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Der Orient · 1846-04-30 · 18 (30.4.1846) · p. Spalte 285-286

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
18 (30.4.1846)
Date
1846-04-30
Page
Spalte 285-286 (sequence 7)
Language
German
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285 Studien. Landauer, literar-histor. Forschungen. 285 auch ein Ausdruck einige Zeilen weiter^ Bei dem an -im -in vwinS v fern bet . uon NnnnDiD nach niid versetzt, sagt Nnnitf : rpbpty *>D1 WH onn1? nwi ni*w no^j das Nirv*)N zeigt nun deutlich, daß ein solches Ereigniß schon von einem Andern erzählt worden (s. Rapap. jru nn^un- S. 39). Der Brief des jnw war also bei bcm ^>NW no entweder durchrissen, oder unlesbar. Wie weit die Lucke Hinaufreicht, das verrathen die beiden innN. Den ID jriDn; .imfe -bcn.^NW 701 welche Namen hier ebenfalls vermischt waren, hatte man aus andern Quellen; die Erzählung bei *?NW aber konnte man nicht finden, und sie fehlt also noch. So stehen also in dieser Reihenfolge die beiden mnw an einer lückenhaften, und zum Theil ausgeflickten Stelle des Briefes, und in den folgenden machen sie 11 Jahre aus, die gerade zu viel sind. An merk. Daß alle rn’iP nu.ty in diesem Brief! von späterer Hand eingetragen, und daß selbst nmy DWlNii ]D denselben noch ohne diese vor sich gehabt, hat schon Rapaport im. vierten Theil des ion onn I (S. 213 und 214) uachgewicscn. I X. j Zweifel gegen einige Angaben -es naN-* tut j Leben Saadja's. | Aus dem, was wir bei dw p npp in Hinsicht des Saadja gesunden, erwachsen Zweifel gegen dieRichtigkeit folgender Angaben des '712X7 \ 1) Weder der frühere /wn, noch der noch ältere ^nnn jrü fl sagen aus, wie lang Saadja gelebt. Erst der spätere ff'nNn theilt ihm das kurze Leben von 50 | Jahren zu. Nun lesen wir bei DW p npy’ : ■•»öb 1 nymi uhjhd1? wa non -onDj/D (nnyo. hw) rarw j monno mWn V'? nnbw in prur» 'n ujprP pNrpp 1 ppisp - 7") nnm , ^oni> )nd? uro mnon pnjr Ntm nuran I by rvoyo mn .n^ unpy-\p tn'OJni onmhnod (muß n^ oder Op heißen) ~pb now mm DV^-MpO | m myo ,^dd.. I; Nach diesen Worten muß Saadja ungleich älter I als OW p np^ gewesen sein, da dieser auf seine Jugend von 20 Jahren auftnerkfam macht, und erzählt, I daß er trotz dieser wenigen Jahre coi^v) Fehler in den Zuschriften des Saadja gefunden. Nun war Saadja 14 Jahr in Babylonien; diese Briefe aber von Egypten aus nach Kairwan werden auch nicht gerade im letzten Jahr vor der Abreise nach dm geschrieben worden sein. Lassen wir Saadja . nur ein "Alter von 50 Jahren H erreichen, so wäre er bei der Korrespondenz nach Kairwan E etwa 10, 12 oder 14 Jahre älter gewesen als p np^ || DW. Bei diesem kleinen Unterschied des Alters aber | hättesich DW p np)-' unnröglich so ausdrücken können, 8 wie er es hier gethcm, und wir haben daher hier'schon Grund genug an der-Wahrheit jener 50Jahre zu zweifeln, die üus bald noch verdächtiger werden. 2) n"nsvn sagt , Saadja. habe alle seine Schriften erst zu *?nn m seinem heimlichen Aufenthaltsort geschrieben. Diese Angabe war mir schon früher aus folgenden Gründen verdächtig. Erstens muß Saadja schon, bevor er nach Pnn ging, einen ausgebreiteten Ruf großer Gelehrsamkeit erlangt haben. Denn einen Ausländer als pm nach ^nn zu berufen, war auf beiden Hochschulen eine unerhörte Sache, und ist vor Saadja nie vorgekommen. Mangelte es an der einen Hochschule an großen Männern, so nahm man Einen von der andern herüber (wie es bei wmrp nn und DD der Fall war). Nur der große Name des Saadja, und der Wunsch der verfallenen Hochschule zu NDNQ NnD durch die Berufung eines so ausgezeichneten Mannes aufzuhetfen, konnte den NW bestimmen, eine Ausnahme von der Regel zu machen. Wie sollte aber Saadja diese Celebrität erlangt haben, wenn nicht durch die Abfassung gelehrter Schriften? Etwa durch Privatkorrespondenz nlit den Mm zu ^nn? Davon würde wohl der NW wenig Notiz genommen haben. Oder durch viele und gelehrten Schulen? Aber in Fajjum war ja keine >TW, und wir wissen nichts von solchen Schülern. Nun spricht aber zweitens schon der blinde Wunder th ater , den der NW. um Rath gefragt (s. jru ODD ’bnnn) , von der unerschrockenen Wahrheitsliebe des Saadja, die Nichts scheuet, und Niemanden fürchte, von seiner großen Gelehrsamkeit, und was besonders zu beachten ist, von seiner weitläufigen Sprache (nooN wb). Wer wollte nun hier verkennen, daß die Wahrheitsliebe , die Gelehrsamkeit und die Art der Sprache des Saadja mehr als durch blose Korrespondenz bekannt waren? So dachte ich schon früher. Da wir aber nun oben ermittelt, daß ■onn nbw im Jahr dS durch Pnn gekommen, und von da dem dw p npjr den t£/no ”ü gebracht, so ist die Angabe des IDNI erwiesen falsch. In diesem bezieht sich Saadja auf viele Schriften , die er früher geschrieben; nS aber war das zweite Jahr seiner Berufung, in welchem er noch öffentlich an der Spitze der Hochschule stand. Hat nun aber Saadja schon in Egypten so viele Schriften verfaßt, und sich durch dieselben seinen Ruf erworben, so erwächst hieraus ein neuer Zweifel gegen die schon oben bestrittenen 50 Lebensjahre. I

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