Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 16 (16.4.1846)
- Date
- 1846-04-16
- Page
- Spalte 247-248 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/8555529-9897631-9897648--4463-3532163- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Riga 1× ep/1000826
OCR text
24? 248 Studien. Nachträge zu den Psalmüberschrrften. — Der Gruß der Juden. 5 M. 33, 1. Dies der Segen, den Mosche, der göttliche Mann, den Kindern Jisraels vor seinem Tode ertheilte. 2. Er sprach : Jehova, der auf Sinai — mit seinen Engeln — erschien; in Seir leuchtete; — O ju ihnen hin! — der auf dem Berge Pharan .strahlte und einher kam mit heiligen Myriaden; in seiner Rechten Feier des Gesetzes — O laß mich doch — zu ihnen hin l — 3. O Du, der Du auch andere Nationen liebst! sind ja alle ihre Heiligen bei Dir und hingestreckt Dir zu Füßen, empfangen ste von Deinen Befehlen — gleich den Engeln. — 4. (Die Anwesenden zu einander.) Das Gesetzbuch das uns — dieser — Mosche gab ist ein — großes — Erbe für die Gemeinde Jakobs. 5. Ward er ja auch in Jeschurun — wie — ein König, als damals die Häupter des Volks versammelt beisammen waren, die Stämme Jisraels. — 6. (Mosche) gebe, daß Reuben lebe; nicht stürbe, daß seine Mannen wenig würden! XII. (Zur Exegese Jest 26, I: tfVfy -py*) Fälschlich hat Jonatan es als stände dahingegen Jbn- Esrar'-ü^ lly nvi (d^vt) q*>y. Es ist ,,Dativ der Person" wie Ps. 84, 6 Wie es Gesenius in seiner Uebersetzung des Jes. giebt, weiß ich nicht. -- XHI. (Nachträgliche Benrerkung zu der Rechtfertigung des Namens qqfrfr\) Daß das Jod mit ' Chirek, in den Eigennamen, nicht die Bedeutung, wie *> der dritten Person hat, beweiset der-Name 1 M. li, 29, da dieser Name Femininum ist -—"Schwester flX mUDN im Daniel. — Während der Gottesmann in stiller Andacht, rücksichtlich seiner letzten Bitte, so hinlag — wie konnte sein Geist ihn auch sogleich weiter sprechen lassen? — entstand jenes Gespräch des Ruhms. Indessen kann man auch annehmen, daß V. 4 und 5 eine Einschaltung des Koncipienten zum Ruhme Mosis war. Unsere Hypothese soll blos zu einem annehmbaren Sinn in dem Worte ID*? und zu einem Zusammenhang des dritten Lerses sqq wqy mit dem zweiten, führen, mfi steht als Anruf in Parenthese zwischen -pp panp tD — *) So erklärt Ibn-Esra das Wort mit und es erklärt sich dadurch sein räthselhafter Ausdruck: „wenn Du 33 Jahr zählen werdest, werdest Du das Geheimniß — den Grund — des Wortes wissen, hat nämlich den Zahlenwerth von 33. Die Parallelstellen, wovon er spricht, sind alle die Wörter, von denen die Radix ist, so z. B. qy^ä und |welches die Bedeutung von hat. — des — und hätte dann p)2pp, wie pi^qp, heißen müssen. Es scheint daher, daß *man mit dem Jod mit Chirek, voran das n. xr., noch auf das alte p hat anspielen wollen. Als Omen nämlich: pjIO>—> Gott beschütze ste; pq^-p, Gott "lache ihn" an. Eine Wendung für das Lachen der Mutter. Um das p aber zu vermeiden ^) hat man dem Buchstaben, welcher nach dem Jod mit Chirek kommt, ein Schwa quiescens gegeben in allen dergleichen Namen, da das Dagesch dann von selbst wegfällt; vielleicht in der Bedeutung: man beschützt; man lacht. In dem Namen q^fri a'fci* hat man diese Abänderung nicht vornehmen können. Es würde gerade gegen die Worte der Mutter ninbitf jrtt nDcy streiten, wenn man den Namen zu q^fri man lohnt, abändern sollte. Wegen dieser so zu sagen heiligen Etymologie und um den Sinn nicht zu zernichten, Gott hat gelohnt, wollte man das Dagesch behalten, befürchtete aber, daß man das Dagesch mit j auflöftn werde, deswegen das zweite fr. Es sagt deutlich man solle es wie qqfrfr^ lesen; nicht aber wie ähnlich jnpö für yqp.' Man vergleiche Man wollte mir dem hinzugefügtm l so viel sagen, als daß das fr Schm dieselbe Bedeutung hat als fr Sin d.h. frq£> bedeute so viel als frqD—und vielleicht auch", daß man deswegen das""Schin" nicht hart anssprech.en solle. M. st „Jjob" (von Wolfsohn) 26,9. Vergl. auch qfrqp — wovon ^'^frq^ —, da hat man Dalet offenbar hinzugefügt nm gleichsam zu erklären, daß frq$ dasselbe bedeutet als nämlich aüsbrciten, z. Ä. die Füße beim Reiten'ausspreizen; daher frqO, ein Reiter. -- Vielleicht kommt auch qqO und jqqqe vorn Reitm auf dem Maulthier? —- Der Gruß der Inden- Won . R. Wunderbar, Lehrer an -er israelitischen Schule zu Riga. (Schluß.) Ferner, obgleich der Talmud jede Unterbrechung wahrendes Betens strenge untersagt, so gestattet er es dennoch zu Gunsten eines Grüßenden.10) *) Wegen des Satzes ^.q Man fing vielleicht deswegen mit nrp zu benennen an - weil pq> im Übeln Sinne genommen werden kann, wie es in diesem ^Sinne auch öfters, im Verbum vorkommt, nämlich Machrhaberei, Unterdrückung. Ein Beleg mehr dafür, daß >qfr nicht von q^fr kommt, denn dieses Zeitwort kommt immer Lm Übeln Smne vor, rauben. — So kommt auch p]qfr nicht „von qqfr"; sondern von qfr. -— io) H'Tin'i ij~i , ftoi nwi iodh \sbd O'p-W