Der Orient
- Journal
- Der Orient
- Volume
- 1846
- Issue
- 15 (9.4.1846)
- Date
- 1846-04-09
- Page
- Spalte 227-228 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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227 Studien. Szalrnon ben Jerocham^s Gedicht gegen Saadja. 228 mußte Nun pröstetice haben, weil das Ststlnmwort einsylbig ist So 71^ von 7-1P Z 7j2Z—TjÄ, m. s. Gesenius diese Wörter.- — MYZ bedeutet gleichsam ein besucht werdender Mann, ein Mann den Gott besucht, in den Gott seinen Geist eingehen läßt und der somit alles sehen.kann was andere nicht sehen können, da der Geist in ihm es ist, ’ der es stehet und daher auch das Zukünftige sieht, und so hieß man ihn auch 7*0,77' den Seher. Vergl. bei uns Somnambule. So heißt ein. geistreicher Mann 1 M. 41, 38: ein Mann in dem ein Geist Gottes ist: in ihm. Von diesem Substantivum dürfte das Zeitwort ein Denömin. sein, begeistert sprechen, lmren:^ 71^ für rpO) wie qvj für DN"!}''für ne«n.- — :.;T , V. . ■ (Zur Etymologie des Wortes ppp). Von dem Worte fciip=Nip mit Verdoppelung des ersten Stammbuchstaben wie | rnööDü j nrpnnn. [.^dddn (Ges. d. W'.) , entstehet: pNp-»p v. d. Forrn pHpst. Das Ales wechftlt mih Jod, wie — >ah.er' ppp. So wechselt das He in ,727 mit Jod in pO7 und nnN in prM—pntt, und 71^ ist ja, infin. von ^^7 Jerem. 25, 27 — So wird , selbst ein eingeschobener Buchstabe. oft zu einem Stammbuchstaben:. Von .177! mit h j dieses wiederum, ohne 7 — mit als Stammbnchstab — b.'n. M. s.. Ges. d.- W. -7— — So,- glauben wir, hat /man von 71 □ Kleid ^710^, sich eine Wurzel gedacht 710, wie 72—!7,2, llnd davon NDQ Decke gebildet. Äergl.riM Kleid) plDDD Dekke. Gesenius hat es, unter 710 umgekehrt: .„zweifelhaftes. Stammw., siehe niDö " Unter HDD stellt er Ln Frage, ob nicht. Tp-IDDöu lesen wäre, da niDD etymologisch sich nicht erläutern ließe..**). — Nach dem Gesagten käme «pvO von 710 ohne .Konjektur. — Das Waw in ÖD könnte wohl/auch in Waw molrile übergegangen stin,. wie M!7^M7! V7^—DID? VI. ' . ch (Zur Etymologie des Worts pW). Daß für 7W stehet, dazu vergl. noch 7p77'-für 7p7 p,-Nyn für Miyp.' Ges. Col. 221 die Sytbe 0. Siehe auch für nnn 'päpn’J — P;;f ■' ' VII. - -; Unter sagt Gesenius: s'i kann hier terminativ delniuut. und charitat. fein«. zeigt hier, wie *1 @0 HDD für Dprto 3af>l.; riDlDD ist ein Zaünz 7OQ eine Decke. — allenthalben) Größe, Höhe.an.: Vergl. ^.7 Hjidd und '-piTO 717 Hm pjmö ist: von einem schönen hohen Hals, oder p^7!'^Q pjy 7nN7: mit einer Schnur von deinem prächtigen Halsband. — Unter sagt er ist vergrößernd. Auf einer andern Stelle , sagt er ist eine Endung, welche f e i n e Bedeutung hat. —- VIII. (Zur Etymologie des Worts 7^ Grund, von wie 702; chaldäisch von festdrücket!, kneten.) Demnach könnte das Jerem. 6, 29 vertheidigt werden. Gegen das ^P spricht folgendes. Wenn das Blei von den: Silber, durch das Feuer verzehrt wird mDJ/ an dann ist das Silber ja rein. Dieses spricht aber gegen iprü' \sp D’jn? und gegen DNDJ FpD. Leitet man aber ddcpn von n^dVlann ist der Sinn: Es ist des Bodensatzes, des Bleies so viel in dem Silber, daß der heiße Tiegel es nicht verzehren kann, wenn gleich der Blasebalg vor Hitze glüht. — W i r scheiden das Kupfer oder anderes Metall, mit dem das Silber legirt ist, aus; die Alten ließen es im Tiegel verbrennen. Wörtlich heißt es somit an jener Schriftstelle: Der Balg selbst ist glühend NM 7M von 'ihrem Bodensatz an^ND, das Blei nämlich rrap (Apposition) — „ihr Schlacken", spielt an auf sie, nicht auf das Bild, aüf das Silber -— dennoch -geht der Schlacken nicht heraus: pW vb D'jnt daher bleibt es DttDJ ^03. -— Auch kann wohl rhDy Dnt^ttD als Drms* mDpD genommen werden, wie d^d d\37 für . D^n. nm — Sollte nicht 7^ verwandt' sein mit dem spätem 7^'^ .von'tii'cten und DTO m nwW fo ind als wohlriechende/ (angenehmer) Kuchen d. i. Opfer, bedeuten? Vergl. Jer. 7, 18: Vergl. Ps. 90 7^ — von nitf — so viel als 777^ so 7^ für riw«.? Die Einleitung des Szalmvn den Jerocham. Herr Dr. Fürst hat mich ersucht, ihm „eine Erklärung der unverständlichen Einleitung von Szalmon ben Jerocham" zukommen zu lasten. Meiner Meinung nach, enthält dieses karäische Gedicht eine Polemik von der feindseligsten Art gegen die Talmudisten. Im Geiste dieser Auffassung folgt hier eine Uebersetzung desselben mit Anmerkungen. * O^pOI '^OV Meine Rechte — und zwar mit bittern Früchten — *) 1) Vergl. 1 Äon. 7, 24: -Q5p12P W