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Der Orient · 1846-06-11 · 24 (11.6.1846) · p. Spalte 375-376

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
24 (11.6.1846)
Date
1846-06-11
Page
Spalte 375-376 (sequence 4)
Language
German
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375 374 'Studien. Äbulfamdsch über Maimuni. 31 bti? liy (CH ul ln 8, 5); hingegen finden sich aber auch bei einem Nomen dieser Klasse beide Formen wie z. B. niPiD DnsrtVl (Parah 5/ 6) unb ,b«on (B. Mezia 8, 7); sonst glauben wir nicht, daß-sich eine konstante Regel für diese' Genitivarten finden läßt. Jedenfalls ist der biblische Status konst. häufiger, besonders bei Abstrakten und religiösen Gegenständen, wie z. B. ro'DD , vnpn nwa , ny^.nvsnin nax , nnw , rü?j; , riNton mö , mpi tfom rmä :,::uh& *nwn , wm Z12) Die Rüge des Verf.'s (S. 105), daß der neueste Bearbeiter der Mischna die D i m i n u t i v so r m übergangen habe,. müssen wir zurückweisen, da derselbe (S. 48) die Endung p ls) — wie Fäßchen, als Diminutivform aufstellt; in der Form selbst müssen wir aber dem widersprechen, da ein isolirtes Wort wie hier keineswegs seine Endung als die der Diminutive zur Regel erbeben kann, eben so wenig wie die Endung n'—, wie bei kleiner Knoblauch (Kilajim 1, 3), oder die vom Verf. angeführten kleine Presse und l4) ein Zwiebelchen, wofür aber oft' pp pin steht (Lerumot 2, 5-). Eine zuweilen vorkommende Form für Diminut. ist jedochwie der Vers, mit Recht hervorhebt, Zusammeusetzungen mit p, me i^itoDn p , pnn p. Eine eigene Form giebt es aber in der Regel nicht, eben so wenig wie für die V e r gl e i ch u n g d er Ad j e k t iv e n. Der Komparativ wird mit der Partikel viV1 ausgedrückt, der Superlativ mit der Borsylbe L» wie z. B. rbp (Sab. 8,. 6); nurDty ruap (i&d 8, 4); r^ru , niropnty raap NlbNiM (Kiduschin 3, 9); slNKV» ( Mmachot 8/ 5). Bei dem kronom. äemonKti-. §35 hat der Vers, das biblische Pronomen bei Bezeichnung des Orts, wie z. B. DlpD C5Soe)orot 4, 3; 6, 5); nHD (ibid 6, 8) vergessen/ — Die Zahlwörter sind beim Verf. eben so mangelhaft wie bei G.; so hätte z. B. der Vers, erwähnen'sollen, daß die Mischnah für gebrochene Zahlen sich griechischer Wörter bedient, z. B. für pionto (Jerus. Pesachim 10 h), Das alphabetische Verzeichniß der Partikeln § 37 ist nicht feh- 12) Zur Erklärung des Worts 'fon, Hyperbel (S. 94) müssen wir die Meinung von R. Jakob Tam (Smag Verb, 233) beifügen, der , das mit Dagesch, lesen will, nach der Stelle btfan DHN ~im HKan ’ rtü (Ezech. 20, 29), welches der Chaldäer übersetzt pritf jnta! 13) Wenn auch nach Kimchi (R. und p wie im Syrischen Verkleinerungssylbe sei, so ist in der Mischnasprache die Umschreibung mit dem Adjektiv pp so häufig, daß selbst für die Bibelsprache diese Dininut. noch zweifelhaft scheinen müssen cf. Ges. Lehrgebäude 513). 14) Wenn die Verdoppelung am Ende des Worts, wie bei^^I eine Verkleinerung ausdrücken sollte, so ist solches der lalmudischen Erklärung'von pprp, D'pnottf pnp'-p (Negaim 11, 4) entgegen. Jbn-Esra zu Ps. 45, 3 unterscheidet zwischen einer Verdoppelung des ersten und letzten Wurzelbuchstabens, jene sei Vergrößerung, diese eine Verklek-' nerung (s. Ges. Lehrgebäude, S. 497). - lerfrei; so hat der Verf. unter der Partikel v-in bte Stelle ‘llW nri N1? welches hier «9«, Schaden, heißt und keineswegs eine Partikel ist. Die Uebersetzung von (ibid) „erzeugen", ist wohl nur ein Druckfehler ^), sollte heißen „ergänzen". Daß vvi auch das Hebräische run »ft/ wie in D^D nn pro (Sornci 6, 5) hat der Verf. übergangen, ebenso' in der Bedeutung, hier, nSD-^n Sukka 5, 7) ~l^n/ einc chaldäische Partikel für nan; und die Vergteichungspartikel p^ , wie z/ B. pnnn (Tohorot 8, 9).; Wir haben somit in der möglichsten Kürze die Vorzüge und Mängel dieses Merkchens dargelegt und hoffen/daß unser Zweck, die Aufmerksamkeit der Leser auf diese Arbeit des Verfassers zu lenken, zu erreichen, daß er bald in den Stand gesetzt würde, das zweite Heft'herausgeben zu können; eine bessere typographische Ausstattung und sorgfältigere Korrektur müssen wir dem Verf. sehr anewpfehlen. K—m. Materialien zu Biographien jüdischer Gelehrten, die unter den Arabern gelebt. Aus arabischen Schriftstellern gesammelt von I. Chwolsohn. , vi.; Abulfaradsch erzählt (Rist. ckMa8trrrum x. 454) fast dasselbe, was Alkisti in der Bibliothek arabischer - Philosophen berichtet, ich will.daher nur das Wesentliche aus seinem Berichte in aller Kurze mittheileu: Im Jahre 605 (1207) starb Musa ben Maimun, eiu Jude aus Kordova, eiu Kenner der Philosophie, der Mathematik und der Medicin, ohne jedoch letztere praktisch ausgeübt zu haben. Gezwungen, ging er, dem Scheine nach, zum Islam über, übte aber Heimlich die jüdische Religion ans. Bei einer günstigen Gelegenheit wanderte er mit seiner Familie aus Spanien, ging nach Egypten und siedelte sich in Fostat an., wo er sich öffentlich zur jüdischen Religion bekannte und mit Edelsteinen und Perlen handelte. Der Kadhi Alfadhl hat ihm, nachdem die Azizen^) sich Egyptens bemächtigt hatten, seine Gunst geschenkt und ihm einen Jahrgehalt bestimmmt. »Er war auch ein großer Kenner der Gesetze der Juden, und verfaßte ein Buch über die Religion derselben, betiteltDelalet (der Führer), 15) Woran dieses. Werkchen keinen Mangel hat. we wi au ur ül ft ft sei bc vc? w l b> \ te i di ] e ä lt ä t\! E

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