Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 30 (23.7.1846)
- Date
- 1846-07-23
- Page
- Spalte 469-470 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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469 Studien. Jehuda Jbn Balsam. DDD3 Job 39, 16 d. h. also N3D mit dreifacher Bedeutung aufgcführt, wie man aus.einer weiterhin zu citirenden Stelle ersieht. Hr. D. hat also nicht recht, wenn er meint, daß das Buch eine Art Synonymik war; denn gerade das Entgegengesetzte einer Synonymik, d. h. nicht die verschieden lautenden und gleich bedeutenden^ sondern die gleichlautenden und verschieden bedeutenden Wörter der hebräischen Sprache, war der Gegenstand dieses Buches, wie theilS schon aus der Bedeutung des Terminus ov^F), theits aus dem später zu Erwähnenden klar ist. Als einzige Belegstelle für die Existenz dieses Buches Jbn Bal'am's führt Hr. Zuuz^) und auch Hr. D. ein großes Citat aus dem ppiro 'q von Est ori h a-P archr an, woraus auch zugleich zu ersehen, daß das Buch in der hebräischen Uebcrsetzung jenem Provenzaleu noch Vorgelegen. Dieses Citat lautet daselbst (Käfter wa-Ferach 6. 58): inwm DiD.uy b') nnyd '3 , djäo p mim 'i? n)hy wiw -(**’' 'n ''yvn) iomw “hdn Dbm pyb mso ■w rnw (ü^ 'n n"d)odnji , dwid 3^ni d^n , nmo pip^ b)D% niw iön b'r ”nh 'm anöi 3PN) 3Tl3“i , 'WD,,. IfinDl , TO WD pQ N)n? (n'jp-ratfiO rwö’pptai , NnDn DnD3 np '(i"d dV D^iyn DN jnBQ* Herr D. (I. e.) fand diese Stelle dunkel, und verwischt. Sind aber die beiden Buchstaben nicht lautverwandt, so heißt die Paronomasie die sich anschließende, z. B. <X><Xw stark, und <X^-w Zeuge.; 8) die vermischte, d. h. die Zusammenstellung zweier paromastischer Wörter, die sich keiner der obigen Kategorien ganz unterordnen, z. B. 'Beredsamkeit, und Ausgezeichnetheit. Wäre der zweite Stammbuchstabe beider Wörter derselbe, so würde die Paronomasie unter Nr. 6, wäre der dritte derselbe, unter Nr. 7.gehörenz so aber schwankt sie zwischen beiden. 9) SjL&Sf f die andeutende Paronomasie, d. h. die) in welcher das eine der beiden Wörter nicht wirklich ausgesprochen oder geschrieben, sondern nur angedeutct wird, z. B. in dem Verse: o f - '?.-oj e r. | ' U ®./0 OÜiAÄ. LÜ.5 Lo t<M y-^j_ j Der Bart Mosis wurde geschoren mit seinem eigenen Namen e - 9 Scheermcsser) und mit Harun, wenn man ihn umdreht (nurah, Auripigment, vulgo Operment, woraus eine die Haare wegbeizende Salbe bereitet wird)". 21) Zunz, Additani. ad Cod. XV. 470 unverständlich. Zuerst fand er das Wort D1D.1, wie ör sagt, nicht in Freytag's Lexikon, dannkonnte er den Beweis aus Jes. 1, 11 und 1 Köu. 1, 19 nicht begreifenund überhaupt scheint ihm der eigentliche,Grund der Divergenz zwischen S a^a dj a und Hüj i nicht klar geworden zu sein. Wir beginnen zuerst mit der Erklärung des Wortes OM (^amus). Buffe l, au§ dem persischen g a u in i s ch, einer Zusammensetzung von ß gau, .Rind^). (Ochse und Kuh) und .misch, 'was an und für sich S chaaf bedeutet (sanskr. mvscha, Widder, meschi, weibliches Schaaf), aber in. dieser Zusammensetzung nach Pott (Zeitschr. f. d. Kunde d. Morgenl. Bd. 4, Heft 1, S. 5) das Sanskrit- und Hindi-Wort mahls cha (afghanisch m es ch e) B it ffcl, ist, also jenes ganz nufer Büffetochse. (In Freytags größeren: arab. WB. steht unter gim alif, lom, 1, p. 237, Cot. 2.) Der Üebcrfetzer fand es für besser, den Term für Büffet, Büffelochs beizubehalten, anstatt es mit i'irr'., “vicrr fmv dw npa p», wie die späterr: esgcthan, wiederzngeben. Und um nun das Reale richtig au fzn fassen, möge hier die.Reatparallele ans den: Ohet Mo^cd von Salomo Urbino (S. 12 h) Platz finden. Dort heißt es nämlich über das Wort *o-p) wie folgt: pD 13 psnns^ iidn , iSno HMD 7'nh wth np^noi D^n.in ">p^ □nts^D Dm , “lpn po Ninsy nDN nnyo * rhm npw (^' ryw) rby 'rnn , a±m , pnp^ nnw pNM ”N»i nom;-ownD pno nw pD Nim , -imn’ Dn^ni , p-ipt> d^idd pN (n^W) n3io , d^dun "Dnwnp,, ^nDi D^.iyn dn jnDD. Die Sache ist nun klar. Sa^adja Fajjümi hält für eine eigene RLudergattuug , die er durch eto) G'anr'us, d. h. Büffel oder Büffelochse,, bezeichnet, und diese Gattung wurde lallt 1 Köu. 1, 19 geopfert, folglich ist die Opferung desselben erlaubt. Da aber das Fett des nach Jes. 1, 11, auf den Altar gebracht wurde, so kann dessen Fett zllm gewöhnlichen 22) Bei dieser Gelegenheit will ich auf das Wort ^2, K a u, in der Mischna aufmerksam machen, über welches die vorzüglichste Stelle Bikkurim <'. 2, 8—11. Die Lalmudisten diffcntiren, ob es ein Bastard von 3.1 by ober iD^y■ \333 (nn3) pO fei-, also, wie Bertinoro (.zu' Bl'kk. 2, 8) meint und die -Mischna selbst spricht sich gar nicht darüber aus. Möglich daß il3 eigentlich 'nur die Verkürzung aus ^3 il3 ist, und da der'zweite Theil Ü/rQ „ Schaaf" bedeutet, so ' können die Lalmudisten sehr leicht auf die Meinung gekommen sein, daß es ein Bastard aus dem Schaaf- und Rehgeschlecht sei. Es kann aber Büffelochse sein, wie in jener Zusammensetzung die Bedeutung wirklich ist. Ich wünsche übrigens, daß Jemand die talmu-r dischen Resultate zusammenstelle. 30 *'