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Der Orient · 1846-03-26 · 13 (26.3.1846) · p. Spalte 199-200

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Orient
Volume
1846
Issue
13 (26.3.1846)
Date
1846-03-26
Page
Spalte 199-200 (sequence 4)
Language
German
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Während des Druckes hat der Verfasser, noch gelebt-"). Da der Titel den Inhalt des McrkeS, das rmpagmirt ist, genau angicbt, so setzen wir ihn ganz Herr' , *op’ iDpn ni cP 2 "!2'd runr, , ,1 mn IN3 hd fe nyfe. riNJi fe'3 tid jru ini'ii pp min ->N3 N32N fe >,iv?J3m msD 'n 'rnra? ri22 -i'nn fe fe>J3 iro fen •p, mroi pn’yi ife'2m nfe2i fern 03^-21 N'U3 ins ris-i nix fe fei onmn mtypty nnniN 1223 niaon rh'Nao n3'n fe fev D2”iü2 nnnm 'n fe'n rap 310” N121pN3 L"! fe 03211 ^i~-n fe'N.1 1113 l'N2l^ 3«" N11L2N2 N2p31 feil 3inP U'ISNIN Nl'!Sp U2fel Ni3pst2 - ll'drrri' ie« ife< onnioi cmii )211 Dlp2 ni'N31 13 3"N '2 1K132 ,11221 1122feil ->32N 311^» pOOl Dlp21 112fel2 1N212 Dlp21 riÜlfe 32'1' N132 12p .1'^3 1L/' -]11 L" EH11 E'H’p NH2231 nwioi niDi 0’iyi2ii moipnii nifemu nnmi N’2t,fe ni!2231 Hlfefr«12 D'mi fe 0'1N132 22131 1N212 .1112231 iaip3 'Nin3i wn3i 'N2p2 mjnn fe pi3p pb.ii 12’fei TiD2i? 1P1N2 fen i2iN 131 Poj ab'- iw 111031 pfe> mono D’jopi fenj)i)2 i' 22 poo i2noi 112221 1212^1 nNJ TE1 ilN'11 11’2 pp 2.1 ' 11Z-32i<3 22"122 222'23 ,12'1 fe ni'-fe P22'2i D^nn '2 1112221 N2N fe pnm pll^l 11313 11122 1221 ^1231 fe '23 O'llWl 2'^>lfe i'-2 2>e invran '1^« fei 1221 omn dei pjni fe3 ,fe’i in febmn lä) ppn nn’fen Die Gedichte .find sehr künstlich gearbeitet. So werden die' Anfangsbuchstaben der zehn Gebote zu Anfängen eines großen Gedichtes über die 613 mosaischen Gesetze und die 7 rabbinischen Satzungen verwendet. Die Vorschriften über die Lunge werden in yer8U8 memoriales zusammengefaßt. Die Zeichnung der Lunge zum bessern Verständniß der Vorschriftenüber dieselbe dürfte wohl die einzige sein. Das Werk ist in Quart und mit rabbinischer Schrift gedruckt. Außer diesem gelehrten Werke hat er noch ein anderes, unter dem Titel Mich tarn l e-D a v id, über die zehn Gebote geschrieben. Es wurde 1546 in Venedig gedruckt^). 0) w nvu nm -Tana’ ormv Dn'jran djjsmjn. 'rpriana -oatPD mso •»nn HD iHwh .ftnn ■■jiBNn vw 'n .uw- Diynwi Keter Tora, letztes Blatt. 10) nanäb ftnri niK/a, Titelblatt. Der 'Setzer ist Elieser Soneino. 11) In einer Lobrede Salomo's Sohn des Masal- Tob, die sich am Schluffe des Werkes befindet, wird Vital mit benannt. 12) AusLoledo. 13) ' De Ros ft; im Wörterbuch s. y, Vidal David. De Rosst rechnet ihn ferner unter die jüdischenAerzte, was wahrscheinlich ist, da der Vater Arzt war. Vielleicht bezieht sich ttDnn — oben Note 2 — auf den Sohn David. 200 Der Traum bei den alten Hebräern. Ein archäologische und philosophisch - theologische i Abhändlmig?; i V0N? E.W eimann, cand. theol* : (Fortsetzung.) ■ Wir kön n en daher an nehmen, daß der echte Traum entstehe zuerst aus der Imagination. So erklärt Maimuni"^) die Prophetie blos als eine vollendete, von Geburt an vollkommene Imaginationsgabe und sagt weiter: „Bekannt sind die Wirkungen der Imagination, nämlich des Gedächtnisses und der Rückerinnerung an Dinge, die man durch die Sinne wahrgenommen hat, ihre Zusammenstellung und fester Eindruck. Den größten und vorzüglichsten Eindruck machen sie aber wenn die Sinne ruhen und frei sind von ihren Geschaften.^^) Denn dann findet auf die Imagination ein Einfluß (inKucntia) statt, der sich nach dem Verhältniß der Anlagen des Subjektes richtet. Dieser Einfluß ist die Ursache der wahren Träume und der-Prophetie, die sich nur in Hinsicht der Q, u u n t i t ä t, der Menge und Wenigkeit, nicht aber in Hinsicht der Art («peeie«) von einander unterscheidet. Auch Aristotelesas) ist dieser Ansicht, indem er ansührt, daß alle unsre Träume blos spe ciell sind., d. h. blos von unsrer nächsten Umgebung, unfern Verwandten und Freunden, indem gewiß (?) Niemand träumen wird von ganzen Nationen, von entfernten Königreichen und Ländern und eben so wenig von noch ganz entfernten Zeiten u. s. w., gegen welche Ansicht sich freilich viele fattische Beweise und namentlich der Traum des Daniel (e. 7 — ad fineni) anführen ließe. — Weil nun diese Träume zuerst und hauptsächlich aus der Imagination entstehen , so glaubt Abravanel,26) daß sie sich weit Häufiger bei jungen und thörichten Leuten einfa'nden, als bei weisen, weil die Einbildungskraft bei den erstern weniger beschäftigt ist und daher den Eindruck ungetrübter und reiner aufnimmt, wogegen aber bei Weisen und Gelehrten der Verstand und die Phantasie den ganzen Tag über, und immer zu sehr beschäftiget und in Anspruch genommen ist; für welche Ansicht er Jakob und Josef anführt, von denen wir auch wirklich sehen/daß sie in der frühesten Jugend, nicht aber im vorgerückten Atter geträumt haben. Mit schwachem Grunde ffucht Spinoza die Träume des Josef und des Abimelech in das Gebiet der Imagination hereinzuziehen, indem er 23) JVToi-6 ^biichi»!, pars II., caput 36. 24) Vgl. die oben angeführte Stelle aus Zschokke. 25) Oe iasomndis, et de sensu et sensibili. 26) q. a. Df 27) 1. c. p. 162. 199 Studien. Der Traum bei den alten Hebräern Mosche in ^^a« WMigM.AbschrKNMedrtzcht wurde

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