Mannheim
Compact Memory

Der Orient · 1846-04-02 · 14 (2.4.1846) · p. Spalte 213-214

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
14 (2.4.1846)
Date
1846-04-02
Page
Spalte 213-214 (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/8555529-9897631-9897646--4444-3532126
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Z13 Studien. Szalmon den Zerocham's Gedicht gegen Saadja. 211 ■ 4 Tbbnb *]«■pxmnow.'vom by) * nbn-^4., > : f nto inmmDjrfy; * n^vnDi ^nn ♦ (12DWp\SDD DJm* vjn 7^5.' : nvb)yb (14nmi hnt'tüdd D^n.i pn my (13nnyo rnn ntln d^dh W> Ä n wi rosa. ipmb ♦'. jwNnn' nrrtK vj>» nid! 6.. ' : '\wb H3j;d rav ]nyptfif rp? ra un T f (16DniNDrDrD^vmn * emo nw •rnny 7. : (t7ranb nra nn now nv Sjoje ind anow nm . 'djtid m * voEh nrby '>Byp 8. : (19 min sä-dji 08ü;pjn. nnnn pnrrpN- ♦ (20fctnnn'!^ ran Dy 'jnys6 n? näjq nntoj inn y7>&Dn^D nnx ral 9. - .nnn nsdn >bw ito imN 4 (21 nnw ran no^ni?(22 "ann^,, ra^ dj;d >. onna nw 'mx£ 10. . ,: (23Dnow "onMn^rarai^ nnnst. djjsi C^rron "n^DDa,;nro t6) •■^05.nt rann s$ 11. : (25,>nnnTn rann* nm toi 4 vfcpw boy nm mit Wundern geschmückt, von Propheten (v^n)) vorgetragen, und die Wunderbarkeit ist für das offenbarte, die Schönheit Odp)*, hingegen hat die Tradition (2, 2 d^t;d 2, 3 N^v) diese Schönheit ('2? 2, 3) nicht, sondern sie wird in der Sprache neuer, d. h. späterer, nicht mit Prophetie begabter Menschen (cwin DTON 2, 2) vorgetragen. F. 11) Die Fortführung dieses Beweises (2,- 4), daß eben der Ungöttlichkeit wegen die Mischna, und mit ihr die ganze Tradition, etwas Vergängliches ist, während das offenbarte Schriftgefetz immer und ewig Stoff zur Forschung giebt. F. 12) In der Handschr. steht hier QWNp, was aber schon des Reimes wegen nicht richtig ist. Der Abschreiber scheint auch dieses Wort so geschrieben zu haben, weil die Phrase so geläufig ist. Unter OHtf hat er die NnpD by2 im Sinne, unter denen es damals wohl ältere Kämpfer gab (D'Dinp), gegen welche er ein o^b 7M war, wie er auch weiterhin die )bnp nennt (2, 12), an die er sein nn.1>r gerichtet. F. 13) Die Phrase ryny^ Hin ntn scheint'ein Späterer ein ge fügt zu haben, wie auch die Länge des Hemistichs vermuthen läßt. Wenn aber die Phrase von Szalmon, so es würde mitbeweisen, daß Szalmon älter war, wie die karäische Tradition schon sagt. Uebrigens heißt er auch weiter 2, 15 n F. 14) Bergt. 1, 10 und zu c. 1 Anm. 3. F. 15) ]WH1 rnn ist hier der erste Beweis (l, 13—15), dem sich Szalmon zuwendet, um ihn weiter auszuführen und durch Betrachtung der Mischna um so fester zu stützen.- F. 16) In der Handschr. stcht blos was aber durch das im folgenden Hemistich veranlaßt wurde. F. 17) Die Willkürlichkeit in der Deutung aus der Schrift, die scheinbar darin liegt, daß der Eine erlaubt was der Andere verbietet, gilt allen Karäern , welche über die Äußerlichkeit des Begriffes Tradition nicht hinausgehen konnten, als Beweis der Hohlheit der Mischna. So auch Iehuda Hedessi im Eschkol Ha-Kofer. F. 18) pun min ist das Gesetz der Vernünftigkeit, verschieden von min, dem offenbarten Gesetz, für welches nicht immer ein Vernunstgrund zu finden. Die Vorschriften der Mischna sind nach Szalmon weder vernünftige noch offenbarte Gesetze? F. . < 19) S. d. vor. Anm. F. . . 20) ein Inf. Poel von (nicht N^) in der weiblichen Form, wie häufig in der Sprache der Pajtanim. NNM '(Poel), mit hat hier auch die neuhebräische Bedeutung mit Iem. discürriren, um etwas zu erweisen. Der Sinn: Ich dachte oder sprach zu mir, vielleicht habe einer von Beiden nur nicht den richtigen Weg verstanden und daher seinen Genossen nicht zu überzeugen verstanden. F. 21) Diese verlängerte Futurform in der 3. Person (n^) ist ganz ungewöhnlich, und ist hier auch wohl nur des Reimes wegen. F. ♦ 22) D. h. die streitenden Parteien werden bald OMN bald 771^ genannt. K—m. 23) In der Handschr. sind diese zwei Hemisriche zusammengezogen, was aber unrichtig ist, da jede Strophe doch aus 4 Hemistichen besteht. Das Wort und habe ich dem Sinne gemäß ausgezeichnet. F. 24) In der Handschrift sind die ersten zwei Hemistiche zusammengezogen in D^m HI niN^ was ich in der gegebenen Weise aus Muthmaßung corrigirt. F. 25) D.h. er glaubte anfangs, daß bei einer Meinungsverschiedenheit, zwischenund>prT>/ ober und D?DDn ober D^nNdr, Eine der streitenden Parteien der Wahrheit vielleichtnahe gekommen, was er eben bei näherer Untersuchung nicht gefunden.' K—m. Das Wörtchen -TOin^ heißt wohl was sie hinzugethan oder damit verbunden. Für^^nnm waß vielleicht gelesen werden. §>< ' . 14 *

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.