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Der Orient · 1846-04-23 · 17 (23.4.1846) · p. Spalte 263-264

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
17 (23.4.1846)
Date
1846-04-23
Page
Spalte 263-264 (sequence 4)
Language
German
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263 Studien.- Mchtväge zu den Psalmüberfchriften. 264 unkonsequent sein mit dem Satze : um ’NIpV ix Publikum. 5) Kommentar zu den Psalmen.' Salnich'r, -1571. 4. Unser Verfasser bestätigt eine Erscheinung, welche in der jüdischen Literatur uns entgegentritt: die freie n Denker-und die u n b ew eg l ich en Talmudgelehrten sind sehr produktiv; die zwischen diesen beiden Extremen sich bewegen, produciren der Zahl nach nur wenig. Anhang zu den Forschungen über die Ueberschriften der Psalmen re Von Hartwig Philipp Ree, in Aar h us. XIV. (Hypothese, mittelst welcher der Name gerechtfertigt werden könnte.) Angenommen, der Koncipient fand irr den Quellen*), daß der Name war mit Dag. im Sin, d,ie Etymologie etwa ähnlich andern Nom. Pr. mit i im Anfang , z. B. ^2^7 | n3pv**)* ®a man aber inr Leben der Sprache dazu geneigt war, nach aramäischer Flexion, statt solchemDagesch, mit„Nunnation" zu sprechen f wie statt wie statt ■ yrft, unb besonders da die Mutter des Jissachar, welche ihm den Namen gab, eine Aramäerin mar; 1 M. 30, 18: dt&n [ru mb n.DNni b esür chtete der Koncipient, daß man aussprechen würde, um so eher würde man sich, dazu berechtigt finden, als die Bedeutung dieses Worts, ähnlich ganz dieselbe wäre wie die der Worte: jnj liämlich t£rp Gott hat gelohnt; — wegen des Dagesch muß es aber wie ausgesprochen werden: so setzte er noch ein Sin hin, um es recht deutlich zu geben. Möglich ist es auch, daß es in jener Quelle schon — fälschlich, aber nach dem Sprachgebrauch — Jinsnchn-r hieß, oder daß man das Wort, zu seiner Zeit, so aussprach, wenn auch nicht wegen der Bedeutung: Gott lohnt, sondern wegen Erleichterung des doppelten Sin im allgemeinem Sprechen; er war aber ängstlich , daß man Jinsachar für Gott hat gelohnt annehmen würde, und dieses würde *) So fand er ja auch in den Quellen — oder Tradition wenn man will — den historischen Satz ^>MN TK. *") Unter heißt es bei Gesenius: ........ von bfcOKfj für das vollständige mit etwas kühnerer und* gewaltsamer Zusammenziehung, 'dergleichen sich alle Spra-' chen in den Eigennamen des gemeinen Lebens erlauben, aber zugleich mit Anspielung auf Nach einer andern Ansicht, -er ich früher folgte rc. muß es Zanders aufgefaßt werden. — mm. Es kommt kein Namen mehr vor> bei dem er diese Vorsicht nöthig hatte. Hier war es aber doppelt nöthig, einmal wegen jener Veranlassung zu diesem Namen: „Gotthat mir mein Lohn gegeben" , daß also Jana, statt Jaha, wieder in Gebrauch kommen wurde, und dann um der fremden^ Nunnation als Uukorrektheit vorzubeugen, da es korrekt : Jissachar heißen soll. Auf diese Art kann man sagen, daß nur* mit 13WW'' einen Zusammenhang hat*). ■ XV. (Nachträgliche Anmerkung zu der Erklärung des Worts Ein näheres Besprechen und eine Zusammenstellung der verschiedenen Meinungen überden Sinn sowohl als über die Etymologie des Epithetons dürste manchem Leser wohl nicht uninteressant sein. Einige waren der Meinung, das Stammwort wäre genug und das Schm stehe für wie jenes in dem Worte — das Dagesch in dem Datei ist eine Folge des Pgtachs des Schins. —• Nach diesem sollte der Sinn des Wortes sein: Er, der in Hinsicht der Schöpfung sprach, daß. nun genug geschaffen sei, denn sonst wäre auf dem Befehl „es werde" kein Ende gewesen rc. Dieses alles mußte mau sich bei dem Worte denken. — Andere waren der Meinung, daß das Wort iss den Sinn haben solle: Er, der den Geschöpfen Nahrung genug giebt rc. — Wenn das Wort Nahrung, äußer D^/auch in läge, oder liegen könnte, so wäre der Sinn annehmbar. — Wieder andre legten, bei selbiger Etymologie, den philosophischen Sinn in Schaddai: xbr uvwon yna mv inbtt -mx■ W> p^om rmyb p'öon lrviNnfD. So Hat jeder seinen Scharfsinn angewendet, während man sich in den einfachen Geist jener Menschen, welche an dergleichen, philosophifche Abstraktionen nie gedacht, haben, nicht hinein dachte und das am nächsten Liegende hat man übersehen. — Siehe die Erklärung zur Mendels--- sohn'schen Ucbcrsetzimg 1 M. 17, 1 uub ibicl. 43, 14. — Diese Etymologie von yf inid wird von-hettdenkendcn Grammatikern als z. B. Jbn-Esra 1 M. 17,1 verworfen, indem, wie dieser sagt, daß die Worte r?j sich nicht für ein Nomen passen rc. Nun fährt er'fort: ,,i^' hat die Form von dem Worte *) Die Etymologen vom Fache werden wohl mehrere Wörter im Ketib finden, wo ein Buchstab, der Deutlichkeit' für die Zeitgenossen des Koncipienten, hingestellt ist , und wo es im Ken heißt:—P5V- So wohl niOK, wo man befürchtete, — d. h. bevor die Vokalen gesetzt^waren — daß man klagen, lesen würde, und schrieb daher: ftvjKX 2 Ehr. 8, 18. M. s. Gesenius d. W. wo es heißt: eine am Unrechten Orte gebrauchte volle Orthographie des spätern Schriftstellers oder unkundiger Abschreiber. '

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