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Der Orient · 1846-06-25 · 26 (25.6.1846) · p. Spalte 403-404

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
26 (25.6.1846)
Date
1846-06-25
Page
Spalte 403-404 (sequence 2)
Language
German
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403 Literatürberichte. — Studien. Die Juden in Frankreich rc. 404 ± njnri .3nä 3dd, 2) mD»j)nrin. aro'3dd,' 3) -.aro. 3DD njNiT'.^Dii, 4) -firmr nnian 3dd, 5) nnn 3dd nunsttqn, 6) niio, 7) jNbpn!?y nwn, 8) 3dd n&sDnnn 3ns. Letzteres uJirb wohl das Buch anao m^nn fein , daö er als Vettheidigrmgsschrist der Philosophie au Salomo ben Aderet schrieb, welches iu ^3^3.3 3131L73 abgedruckt ist. — O33^ Wpv, eine ausführliche hebräische Grammatik mit vielen philosophischen Diskussionen und reichhaltigen Citaten alter Schriftsteller, herausgegeben in hebräischer und lateinischer Sprache von Abraham ben Möir de Balmes, Dr. der Mediein und der Philosophie (aus Leere in Neapel). Venedig, 1523, in 4, beide Ausgaben zusammen 315 Blätter. In demselben eitirt der Verfasser seinen Lehrer ’33 333 Dt*W IW nwD,. so wie ferner nachstehende Schriften: 1) Dvrob von Jarchi, 2) IW nDK von Rabbi Schalom Misrachi, 3) 3>lbbw 3DD von MoseS Kimchi, 4) n\J3n.Dhrr von Bedarschi, 5) nina von Jbn Efta, 6) 3,'DD3 tülb 3DD von Jehnda de Ncapoli, 7) P3313 3DD von Josef Kimchi und endlich die Grammatiker: , jron rwü h , msan , njNipN:i~ .iiJ)v3i hmnw -331 , .m min* fi -.a*ari3. In der Vorrede erzählt er die Theilnahmslostgkeit der damaligem venetianischen Juden an der Unterstützllng der jüdischen Literatur, und lobt dagegen den Edelmnth des rühmlich bekannten Typographen Dainel Bömberg, bei dem er auch sein gedachtes Werk herausgab. Den vollständigen Abdruck des Buches hat der Verfasser nicht erlebt, und ist der letzte Abschnitt desselben, welcher von den Accenten handelt/ von einem gewissen ,313 3 3 DiD^p '3 DlöMi^p tM3^ ergänzt und im Monat Tammus p'Ä beendet worden. — . Leipzig, 18. Juni. 1) Eine im Herzogthum Posen erscheinende Monatschrift „Der Spiegel" enthält in ihrem neuesten Hefte einen Aufsatz über die Stellung der polnischen Juden. — 2) Allgemeine Literatur-Zeitung, Nr. 127 und 128: Recenslon des David Kimchi'schen Kommentars zur Genesis, von Leb recht. Der Recenfent stellt die originelle Vermuthung auf: „Die ganze Oekonowie beweist nächst dem/Jnhalte, daß er zu sabbatlichen Vorträgen in der Synagoge eingerichtet war und es werden die Paraschen kürzer, jemehr sie sich den kältesten und kürzesten Wintertagen nähern". Am Schluffe der Recension ist eine geharnischte Philippica gegen die hausirende Literatur. Doch möchten wir wissen, ob manche hebräische Bücher gedruckt worden wären, wenn sich'nicht der Literarische Trödel ihrer angenommen hätte. Es ist wir z. B. bekannt, daß ein zuverlässiger Gelehrter den D^rUH Ö&y systematisch bearbeitet hat, allein das Herz der Verleger bleibt ungerührt. — 3) Leipziger Repertorium der deutschen und ausländischen Literatur, Heft 25: Beurtheilung mehrer kabbalistischer Schriften von Ad. Jellinek. — 4) Theologisches Literaturblatt zur Allgemeinen Kirchenzeitung Nr. 65: Recension des Werkes „Ke na an" von Lengerke. — 5) Jllustrirte Zeitung, Nr. 154: Abbildung eines alten Juden, eines Judenknaben, einer Jüdin mit ihrem Kopfputz, junger jüdischer Mädchen in Algier. — 6) Sonntags-Blätter, Nr. 21: Aus dem Ghetto. Von Leopold Kompert. 1. Das Verbrennen des Gesäuerten.— 7) Jntelligenzblatt zur Allgemeinen Literatur-Zeitung, Nr. 33: Ueber einige jüdische Zeitschriften vpn Prof. R.ö d i g e r. —- 8) B a y a r d, Nr. 23: Die jüdischen Kinder. Wir gratuliren dem Ritter ohne Furcht und ohne Tadel zu seiner gesegneten Vaterschaft. Monsieur le niedeein d’Alnoncourt hat doch für alle Klaffen ber Gesellschaft eine Auswahl von Recepten, die nichts wirken. — 9) Oesterreich ische Blätter f ü r Literatur und Kunst, Nr. 63: Die hebräischen Manuskripte der k. k. Hofbibliothek zu Wien. Beschrieben und mitgetheilt (die Manuskripte?) von S. Deutsch. Zweiter Artikel. I. Wörterbücher (Machberet von Menachem ben Seruk, von Parchon, Aruch von Nathan)) II. Gebetbücher-)' HI. Rabbinische Literatur und Kommentare (Naschi, Seser Ha-Jaschar von Abraham Jbn-Esra, Seser Ha-Teruma, Mardechai, Tosefta, Seser Mizwot Gadol von Mose de Coucy); IV. kara'ische Literatur (Eschkol ha-Kofer, Apirjon 'Asah, Keter Tora, Ez Chajim. Das Schlußgedicht, welches sich in der Wiener Handschrift des Ez Chajim befindet, ist wahrscheinlich nicht von Ahron ben Elija, oder steht es mit etwas Anderem im. Zusammenhänge; denn wer ist wohl der Gelehrte, von dem gesagt wird: , -)1N3 33 33133 nbrU litt ijjDtfid »331ND 3'.33? Auch kann manches, nach dem Metrum, korrigirt werden. Jedenfalls erwirbt sich Hr. Deutsch ein Verdienst durch seine Mittheilungen in den genannten Blättern. Hr. Deutsch wird übrigens eine separate Arbeit über die Wiener Handschriften veröffentlichen, und wir wünschen nur mehr Korrektheit des Hebräischen und auch eine bessere Wahl mancher Ausdrücke. ' - - Zustand der Juden in Frankreich unter den ersten germanischen Kaisern, Karl dem Großen (gekr. 800, f 814) und unter Ludwig dem Fromruen (gckr. 813, f 840)*). Wie unter den damaligen Christen, so war auch unter den Juden der Sklavenhandel im Schwünge. Der Hauptab- *) Quellen. Die sechs Schriften Agobard's: .1) Eider de insolentia ludaeorum. -— 2) De judaicis superstitionibus Über. — 3) Consultatio ad procei;es palatii de baptismo niancipiorum Judaeorum. —. 5) Epistola ad proceres palatii contra praeceptum impiuni de ba[)- tismo Judaicorum inancipiorum. — 6) Epistola exhortatoria ad Nebridium etc. Diese die Juden betreffenden Schriften Agobards sind gesammelt und abgedruckt von Galland, und auch v'on Bal uze. ■ i < i i | I 1 1 K I i

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