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Der Orient · 1846-04-02 · 14 (2.4.1846) · p. Spalte 219-220

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Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
14 (2.4.1846)
Date
1846-04-02
Page
Spalte 219-220 (sequence 6)
Language
German
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215 Studien. Szalmorr den ZerochEs Gedicht gegen Saadja. 216 ' '>22N twa ■■■lnsem ibx NatatNnn 1N3 12. : 'biyn anm ■ nnxti n:Pb •»^jpta'n d5dd nuai mmm mbs a“r mx (“noNv -hmo ppb njp nptbn ,mn (2r Nb) '3 ym yrp 13. . t 'IB'L'N bsttl DX IDD Dim “13 X * pN' mbnn ’llbD 3W) )yx (3013N33 nbin3 npn mx (29 mpi nax ab 3bnn mß 14. : am baxt wnD bnbnxt a nnb,-p \is nax 1'bxi' •■ ntton xb jynb mppn nt jynbi * nam nun nmn nt» t/a pp_n .pippf 15. : ns»p im dj a itn 3imt p * na/nx xbt nt by n3't»x nram n3mb t\tsb mn mn nx ntntbyn. jnr>t ntmtw mir 16. : ntnutynt ty3 npptnb ray ntsrnb nur na in * ntmx byn mnt») **bw nayn ■ * una Vipn lim pxt ' »103 n'Mxb 'txn dni° i7. :?v'S3 nun nnwb) ub nsn.miri p'nynb xnty mai mxatm ma.na nt mxn nx nmnxt ay'ni’txn 18. : xnpD.Tbnn mxayi na/ nam mxn nnatn1? mxa: ]tmt nn mm yx nnb . . ' mmonnnb *pr&> nx rr" .dx nnnn “jDbxxt nn 19. : nman njamn nn * "nnmn "vnnn„ ntnn vb b'ym nn mx mn «xaj namn nmbnn nx a° 20. : uai. nnx to p nt.jnns.nmx np * tnnb' nn pam mbt» mm ' mp' bn nnon &tn p a * mpi nnxn mx mm 21. •: mp' xbi bai mx mnn nriy ntpn xb nrry nahm nns ’ittai , n'xtrnri a nnb nny nahm nran ' mxaj nnm iinbnn nx 22. : (31 n'ximn bn nnyn mxnD nnm mm xin a ym nny nn 26) Man konnte auch daraus schließen, daß Ben Ierocham Haupt einer karaischen Gemeinde war, wo Gelehrte (D'DDft), die vielleicht alter (ü'DHp 2, 5) als er, waren. F. 27) Des Sinnes wegen scheint die Einschiebung des ^b, das nicht tm Ms. steht, nothwendig. Er will sagen: „der Unterschied zwischen ihnen, die dort in der Mischna Lehren vortragen, und mir, ist nicht groß. Wenn sie sagen: Jener N. N. hat so gelehrt, so antworte ich: Ein solcher N. N.) der da lehrt, bin ich auch, 6* h. ich bin nicht schlechter als so ein Mischnait. F. -28) In der Handschr. hier fehlerhaft und sinnlos : F. 29) In der Handschr. nbN. woaber das Wort nicht paßt. Auch ist das Hemistich dort unrichtig in zwei getheilt> F. - 30) Diese ,-z^D ist entweder eine' von den antikaraischen Schriften Saadja's, die sich aber nicht erhalten, oder es wird darunter Saadja's Einleitung in die Genesis (rw>TD *1DD jnnö) verstanden, die der Verfasser im 3. Kapitel erwähnt und gegen die vorzüglich-die Polemik gerichtet ist. S. Annalen, 1841, S. 77. Duk-es, Mitth. 33. K—m. Aus 2, 15 ist jedoch über den Inhalt dieser Megilla kein Zweifel z es wird darin die Göttlichkdit der in der Mischna niedergelegten Tradition vertheidigt, uns als Grund der Aufzeichnung derselben angegeben, um die Tradition der Vergessenheit zu entziehen, die bekannte rabb. Vertheidigung TOD, die aber Szalmon angreist. F. 31) Von 2, 16—22 werden die rabbanitischen Angaben über die Göttlichkeit der Tradition und ihr hohes Atter mit folgenden Gründen bestritten: 1) Wenn die Tradirionslehren blos deswegen ausgeschrieben wurden, damit sie nicht der Vergessenheit anheimfallen, so setzt das schon die Ungötrlichkeit voraus, weil sonst Gott dem Mose sie schon zur Aufzeichnung übergeben hätte, da Gott doch'die Zeit des Vergessens vorhersehen mußte. Da aber keine Andeutung sich findet, daß Gott solches geheißen, so ist dies also aus eigener Willkür der Menschen geschehen. 2) Aber wie durften spätere vom Urquell entfernte Menschen, unter denen kein heiliger Geist mehr wohnt, diese Niederschreibung wagen, und so ein Gesetz geben, das doch offenbar ihr Werk scheint? 3) Denn dem rabb. Ausspruche, daß die in der Mischna niedergelegte Tradition alt sei, daß sie von den Propheten, von Esra her datire, kann Niemand glauben, da dieselbe keines Namen eines Propheten gedenkt, der dies, oder jenes mittheilt, sondern spätere Männer hört man sprechen. 4) Heißt es ja in der Schrift: „das Gesetz Gottes ist vollkommen" und was kann demnach m der Mischna verzeichnet stehen, was vicht die Schrift schon hätte? 5) Und wenn der Talmud in dem Complexe seiner Lehren von unserem Propheten Moses herstammen soll, wozu nützen uns die angeführten anderen Meinungen? Wozu nützt es uns zu wissen: N. N. meint so, der Dritte, Vierte so, man kann dies so oder so verstehen? -Die Wahrheit hat absolut nur eine Seite, wo zwei sich'entgegengesetzte Ansichten uns begegnen, da zeigt die Wahrheit ihre Rathlosigkeit. Wäre der Talmud der Ausdruck der göttlichen von den Propheten ererbten Tradition, so dürste diese Nathlosig- Zekt nicht dort zu finden sein. F.

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