Faden, Zwirn; Stange, Hebebaum, Riegel re. hat dieses Nomen noch eine andere Bedeutung zu Jes. 16, 6, nämlich: Sproß, Nachkomme. Er sagt wörtlich (in den erwähnten Bemerkungen): ,(6 td "PI 3 p Nb o , pn p N-ipji , U31? roten nxr -pNn sb my tsntynp ppyD3 P3Nb Np29). Ferner unter Artikel an. Neben der gewöhnlichen Bedeutung von cn, Blut, hat dieses Wort in Ez. 19, 10 die Bedeutung Saft, Lebenssaft, Frische. Er sagt nämlich (Id.): „)D.13 "]DN nb idd Nrnnte inDJ ('•> 'prp) tdid". Er führt diese Deutung nicht als die scinige an, da ,jr nnDJ, es wird gedeutet, sagt, und aus Kimchi (WB. 8. y.) crfahren wir auch" wirklich, daß der Schöpfer dieser Erklärung Hüji bm Scherira ist; es heißt nämlich daselbst: xn bcy ^b jmn pjy n)nw ans v-nh b ty3D riD'DYQ d W' UDD HTDi Tin 331D Narn. Ferner unter Artikel Neben der Bedeutung: Buhler, Schändung re., f;nt dieses Wort zu Ez. 16, 23 die Bedeutung: Plan, Nathsthluß. Bie Glosse (de.) lautet: min jrwi , "b td 'pirr) nDTn-nN nwy Nb, PN d tcns pr, ■■pnoyin bo iN'O°? na^y -\b rray nb) mmD O'jy , norn dn rwy nb) , pyb30). Fernerunter Artikel Neben den gewöhnlichen Bedeutungen dieses Wortes' 'hat es nach Jbn Balsam noch zu Ez. 30, 1? die Bedeutung von Heliopolis oder als Transposition von Er sagt nämlich (!. c.): mn3„ idinb' V3 L7N (81nnnJDDN ndi , "(p 'i 'pirr) -pN UDD “pon yp3nbiTnn xW. Unter den: Artikel (NO^). Neben der gewöhnlichen Bedeutung, heißt eö Jer. 1, 13 nach 8. Y. a. b^H (yo my , N'M TD ib. ib.), d. h. Uttlfän glich und in feiner Hültuug vielfassend, bänchig. Ferner unter Artikel Tj^b. Neben der gewöhnlichen Bedeutung hat das Wort zu Nah. 2, 28) Diese Deutung hat auch Jbn 'Esra (z. d. St.) ohne Jbn Balsam zu nennen, aber wie es scheint, hat sie Jbn Balam selbst erst von Abulwalid Merwan Jbn GAnrlch, da nur in dessen Namen Kimchi.(WB. s. v.) diese Bedeutung anführt. Jbn Bal'am benutzt-, wie wir in der vorigen Anmerkung gesehen, den JM^GAnllch so häufig, daß dieses uns gar nicht Wunder nehmen kann. 29) Sal. Parchon hat diese Erklärung s. v. anonym. /’ 30) Kimchi (s. v.) folgt dieser Erklärung, ohne einen Vorgänger zu nennen. 31) Für das alte Heliopolis setzten die jüdischen Gelehrten des Mütelalters immer „Alexandrien^. ÄHier in unserem Falle ist schon das Largum und Hieronymus in der Übersetzung von Np durch Alexandrien vorangegangen, und die Hagada-Schnften (Rabba Gn. e.1; Pesikta Rabbati o. 30) wissen es gar nicht anders. 14 die Bedeutung ppDH rnbiN-aw, Zähne, welche den Raub zerkauen, wobei er sich noch auf D^O pb beruft. Er sagt nämlich (ib.): '3 Dim) ribatte bp„ D^b pip D3D jwbi, *pDn robiN own bip , "(b naaNte, welche Stelle,, im Nameu Jbn Bassam's, Kimchi in stillem Wörterbuche (3. y. pN1?) noch weitläusiger giebt. Eben so führt Ben Me lech diese Stelle an. Ferner unter Art. 3^, wo er neben der gewöhnlichen Bedeutung zu Ez. Ä,. 9 noch eine andere annimmt. Es heißt in der Glosse: 'pJJT) pmrrTD.pT ^nbUDl,, ^3 1D3 33n Hys D’33N >THH ,t>p3 te by/('D D3 nDJn pnn, welche Erklärung Kimchi (s. y.) ohne Jbn Bassam zu nennen, ebenfalls giebt. So sehen :vir viele Citate aus diesem Werke angeführt, so daß über den Charakter dieses Buches Jbn Bafiams kein Zweifel mehr obwalten kann, und daß es keine Synonymik, sondern eine Homonymik gewesen sei (wahrscheinlich eborssatls in alfabetisther Ordnung), darüber läßt schon der Name keinen Zweifel. (Fortsetzung folgt.) Kurze Anzeigen. 34) 3DD DiTOn. Sittenbüchlein für Kinder, von I. H. ‘ C a m p e. Ins Hebräische übertragen von David Sani ostz. Zweite (,) verbesserte (,) mit Punktationen versehene Auflage, nebst deutschem Texte. Breslau, 1846.8. Campe's Sirtenbüchlein ist in fast alle europäische Sprachen übertragen, und die zweite Auflage der hebräischen Uebersetzung des H. D. Samostz, die mit Interpunktationen versehen, eine dankenswerthe Gabe. Einmal erfreuen wir uns an dem Fleiße des Hrn. Ueberfttzers, wenn wir diese mit der ersten Auflage vergleichen; nächstdem dürfte aber auch dieses Büchlein der hebräisch lernenden Jugend unserer Glaubensgenossen von besonders wesentlichem Nutzen sein. Durch die Vergleichung mit dem in deutschen Lettern beigegebenen Campe'schen Text lernt die Jugend am besten den Genius beider Sprachen kennen und würdigen. Die Sprache ist meist korrekt, fließend'und liest sich leicht. Druck und Ausstattung sind bei dem mäßigen Preise von 15 Sgr. — da sonst der Text allein 10 Sgr. kostet — gefällig und gut, und verdient die Mühe des H. S. auch die äußere Anerkennung des israelitischen Publikums, durch recht zahlreiche Verbreitung dieses schönen Büchleins, das auch der weiblichen Jugend zur Belehrung und Veredlung in die Hände gegeben werden kann. De. I. $2* Jacobson. 35) Predigt, gehalten in der Synagoge zu Korb, in Folge des Uebertritts desselben aus dem würtembergischen in den badischen Staatsverband, am 25. April 1846, von Abrham Wälder, Rabbiner in Berlichingen. mm MS