Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1846-04-23 · 17 (23.4.1846) · p. Spalte 265-266

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
17 (23.4.1846)
Date
1846-04-23
Page
Spalte 265-266 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/8555529-9897631-9897649--4473-3532182
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Studien/ Nachträge ’jü* den Psalmüderschristen. Die Bedeutung von ' ist mächtig. Andere leiten es ab von ' So Kimchr. — 2 M. 6, 2 sagt Jbn-Esra: mD n^p nair nbü, die Erklärung des Worts Schaddai ist schwierig. Bei seiner Aeußemng, daß cs die Form von habe, mußte er als Grammatiker an tlN denken. Nun fehlte ihm aber eine Allalogie ^welchesZW. wir von Gesenins haben, der der Meinung ist, daß dieses ZW. von — welches primitiv wahrscheinlich ist —- abgeleitet sei. Daher war die Erklärung dem Jbrl-Esra schwierig. Bei der Ableitung von uw mußte dem Jbn - Esra ebenfalls die Endung schwierig Vorkommen. Daher kam mit der Analogie von -vn zn keinem originellen Resultat; schrieb es aber, gleichsam als Vorschlag, hin znm fernernNachdenken. Ben-Seeb fuhrt an unter dem Worte nicht unter lind erklärt es als der Allernährendc: „pjiib irrtz» j>Wß nä,w')b hb> 'jitsfy"; kam, sich aber von dem hergebrachten Sinn: „allmächtig" nicht trennen und kombinirt: bzh 713 DtyDBfn Hier' bleibt aber außer dieser Mischung die Endung v wieder schwierig. Endlich hat Gesenias wie Kimchi, unter *n$'. Unter f;ct\jt es bei ihn:: — „Die Form ist plnr. umZ. vom Sing. mächtig *) (vergl. das 6 arab. JocX-w" [TW] mächtig, gewaltig, von dem Stammw. Tiitf). V" ist alte Pluralendlnig, wie in Unter sagt er: „Der Ursprung der Endung 'ist streitig. Am wahrscheinlichsten ist es alte Pluratendnng, wie in rj&T hier als Majestätsplural gebraucht ...... wobei man rschrieb statt um es von (meine Herren) zu unterscheiden". Ändere z. B. Ewald ...... nehmen für ials ursprüngliches S n ffixum , daher „eigentlich m e i n Herr, aber mit allmälicher Anfgebnng des Possessiv i, wie in dem französischen Nonsienr , wofür sich die Stelle Ps. 35, 23: anführen läßt; doch steht entgegen u) daß gerade diese Form immer Pluralbedeutung hat und Ir) Jehova selbst nennt sich z. B. Hiob 28, 28. Jes. 8, 7 (vgl. V. 5)" tcl' Fürst in der Conc., der alle Meinungen zusammenstellt, nimmt für eine alte Adjektivendung (Conc. p. 1104.). Wir glauben aber, in Hinsicht der Endung vrräher zum Ziele zu kommen, wenn wir einen neuen, ganz einfachen Weg einschlagen. Besonders bei cinsylbigen Wörtern finden wir, daß die Endung vmit der Im Hebräischen kommt nicht W als mächtig vor. Auch heißt es nie BtW, wie — Die Meinung des Gesenius ist , daß statt der richtigen Pluralendung die Endung eine alte Pluralendung sei, OIN bedeute demnach Herren für H<rr. T ~- 26fi wechselt, z. B. ^n und Hagg. 1, 1 und 4 M. 26, 15.‘ Unter hatGesemus: „festiYiis von D und der Endung s. v. a. Sal. Dubno ün "UND 1'81 23, 6 nimmt an, daß das Jod m Jod paragog. ist und steht statt dem Artikel; es 'hätte fönst geheißen ^12^ jetzt aber ‘OTS! Wüp* Wir nehmen.an, daß das Jod in mit'Patach*) voran, gleich ist mit einem angehängten Jod mit Chirik voran. Diese zwei Vokale wechseln. Die angehäugten Jods sind da zum Wohlklang, zur Verlängerung des kurzen Worts und mit Berücksichtigung des Gegenstandes, wie alle Jod paragogica. Man könnte sie Jod parag. enphon. nernten statt „alle Pluratendungen" oder „ursprüngliche Suffira". In dem Worte ist diese Endung um so einfacher, als das Stammln. w, die ursprüngliche Sylbe deö Zeitworts NW', und nach Gesenins primitiv ist. Man braucht somit nicht nw sondern nimmt mit Jod parag. enphon. mit Patach — Chirik. — Wie wir oben erwähnt, daß wir sür vjn und ’i/iy für vhk (beides für pjx) haben, so könnte es nicht unmöglich sein für iw' nachznweisen. Man sehe Gesenins'unter wo es heißt: „das ist nicht radikal". So giebt es mehrere Wörter. So glauben wir p-,D von verschließen, ein schließen , ableiten zu können, davon mit einem angehäugten Nun, ähnlich etwa der arabischen Endung. Ein Hemd schließt den Körper zunächst ein. So das N. pr. p^\ Um so eher, hat der Verfasser des Buchs Jjob, welcher in Arabien, in Uz, zu Hause war, das ] dem Worte vw angehängt und so sagt Jjob Kap. 19 letzter Vers: Scheuet euch vor die glühende Sünde der Dolchstiche und iHftn referiren sich auch hinauf) T]T] ist offenbar Anspielung auf die Worte Salomons, Spr. 12, 18: nVvpnc? t£p, denn dieser Verfasser hat nicht nur auf die Worte des Moses angespielt, sondern auch auf die der übrigen Bücher der heiligen Schrift — auf daß ihr erkennet den allgütigen, den allbelebenden VW* wiederum Anspielung auf die Worte Jer. 22,16: ’rw njHn tt'N *6n irow pj; s'p n -luch stcht ein psik nach l h r, die ihr im Munde führt,, zeiget, daß ihr seine Eigenschaften kennet, und erkennet pW jJJJÄ Die Massorethell haben dies Wort nicht für lrj'p angesehen und änderten es daher ab. — Nach den gewöhnlichen Auslegungen, daß das p für stehe (nur in dem Gesang der Debora klingt dies ’p poetisch schön, nicht hier —) hätte eS, wie immer nach ty-rn, geheißen n, nicht *), und *) Das heißt: wo nicht mein Herr bedeuten soll; ähnlich und iZp,. Z.B. D’»nbN o j ojn '»d mn W).

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.