Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1846-05-21 · 21 (21.5.1846) · p. Spalte 331-332

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
21 (21.5.1846)
Date
1846-05-21
Page
Spalte 331-332 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
84% known words query
IRI
…/8555529-9897631-9897654--4510-3532255
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

331 . 332 Studien. Prosbul. — sein könneso möchte ich meinerseits nicht beistimmen. Es hieße offenbar 'om Gewalt anthun, wollte man den Sinn des ->D hineinzwängen. ' Üebrigens sind divergirende Ansichten in ,0)N an verschiedenen Stellen gerade nichts Ungewöhnliches. (Vergl. D'riOD 35 b. 'om 2lnf. nV)D *»6 mit ninjD 53 b. ]^OnD pN / ferner DTIDD 36 a. (om ^lnf. Pdinh , mit myiDttf 24 Ä, ferner 57 b. 'om ^'us. N1N Dm mit myDtW 3 a. /o^n Ans. s. N^%1D L' St. u. a. a. O. m.) Der Einwurf der 'Din Su HIDD schemr mir so schwer zu beseitigen nichtdenn wenn auch Pn»nE? und ninD&y "OO identisch, so erhellt doch ziemlich deutlich aus 'om, wie aus der Sache selbst, daß die allgemeine Einführung der Wechselübergabe im Erlaßjahre, so wie die eigens festgestellte Formel, unter der Benennung. Pros b u l rc. eine etwas spätere Einrichtung Hillel's sei; denn mir so können, nach dieser Ansicht, die Worte des Sifri: jpn DON ]NDÖ blims)/.?« nehmen sein. Was ist aber nun natürlicher, als daß die Mischna diese.spatere Einrichtung, bald nach Erwähnung von. ninDttf "OU2N besonders erwähnt, und solche mit den Worten 13 PidIDD einleiret? — Ich erlaube mir nur noch H. L. auf Einiges aufmerksam zu machen , das mir in seinen Worten ungenau scheint. H. £. weist in einer Ztnm. auf die Distinktion des xfD zu nDD^ 9. hm, wonach bte. oon püJI .'Din aufgeworfene Frage erledigt wird. Es ist mir zuvorderst nicht klar, wozu er dieser Distinktion bedarf, da solche an der Sache selbst — ob nämlich pimnD und nnDiy nDlD identisch oder nicht — nichts ändert. Jedoch in der That dürfte besagte Distinktion wenig stichhaltig sein, tfj kann wohl nicht der Ansicht sein, daß in dem einen Falle den Gerichten das Expropriationsrecht nicht zustehe, indem die zu^2 npDD allegirte Stelle aus Esra 10 diesem geradezu widerspricht; (vgl. Maim. ^'>'^,nn3D 24, 6) steht ihnen aber das Recht zu, warum sollte man bei Prosbul Anstand genommen haben, von diesem Rechte Gebrauch zu machen. — Es ist einleuchtend, daß nunmehr diese Distinktion mindestens gezwungen ist. Ferner vermeint H. L. zu beweisen, daß Prosbul nur rabbinisch und mit nriDttf 1D1D nicht Der Bund Salomo's. identisch sei, weil nach Maim. Komm, zur Mischna n'JJOP A. 10 dabei )vq ly zur Anwendung kommt. Aber dieser Umstand beweist nur, daß tn'D D^DDD nDDL7 nur rabb. sei, (was auch Maim. nur dort behauptet) und hat mit der beregten Identität gar nichts - gemein. Ja , wäre TrflD D^DOD HDDS^ biblisch , es t'ürftc wenig Eintrag thun, daß Prosbul gänzlich rabb. Einrichtung sei; es handelte sich immer um Beseitigung eines biblischen Gebotes, und sollte dabei p-j ,-jy nicht zur Anwendung kommen. Endlich behauptet H. L., daß schon die Formel von ninDL7 1Di13' — abweichend von Prosbul — laute: rnn CDNE? DD*? ^jpDID 'lD1 und daß mehrere Kasuisten hierauf aufmerksam, machen. Ich aber finde von dieser Abweichung nichts bei den Autoren,,die mir vorliegen, und namentlich nichts bei den cittrten nnyD angef. von "2 zu dYid 67 und ebend. , □'»Din und nrfyD selbst liegen mir nicht vor). Nur Ybd ju pDJ) 36 a. Ans. ij-od, erläutert die bei P r 0 s b u l gebräuchliche Formel mit den Morten: D^V.113 V>nn. Beiläufig bemerke ich, daß im erwähnten von '2 ongef* nn^D sich die Worte vorsinden, ^IDINDNV ^"na ^yiD", was höchst auffallend erscheint, da doch Hillel, als Nasi in Palästina gelebt, und dort seine Einrichtung getroffen; auch heißt es im Talmud nur fnn nyUüO, und ist von ^'n keine Rede, oder ist es ein Fehler, und soll wirklich anstatt ^"ro heißen f'nn? — Im Literaturblatt Nr. 15 „Uebcr Aussprache.und Bedeutung des Tetragrammaton". Ich weiß nicht ob ich irre, aber mich dünkte schon zu Exnd. 3, 15 sagt mit kurzen Worten den Hauptinhalt der Worte des Dr. Höchstädter. D"DEH giebt seine Erklärung dort mit ^'2 n\v, und umgewandelt in die Buchstaben des gewöhnlichen Alphabet, lautet sie Dipsn n rrnv lniN onip uni rpriKv id^ Nnip nih DItib Hin nO‘'3 1DD "1\ Er schließt: pßiy yy p-jT d'yrnh ubto nhin d^.id pNi i^n niNnps hw idwd. D. Testamentum SalomoEig. (Fortsetzung.) Kal evkoyrjGag zov ftzov ixeksvGa TCctQslvai eze- QOV TCVBV^a r XCil tfk&e. TZQO TtQOgWTXOV ' (10V EZEQOV ÖCilfiOVlOV E%OV XfjV (lOQCp'fjV EfiTCQOQlhv 17V7C0V ' 0%16- &ev Öe l%&vog, neu cpG)vr\ i\v avza fisyaky xal sksye TCQog fxs' ßacclEv JZokofiaivsyco nvev^a firakaGGiov ‘EL{u %ctkETcbv9 xal a^vobExofiai iv %qvG(d xal aQyvQtp ' iyco ZOIOVTQV EL {XL TZVEVfia ÖLEyVQO^JLSrOV xal £Q%6{IEvov iwl zä aTckcb^iaza zov vduzog zfjg &akaGG7ig, xai ixnodi^co zovg ev ovzrj Ttkeovzag dv'd'QcoTtovg * öre- Der Bund Salomo's. (Eine apokryphische Schrift f aus dem Griechischen übersetzt.) (Fortsetzung von.Nr. 7.) Und ich pries Gott und gebot, mir einen andern Geist herbeizuführen. Es erschien hierauf ein Dämon, welcher vorn das Aussehen eines Pferdes hatte, hinten aber das eines Fisches. Er besaß eine laute Stimme und sprach zu mir: König Salomo, ich bin ein böser--Meergeist und habe. Wohlgefallen an Gold und Silber. Ich bin ein solcher Geist, mache

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.